Keine Schubladen, bitte!

Sibel Kekilli kennt Rassismus "von klein an"

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Die Schauspielerin Sibel Kekilli kennt Rassismus aus eigener Erfahrung. Foto: Ursula Düren

Die Schauspielerin fühlt sich diskriminiert. Sie glaubt, sie habe aufgrund ihrer türkischen Herkunft "weniger und andere Rollen" bekommen.

Hamburg (dpa) - Die Schauspielerin Sibel Kekilli sieht sich wegen ihrer türkischen Herkunft diskriminiert. Sie kenne Rassismus "von klein an", schreibt die 38-Jährige in der Wochenzeitung "Die Zeit" (Donnerstag).

"Ich bin mir sicher, dass ich wegen meiner türkischen Herkunft auch weniger und andere Rollen bekomme."

Kekilli meint "Ich bin für die Türken zu deutsch, für die Deutschen nicht deutsch genug." Sie wünsche sich ein Ende jeglichen Schubladendenkens.

Kekillis Eltern kamen aus der Türkei nach Deutschland, sie selbst wurde in Deutschland geboren. Bis 2017 spielte sie die Ermittlerin Sarah Brandt im Kieler "Tatort".

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