Nach Maischberger-Sendung

Anzeige gegen Til Schweiger wegen "Volksverhetzung"

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Muss sich wohl wegen der Anzeige keine großen Sorgen machen: Schauspieler und Regisseur Til Schweiger

Hamburg - Til Schweigers Auftritt bei "Menschen bei Maischberger" ging wohl einem Rechtswissenschaftler arg gegen den Strich. Er hat den Schauspieler wegen Volksverhetzung angezeigt.

Eine Sprecherin der Hamburger Staatsanwaltschaft bestätigte gegenüber dem Hamburger Abendblatt die Anzeige. Die Akten zum Verfahren (7101 Js 572/15) würden nun an die Staatsanwaltschaft Köln weitergeleitet. Grund: Bei den Vorwürfen handele es sich um Äußerungen, die Schweiger am 18. August in der WDR-Sendung "Menschen bei Maischberger" gemacht hat. Produziert wurde die Sendung in Köln.

In der Sendung hatte Schweiger unter anderem kritisch über rechte Demonstranten geäußert, die im sächsischen Freital gegen eine dort geplante Flüchtlingsunterkunft Front machen.

Weil es sich bei Volksverhetzung um ein Offizialdelikt handelt, muss die Staatsanwaltschaft die Anzeige gegen Til Schweiger juristisch prüfen. Juristen rechnen jedoch fest damit, dass das Verfahren gegen den Schauspieler rasch eingestellt wird. Die Erfolgsaussichten des Klägers seien äußerst gering.

mb

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