König Carl XVI. Gustaf

Schwedischer König in Autounfall verwickelt

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König Carl XVI. Gustaf.

Stockholm - Schock in Schweden: Auf dem Weg zu einem Stockholmer Flughafen hat am Mittwoch ein Autofahrer den Wagen gerammt, in dem König Carl XVI. Gustaf (68) saß.

Die Straßen in Schweden gehören zu den sichersten der Welt, trotzdem hat ausgerechnet König Carl XVI. Gustaf am Mittwoch einen Autounfall gehabt: Es sei zu einem Zusammenstoß gekommen, als ein anderer Wagen direkt vor Schloss Drottningholm, dem Wohnsitz der Königsfamilie, auf die Spur mit der königlichen Karosse gewechselt sei. Der Regent war auf dem Weg zum Flughafen, um in Nordschweden eine Molkerei einzuweihen.

Doch nach der Schreckensnachricht gab es sofort Entwarnung: „Dem König geht es gut“, sagte Hofprecherin Annika Sönnerberg am Morgen der Nachrichtenagentur dpa. König Carl XVI. Gustaf habe nach dem Zwischenfall den Wagen gewechselt und seine Reise wie geplant fortsetzen können. Auch in dem anderen Auto wurde Medien zufolge niemand verletzt.

Trotz der hohen Verkehrssicherheit gehören königliche Autounfälle in Schweden zur Tradition. So trägt eine tückische Biegung in Stockholm den Namen "Kungens Kurva" (Köngiskurve), seit Gustaf V. dort 1946 im Straßengraben landete. Damals war der Chauffeur zu schnell gefahren. Im südlichen Norrköping gibt es den "Kungens rondell", seit Carl XVI. Gustaf 2005 in dem Kreisverkehr ein anderes Auto rammte. Bei dem Crash saß der König höchstselbst am Steuer seines BMW.

dpa/afp

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