Er ist stinksauer

Schlagerstar blitzt bei TV-Sender ab und ist stinksauer - Fans fassungslos: „Schweinerei, eine Schande“

Schlagerstar Frank Schoebel in der MDR Fernsehaufzeichnung der Weihnachtssendung „Die grosse Show der Weihnachtslieder“
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Schlagersänger Frank Schöbel erhielt eine Absage vom MDR. Für ihn gibt es nächstes Jahr keine TV-Show. Die Fans sind sauer.

Schlagerstar Frank Schöbel ist sauer. Seine Pläne anlässlich seines 80. Geburtstags und noch dazu seines 60. Bühnenjubiläum wurden vom MDR durchkreuzt. Die Fans vermuten eine Verschwörung gegen die DDR.

Leipzig - Frank Schöbel ist ein Schlager-Urgestein. Seit 60 Jahren ist der „Wie ein Stern“-Interpret nicht mehr von den deutschen Schlagerbühnen wegzudenken, er gilt als einer der erfolgreichsten Sänger der ehemaligen DDR. Seinen Erfolg wollte Frank Schöbel nun gebührend feiern, doch der MDR ist nicht gerade in Party-Stimmung.

Schlagersänger Frank Schöbel: Keine TV-Show für das Geburtstagskind

Wenn Frank Schöbel seinen Geburtstag im kommenden Jahr feiert, wird der Mitteldeutsche Rundfunk wohl nicht mehr eingeladen. Enttäuscht und stinksauer teilt er seinen Fans auf Facebook die Nachricht mit, dass es 2022 keine TV-Show anlässlich seines 80. Geburtstags und seines 60. Bühnenjubiläums geben wird. Dabei hatte er schon große Pläne, die er dem Sender bereits vorgelegt hätte. Die Fans sind fassungslos.

Liebe Freunde, leider haben wir vom MDR eine Absage bekommen, für eine Frank-Schöbel-Show (zum 60. Bühnenjubiläum bzw. 80. Geburtstag). Begründung: Sie haben kein Geld. Schaut mal genau hin, wofür sie Geld haben …

Frank Schöbel auf Facebook

Prompt folgen Schimpftiraden auf den MDR: „Das ist so eine Schweinerei, das kann man gar nicht in Worte fassen.“, kommentiert eine wütende Dame unter Frank Schöbels Beitrag. Für sie ist die Sache glasklar: „Jeder andere, der vielleicht nicht gerade aus dem Osten kommt wird gefeiert. Eine Schande für den MDR.“

Die Fans sehen eine Verschwörung gegen ihre „ ehemaligen Stars der DDR“ aufkeimen, der MDR wird als Ursprung allen Übels identifiziert: „Jeder sinnlose Sch..... wird eingekauft aber sobald es um einen Star aus den Neuen Bundesländern geht ist kein Geld da. Zählt jemand aus den Osten weniger als die anderen Möchtegern-Stars“, fragt sich ein Zuschauer. Doch was sagt der Sender selbst zur Absage?

TV-Sender MDR: Das ist der wahre Grund für die Absage an Frank Schöbel

Wie der Berliner Kurier berichtet, gehören für den MDR solche Absagen zum Alltag: „Es ist richtig, dass wir ein Konzept Frank Schöbels abgelehnt haben. Es gehört zum normalen Redaktionsprozess, Ideen zu entwickeln, zu bewerten, umzusetzen oder auch abzulehnen. Wir arbeiten seit vielen Jahren gerne mit Frank Schöbel zusammen und wir sehen keinen Grund, diese Zusammenarbeit grundsätzlich zu überdenken. Wenn es passt, begrüßen wir ihn weiterhin gerne als Gast in unseren Sendungen“, heißt es in einem schriftlichen Statement der Pressestelle des TV-Senders.

Frank Schöbel ist stinksauer: Seine Party-Pläne standen bereits fest, nun folgte die Absage

Gegenüber dem Berliner Kurier erzählt Frank Schöbel, dass bereits drei Konzepte für seine TV-Show im MDR standen. Zwei davon hätten mit Publikum stattfinden sollen, doch diese wurden sofort abgelehnt. Es hieß, „dass der Sender sparen müsse“, so der Schlagerstar. Also wurde das Ganze ohne Zuschauer vor Ort geplant, der MDR wollte danach entscheiden. Jetzt folgte die Absage.

Die Enttäuschung bei Frank Schöbel ist groß, doch er wolle nicht jammern, sagt er. Mit seinem Facebook-Post möchte der 79-Jährige auf etwas hinweisen, das ihm sehr am Herzen liegt. Das Verhalten des MDR zeige, „wie man mit meinen Kollegen und mit mir umgeht“, stellt er im Interview klar. Damit befeuert er die Meinung seiner Fans, dass ehemalige DDR-Stars schlecht behandelt werden würden. Aufgeben will Frank Schöbel trotzdem nicht, schließlich bleibt ihm noch etwas Zeit bis zu seinem 80. Geburtstag. Die Feier findet statt, wo ist allerdings noch nicht sicher. Sicher ist nur, dass der MDR wohl nicht unter den Partygästen sein wird.

Frank Schöbel stand vor Kurzem in den Schlagzeilen, nachdem er emotional über seine Corona-Erkrankung berichtete. Für ihn stand fest: „So - das war’s dann“. (ale)

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