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Seine Tür bleibt offen: Hat Boris Becker im Knast einen Sonderstatus?

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Tennis-Legende Boris Becker wurde zu einer Haftstrafe verurteilt.
Tennis-Legende Boris Becker wurde zu einer Haftstrafe verurteilt. © Tayfun Salci / Imago

Wird da etwa mit zweierlei Maß gemessen? Boris Becker soll Berichten zufolge bei offener Tür im Gefängnis sitzen.

London – Es war ein Schock für Tennis-Fans weltweit: Wimbledon-Legende Boris Becker (54) wurde wegen Insolvenzverschleppung zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Zwar ist davon auszugehen, dass die Anwälte des ehemaligen Profisportlers in Revision gehen werden und die Haftstrafe damit wieder auf den Tisch kommt, doch zunächst blieb Boris nichts anderes übrig, als hinter schwedische Gardinen zu verschwinden. Doch wie jetzt unter anderem die BILD berichtet, soll es ihm dort eigentlich gar nicht so schlecht ergehen.

Offenbar genießt Boris Becker in seinem englischen Gefängnis nämlich einen Sonderstatus — die Extrawurst für Promis sozusagen. Wie das Boulevardblatt erfahren haben will, teilte Becker den Wärtern mit, dass er unter Klaustrophobie leide, weshalb seine Zellentür nicht verschlossen werde. Außerdem müsse sich der vierfache Vater im Gegensatz zu seinen Mithäftlingen keine Zelle teilen, sondern dürfe sein Zimmer alleine bewohnen. Ob das so richtig ist?

Scheinbar ist das Leben im Gefängnis für Boris Becker nicht so schlimm wie man denkt

Im Gegensatz zu den anderen Insassen soll Boris Becker außerdem die Erlaubnis erhalten haben, nach seiner Ankunft im Gefängnis mehrere Anrufe zu tätigen. Normalerweise sei allerdings nur ein Anruf erlaubt. Somit konnte der Ex-Trainer sowohl seine aktuelle Flamme Lilian de Carvalho Monteiro als auch seine Mutter Elvira in Deutschland kontaktieren. Ein Mitarbeiter des Gefängnisses sagte der Zeitung: „Es zahlt sich also aus, berühmt zu sein.“

Doch alle Extrawürste der Welt machen das Leben im Knast natürlich trotzdem nicht halb so angenehm wie bei Boris Becker daheim. Auch eine Gefängniszelle mit Sonderwünschen ist eben keine luxuriöse Villa. Deshalb beschwerte sich Boris bei einem Besuch seiner Liebsten Berichten zufolge auch über das Essen, die Lautstärke sowie die Hygiene in der Einrichtung. Bleibt also zu hoffen, dass seine Anwälte den Fall möglichst schnell wieder aufrollen.

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