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Secondhandkleidung sicher im Netz bestellen

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Erst Ware, dann Geld: Secondhandkleidung im Netz bestellen
Wer Kleidung secondhand im Netz bestellt, sollte sich mit den Geschäftsbedingungen des jeweiligen Portals auseinandersetzen. © Christin Klose/dpa-tmn

Günstig und nachhaltig: Wer Kleidung aus zweiter Hand kauft, tut der Umwelt und seinem Geldbeutel was Gutes. Vorausgesetzt, bei der Onlinebestellung geht alles glatt. Das sollten Sie beachten.

Kehl - Es gibt zahlreiche Onlineplattformen, auf denen Privatpersonen Secondhandkleidung anbieten. Verbraucherinnen und Verbraucher können dort Ware aus ganz Europa erhalten. Doch wer auf den Internetseiten und bei Apps nach Schnäppchen stöbert, sollte einiges beachten, rät das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland (EVZ).

Bevor Nutzerinnen und Nutzer etwa Kleidung auf einer Plattform bestellen, sollten sie laut EVZ die Geschäftsbedingungen genau lesen: Wann sind die Betreiber behilflich, wann gilt der Käuferschutz und zu welchen Kosten?

Warenwert, Porto und Käuferschutz

Sonst könne es vorkommen, dass Käuferinnen und Käufer beispielsweise das Geld für die Ware sowie das Porto schon bezahlt haben, bevor die Ware erhalten haben. Kommt dann kein Paket an, kann es sein, dass sie nur den Warenwert - nicht aber das Porto - erstattet bekommen.

Vorsichtig sollten Nutzerinnen und Nutzer besonders dann sein, wenn eine Abwicklung außerhalb der Plattform sowie ein unversicherter Versand angeboten wird. Kommt das Paket nicht an, wird oft auch der Warenwert nicht erstattet und das Geld ist meist weg.

Daher ist es bei hochpreisiger Ware besonders sinnvoll, einen versicherten Versand zu wählen. Dann bekommen Kundinnen und Kunden im Optimalfall Warenwert, Versandkosten sowie die Kosten für den bestehenden Käuferschutz zurück.

Fristen, Bewertungen und Datenschutz

Bei Problemen müssen Käuferinnen und Käufer jedoch auf Fristen achten, etwa um mangelhafte Ware oder nicht gelieferte Pakete zu melden. Oft müssen sie schnell reagieren, um vom Käuferschutz zu profitieren. Bei manchen Plattformen gibt es sehr enge Zeitfenster von teils nur zwei Tagen.

Es lohnt sich zudem, auf der Plattform das Profil des Verkäufers oder der Verkäuferin genauer anzusehen und auf Bewertungen anderer zu achten. Käufer sollten auch die Option nutzen, Zusatzfragen zum Produkt zu stellen und sich informieren, wie ihre Daten gespeichert und weiterverarbeitet werden. dpa

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