Heftiges Echo auf Instagram

Sidney Hoffmann: Shitstorm nach umstrittener Werbe-Aktion für diese Firma

Der Dortmunder Tuner Sidney Hoffmann
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Mit einem Instagram-Post hat Tuner Sidney Hoffmann viele User gegen sich aufgebracht.

Als Promi sollte man seine Social-Media-Postings mit viel Bedacht erstellen – sonst hat man schnell einen Shitstorm an der Backe. Nun hat es den Dortmunder Tuner Sidney Hoffmann erwischt.

Dortmund – Autofahren und die Umwelt – ein extrem umstrittenes Thema. Für manche gelten Elektroautos als Ausweg, andere sehen in Gas-Fahrzeugen oder Plug-in-Hybriden die Lösung. Und wiederum andere verzichten gleich komplett auf ein Fahrzeug und fahren Bahn, Bus, Fahrrad – oder gehen zu Fuß. Was macht aber ein bekennender Petrolhead wie der Dortmunder Tuner Sidney Hoffmann? Der ehemalige Geschäftspartner von YouTube-Star Jean Pierre „JP“ Kraemer (40) hat sich für einen ganz anderen Weg entschieden – zumindest, wenn man einem Werbe-Posting glaubt, den der 41-Jährige auf seinem Instagram-Profil veröffentlicht hat. Doch mit seiner Reklame für den Mineralöl-Konzern Shell hat sich Sidney Hoffmann einen gewaltigen Shitstorm eingefangen, wie 24auto.de berichtet.

In dem Beitrag, mit dem er so viele gegen sich aufgebracht hat, wirbt der Dortmunder Tuner für eine CO2-Ausgleichsaktion von Shell. Man müsse „mehr Verantwortung“ übernehmen und „an die Zukunft denken“, schreibt er. Um seinen CO2-Abdruck zu verringern, möge man doch einfach die Shell-Aktion unterstützen und 1,1 Cent pro Liter Sprit mehr bezahlen. Das Geld fließe dann in Klimaschutz- und Entwicklungsprojekte in Peru und Indonesien. Dazu postete Sidney Hoffmann ein Selfie von sich an der Tankstelle – mit seinem Porsche 911 GT3 Touring im Hintergrund. Und das kam gar nicht gut an. Unter dem Instagram-Post finden sich inzwischen Dutzende Kommentare, in denen Sidney Hoffmann für seine Werbe-Aktion hart angegangen wird. Viele User werfen dem 41-Jährigen Scheinheiligkeit vor: „Du solltest dann aber auch konsequent sein und nicht mehr solche Autos fahren“, schreibt jemand. Ein anderer meint: „Alternativ: Porsche verkaufen und Rad fahren.“ 24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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