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Schlagerstar Julian Reim: Kritik von Vater Matthias Reim „hat mich verletzt“

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Julian Reim postet am 5. Juli ein Instagram-Selfie von der Starnacht am Wörthersee. Matthias Reim Zürich, Switzerland. 30th, October 2021. (Fotomontage)
Schlagerstar Julian Reim: Kritik von Vater Matthias Reim „hat mich verletzt“ (Fotomontage) © Instagram/Julian Reim & IMAGO / Gonzales Photo

Bei Familie Reim wird Schlager großgeschrieben! Vater Matthias Reim half auch seinem Sohn Julian bei der Fertigstellung seines neuen Albums „In meinem Kopf“. Dabei waren die beiden nicht immer einer Meinung.

Bodensee – Er tritt in die großen Fußstapfen seines Vaters Matthias Reim (64): Schlagerstar Julian Reim (26) hat vor kurzem sein neues Album „In meinem Kopf“ veröffentlicht. Die Arbeit an der Platte kostete den Nachwuchssänger viel Zeit und Energie. Und selbstverständlich wirkte auch sein alter Herr an dem Projekt mit. Doch was die Songs auf der LP angeht, waren Vater und Sohn nicht immer einer Meinung. Für Julian war Matthias’ Kritik dabei nicht immer leicht zu verkraften.

Im Interview mit „“ sprach Julian Reim jetzt über die Zeit im Tonstudio. Dass die Meinung seines Vaters eine große Rolle im Prozess spielt, ist für den jungen Musiker glasklare Sache. „Matthias ist die letzte Instanz, die letzte Probe“, erzählt er den Reportern. Als Julian seine Platte fast fertiggestellt hatte, spielte er sie dementsprechend seinem Mentor vor. Der hatte allerdings an zwei Liedern etwas auszusetzen und schickte seinen Sohn zurück ins Aufnahmestudio.

Julian Reim wollte seinen Vater Matthias Reim mit dem Album „In meinem Kopf“ beeindrucken

„Das hat mich verletzt“, verrät Julian Reim im Gespräch mit der Online-Publikation über die Kritik seines Vaters Matthias Reim, „das hat dann mein Ego gepackt und ich dachte mir, ‚Das kann ich besser‘ und habe mich noch mal ins Studio gesetzt.“ Seinem Papa aufgrund der harschen Worte böse sein? Das war für den Schlagerstar keine Option. Stattdessen nahm er die Verbesserungsvorschläge dankend an und versuchte sogleich, bessere Versionen der zwei infrage gestellten Lieder zu produzieren.

Und offenbar sind die Aufnahmen dem passionierten Sänger beim zweiten Versuchen geglückt. „Wenn jemand mit seinem Hit-Register dir sagt, ‚das ist gut‘ - dann glaubst du dem auch. Wenn er dir sagt, ‚geh da noch mal drüber‘ - dann gehst du da noch mal drüber“, erzählt Julian Reim weiter. Sein skeptischer Vater scheint am Ende doch noch beeindruckt von der Leistung seines Nachfolgers gewesen zu sein. Anders herum funktioniert die Kritik im Hause Reim allerdings nicht. Julian dazu: „Ich halte mich wahrscheinlich für immer von Matthias-Reim-Liedern fern, denn keiner macht Matthias Reim besser als Matthias Reim. Da kann ich nichts dran verbessern.“

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