Harte Worte

Schlager-Kollege feuert üble Breitseite gegen Silbereisen und ARD: „Absurd, unmoralisch und zynisch“

Nach der neuen ARD-Show von Florian Silbereisen platzt nun auch einem Schlager-Kollegen der Kragen. Er feuert deftige Worte in Richtung des Senders.

München - Schon im Vorfeld zu Florian Silbereisens neuer TV-Show „Schlagercountdown - So wird‘s bald wieder sein“ gab es ordentlich Krach und Querelen. Zunächst änderte der MDR den Titel der Show ohne weitere Angaben - was zu ersten wilden Spekulationen der Fans führte. Dann wurde verkündet, dass es sich bei der Sendung nicht wie geplant, um eine Live-Sendung handeln wird. Unklar blieb bis zur Ausstrahlung, ob die Auftritte - immerhin waren Helene Fischer und einige der Top-Stars angekündigt - zwar aufgezeichnet, aber immerhin „neu“ sein werden. Auch das ließ sich wenige Minuten nach dem Start der Show verneinen, was für neuen Unmut bei den Fans sorgte. Sie machten ihrem Ärger auch gleich Luft.

Schlager-Kollege attackiert ARD und Florian Silbereisen frontal

Jetzt kassieren Silbereisen und die ARD die nächste verbale Breitseite. Diesmal von einem Schlager-Star - und zwar von einem namhaften: Marc Marshall - Sohn von Schlager-Legende Tony Marshall - und selbst seit Jahren erfolgreicher Musiker, machte seiner Wut über die neue Silbereisen-Show via Instagram Luft.

Marc Marshall leitet ein, dass er gerade eine kleine Auszeit von seiner virtuellen Live-Show-Reihe nehme: „Ich muss zugeben, dass es mich erwischt hat: Ich stelle mir die Sinnfrage“, erklärt er und beschreibt die schwierige Lage, in der sich Künstler seit dem Start der Corona-Pandemie befinden.

„Und wenn dann der ARD nichts besseres einfällt, als ein Sendetitel: „So wird‘s bald wieder sein!“, um dann zur Primetime am Samstagabend nur Vollplaybackkonserven abzufeuern, dann kapituliere ich für den Moment und muss erstmal durchatmen“, geht Marc Marshall dann in die Vollen.

Verbale Breitseite gegen Silbereisen und ARD - und deutlicher Aufruf

Zwar gönne er es allen Musikern, die in der Silbereisen-Sendung vorgekommen sind und somit „zu dem auserwählten Kreis gehören, aber in einer Krise so unsinnig Sendezeit und Geld zu verschwenden, ist einfach absurd, unmoralisch und zynisch“, so Marshall.

Er beendet seinen Post mit einem klaren Aufruf: „Gebt den vielen Kreativen, die nicht privilegiert sind, Sendezeit! Seid endlich mutig. Wenn nicht jetzt - wann dann!“

Für seine Kritik erhält Marshall in den Instagram-Kommentaren viel Zuspruch. „Da hast du voll Recht. Die Sendung am Samstag war eine Frechheit“, schreibt etwa ein User. (rjs)

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