„Inzwischen kommt da jeder hin!“

DSDS: Schlager-Sänger Matthias Reim rechnet knallhart mit der Jury ab

Schlagersänger Matthias Reim hat eine deutliche Meinung, wenn es um die Jury von „Deutschland sucht den Superstar geht“. Der 63-Jährige rechnet knallhart ab.

  • Matthias Reim über DSDS: „Das hat für mich mit Musikkenntnis überhaupt nichts mehr zu tun.“
  • Der Schlagersänger möchte erstmal nicht in der DSDS-Jury sitzen.
  • Der 63-Jährige findet „The Voice of Germany“ besser.

München - Die 18. Staffel der RTL-Erfolgsshow „Deutschland sucht den Superstar“ legte einen etwas holprigen Drehstart hin. Der Grund: Wenige Wochen nach dem Auftakt der Dreharbeiten entschied sich DSDS-Jurymitglied Michael Wendler dazu, nicht mehr Teil der Castingshow zu sein. Er und Ehefrau Laura Müller flogen zurück in die USA. Seit seinem DSDS-Rückzug macht der Wendler Schlagzeilen - über wilde Äußerungen zur Bundesregierung und der aktuellen Corona-Pandemie. Es wäre also eigentlich noch ein Platz in der „Deutschland sucht den Superstar“-Jury frei. Matthias Reim ist seit Jahren ein erfolgreicher Musiker und Schlagerstar, er könnte eigentlich in der kommenden Staffel den Platz neben Dieter Bohlen einnehmen, oder? Doch der „Verdammt, ich lieb dich“-Sänger hat eine klare Meinung dazu, wenn es um die Jury-Besetzung der Castingshow geht.

Schlagersänger Matthias Reim bei der „Schlagernacht des Jahres“ in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle

Schlagersänger Matthias Reim äußert sich zu DSDS: „Da finde ich ‚The Voice of Germany‘ besser!“

Matthias Reim äußert sich nämlich nicht positiv zu der RTL-Show, wenn es zu einer Jury-Anfrage kommen sollte: „Nein. Es war früher mal eine Jury mit kompetenten Leuten. Inzwischen kommt da jeder hin, der gerade auf Social Media im Trend ist. Das hat für mich mit Musikkenntnis überhaupt nichts mehr zu tun. Wenn so eine Sendung mit Profis besetzt ist, kann ich mir alles vorstellen. Dieter Bohlen ist definitiv einer. Aber viele andere, die ich da gesehen habe, sind für mich nicht prädestiniert, um in einer Jury zu sein. Da finde ich ‚The Voice of Germany‘ besser. Da machen gestandene Musiker mit, die auch ein professionelles Urteil abgeben können“, so der Sänger im Interview mit ok-magazin.de.

„Deutschland sucht den Superstar“ bei RTL: Dieter Bohlen will keinen Jury-Ersatz

Der 63-jährige Schlagersänger teilt weiter aus: „Aber ich brauche das wirtschaftlich nicht. Mein Beruf ist Musiker und Songwriter und ich bin nicht so scharf auf ununterbrochene Fernsehpräsenz. Es fördert nicht unbedingt das, worauf ich mich freue, wie die Konzerte oder eine Tournee. Es bringt vielleicht ein bisschen Geld und kurzzeitigen Fernsehruhm. Aber ich möchte Musik machen“. Ob die Worte von Matthias Reim den Pop-Titan treffen werden? Schließlich ist Dieter Bohlen in den letzten Jahren nicht abgeneigt gewesen, auch erfolgreiche Schlagerstars in die Jury zu holen. Ob Bohlen sich dazu äußern wird?

„Deutschland sucht den Superstar“ bei RTL: Der Starttermin für 2021 steht fest

Für die kommende DSDS-Staffel möchte der 66-jährige Musikproduzent aber keinen „Michael Wendler“-Ersatz holen - mit Mike Singer und Maite Kelly ist er schließlich total zufrieden: „Hier in der Jury ist die perfekte Harmonie. Was bringt es, wenn irgendein Neuer von draußen reinkommt? Der kennt die Kandidaten nicht, mit denen wir wochenlang zusammengearbeitet haben, und die Jury ist so zusammengewachsen“, so der Pop-Titan. Den 5. Januar 2021 dürfen sich Musik- und DSDS-Fans rot im Kalender markieren, denn: „Deutschland sucht den Superstar“ geht in die 18. Staffel.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/Christoph Schmidt

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