Dreh mit "Tatort"-Stars

Mordfreunde Stiller

Die Sportfreunde Peter Brugger (links) und Florian Weber (Mitte) mit Kommissar Moritz Eisner (Harald Krassnitzer).

Wien - Spielen die Sportfreunde Stiller jetzt beim Tatort in Wien mit? Nicht ganz: Aber sie drehten in Wien mit den dortigen Tatort-Kommissaren Harald Krassnitzer und Adele Neuhaus ihren neuen Videoclip.

Der Song heißt ganz harmlos Es muss was Wunderbares sein, von mir geliebt zu werden. Aber harmlos ist das so gar nicht (siehe unten) …

Die Sportfreundea ls Geister im Wald.

Am Mittwoch konnte man im Morgenmagazin der ARD erstmals einen Ausschnitt vom Dreh sehen. Dort ist Krassnitzer alias Kommissar Moritz zu Gast, der auch über seinen Ausflug in die Musikwelt berichten wird. Mit Partnerin Adele Neuhauser alias Bibi greift er den Sportis unter die Arme. Bei dem Lied Es muss was Wunderbares sein, von mir geliebt zu werden geht es nämlich um eine Dame, die es faustdick hinter den Ohren hat. Das Lied singt übrigens Schlagzeuger Florian Weber, während Frontmann Peter Brugger zumindest bei Live-Auftritten die Drums bedienen darf.

Die Sportis selbst befinden sich momentan in der Pause. Die Fans dürfen jedoch beruhigt sein: Diese Pause wird trotz aller Unkenrufe auch ein Ende haben. Die Ankündigung Peter Bruggers am vergangenen Sonntag während des Auftritts in Bochum, das Konzert sei das letzte auf unbestimmte Zeit, sorgte für Aufregung im Lager der Anhänger. Sofort wurde über eine mögliche Trennung des Trios spekuliert.

„Es ist, wie es immer ist nach einer Platte und einer Tournee“, beruhigte Manager Marc Liebscher auf Nachfrage der tz. „Ruhe, Pause, zurücknehmen, und dann geht es irgendwann wieder los: neue Lieder, Proberaum, Produktion, neue Platte, Tournee. Nur: Wann konkret das sein wird, wissen wir nicht. Dafür gibt es – wie immer – keinen konkreten Termin.“

Eine Auszeit sei den Sportfreunden vergönnt. Seit Mai 2013 war die Band ununterbrochen auf Tour, nachdem das Album New York, Rio, Rosenheim auf Platz zwei der deutschen Charts kam. Das sind 15 Monate Leben aus dem Koffer. Da will man vielleicht auch mal ein wenig zu Hause sein und all jene Projekte angehen, die liegengeblieben sind.

Bassist Rüdiger Linhof spielt ja noch bei dem Emil-Bulls-Ableger Flamingo und bei Fiva & Das Phantom Orchester. Peter Brugger tritt unter anderem mit Bruder Olli als Tip Top auf, und Florian Weber haut bei den Bolzplatz Heroes und bei Harmful ins Schlagzeug und veröffentlicht gelegentlich Bücher – zuletzt 2012 Grimms Erben.

as

Spaßig-schaurig: Die Sportfreunde Stiller mit „Kommissar Krassnitzer“ beim Drehen des Clips

Das Ende der Sportfreunde? Als Geister im Wald (siehe oben), als Leichen auf einem Sportwagen? Zumindest im Video zu Es muss was Wunderbares sein, von mir geliebt zu werden sieht es nicht rosig für die drei Musiker aus. Dabei fängt alles so romantisch an: „Alles, was ich geben kann, ist unendlich und lebenslang“, spricht der junge Mann die Dame an. Uns sie stellt „romantische Stunden mit leichten Bisswunden“ in Aussicht, verspricht einen „Höllenritt“ unter Hinzunahme von „Rohrstock und Riemen“. Für den Dreh im Wiener Außenbezirk wünschten sich die Sportis unbedingt das Tatort-Team Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser. Man traf sich beim Wiener Sportis-Konzert und machte sofort alles klar.

as

So wirkt Musik auf unseren Körper

Musikwirkung auf den Körper
Elektropop (z.B. Lady Gaga, Alejandro):  Bei einem Tempo über 72 bmp haben Musikstücke insbesondere auf Frauen aufputschende Wirkung. Frequenz: 80 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Rock/Pop (z. B. U2 – Beautiful Day): Gut für Männer, da sie häufig zu höheren Blutdruck als Frauen neigen. Ihre Leistung wird durch hohe motorische Erregung beeinträchtigt. Aus diesem Grund führen bei Männern tendenziell ruhigere, fließende Klänge zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit. Frequenz: unter 72 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Akustik/Folk/Blues (z. B. Jack Johnson – Wasting Time): Ruft stärkste Reaktion des Körpers hervor, da das Tempo einem verlangsamten Herzrhythmus ähnlich dem Schlafzustand entspricht. Dabei kommt es beim Zuhörer zur größten Entspannung, zur Beruhigung der Atmung und zur Entkrampfung der Muskulatur. Frequenz: 60 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Klassik (z. B. Wolfgang Amadeus Mozart – „Lacrimosa“ aus dem Requiem):  Die klassischen Klänge im langsamen Tempo helfen bei Schlafstörungen und lösen körperliche Verspannungen. Daher wird heute häufig in Zahnarztpraxen oder OP-Sälen klassische Musik zur präoperativen Angstreduktion der Patienten abgespielt. Frequenz: 65 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Oper (z. B. Guiseppe Verdi – „Triumphmarsch“ aus der Aida): Kann die Konzentrationsfähigkeit fördern und sich positiv auf den Blutdruck auswirken. So führte Verdis emotional mitreißende Opernmusik aus Aida in wissenschaftlichen Untersuchungen zu einer Blutdrucksenkung um durchschnittlich 5 mmHg bei den Zuhörern. Frequenz: 100 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Heavy Metal (z. B. Metallica – Enter Sandman): Das Lied beschleunigt die Herz-Kreislauf-Aktivität, da das Tempo dem Herzschlag während höherer Belastungen entspricht. Daher kommt es zu einer aufputschenden Wirkung. Frequenz: über 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Hard Rock (z. B. AC/DC – Highway To Hell): Hard Rock-Musik im schnellen Tempo wie dieser Klassiker kann zum Abbau von Aggressionen beitragen und helfen, Ängste und Frustrationen zu überwinden. Frequenz: im Mittel bei ca. 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Latino-Pop (z. B. Shakira – Waka Waka): Der beschwingte, lateinamerikanische Rhythmus im schnellen Tempo bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung und kann helfen, melancholische Augenblicke zu überbrücken. Frequenz: ca. 125 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Chanson (z. B. Beispiel: Udo Jürgens – Aber bitte mit Sahne): Hat einen anregenden Effekt, hilft gegen Müdigkeit. Hat eine Stimmung-aufhellende Wirkung und verbessert die Leistungsfähigkeit. Frequenz: 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Schlager (z. B. Jürgen Drews – Ein Bett im Kornfeld): Das mittlere Tempo erzeugt Ausgeglichenheit und hilft gegen Stress-Symptome. Kann darüber auch motivationssteigernd wirken. Frequenz: 110 Hz. © dpa

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