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Waffe zwischen Beine gehalten: Neue Details nach Mord an Tante von Schlagerstar Stefan Mross 

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Von: Sarah Wolzen

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Fotomontage: Stefan Mross, dahinter der Tatort, an dem seine Tante und Cousine erschossen wurden
Die Tante und Cousine von Schlagerstar Stefan Mross wurden ermordet © dpa/APA | Barbara Gindl & IMAGO / Christian Schroedter

Im Mai dieses Jahres wurden Tante und Cousine von Schlagerstar Stefan Mross kaltblütig erschossen. Nun kommen neue Details über die Mordnacht ans Licht.

Wals, Österreich - Dieser Doppelmord erschütterte nicht nur die Schlagerwelt. In der Nacht vom 5. auf den 6. Mai 2021 ereignete sich in der österreichischen Ortschaft Wals eine grausame Bluttat. Gottfried O., ein 51-jähriger Salzburger erschoss zwei Frauen. Dabei handelte es sich um die Tante und die Cousine des Schlagerstars Stefan Mross (46).

Der mutmaßliche Mörder von Ingrid B (†76) und ihrer Tochter Helga (†50) soll die Cousine von Stefan Mross im Vorfeld monatelang gestalked haben. Eine Anzeige bei der Polizei vom Januar 2021 habe jedoch nichts gebracht. Nun werden weitere Details aus der grausamen Mordnacht bekannt. Extratipp.com* von IPPEN.MEDIA berichtet.

Schlagerstar Stefan Mross verliert Tante und Cousine bei Doppelmord

Als Helga in der tragischen Nacht von Gottfried O. bedrängt wurde, eilte ihr ihre 76-jährige Mutter zur Hilfe. Vor der Tür des Hauses, in dem Helga wohnte, sollen sich dramatische Szenen abgespielt haben. Stefan Mross‘ Cousine lehnte die von Gottfried O. ausgehenden Zudringlichkeiten ab und wurde erschossen. Ihre Mutter versuchte zu helfen und soll auf den Mörder eingeschlagen haben. Daraufhin soll sie der Täter mit mehreren Schüssen getötet haben, wie die BamS berichtet.

Laut Polizeibericht, der der BILD am Sonntag vorliegen soll, habe es sich bei der Tatwaffe um eine Glock 27 gehandelt. Stefan Mross hatte sich zu dem Mord an seinen Familienangehörigen eine Woche nach der Tat bei Instagram gemeldet. Mit einem Zitat aus Antoine de Saint-Exupérys Klassiker „Der kleine Prinz“ drückte der „Immer wieder sonntags“-Moderator seine Trauer aus: „Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.“

Bereits am 20. September 2020, ein halbes Jahr vor dem Doppelmord in der österreichischen Ortschaft Wals, hatte ein früherer Chef Gottfried O. bei der Salzburger Polizei angezeigt. Josef K. schilderte den Beamten, dass O. „aus Spaß eine Waffe zwischen meine Beine hielt. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass es eine echte Waffe ist“. Er habe ihn entlassen müssen, es sei um Betrug gegangen. Danach sei er von Gottfried O. mehrfach bedroht und belästigt worden. *extratipp.com ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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