Abschiede 2020

Diese Stars sind 2020 verstorben

Künstler Christo, Kobe Bryant, "Rosenheim-Cop" Hannesschläger
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In unserer Fotostrecke blicken wir auf die Stars und Promis zurück, die 2020 schon von uns gegangen sind.

Das Jahr 2020 ist noch nicht vorbei - Halbzeit - und doch mussten wir bereits von vielen Prominenten, die uns mit ihrern Kunstfertigkeiten und Talenten über Jahre hinweg spektakuläre Momente und exzellente Unterhaltung beschert haben.

Nick Gordon

Nick Gordon war der Ex-Verlobte von Bobbi Kristina Brown. Die Tochter der Musik-Legende Whitney Houston starb 2015 auf die selbe Weise wie ihre Mutter. Mit dem Gesicht nach unten in der Badewanne. Ihr Ex-Verlobter Nick Gordon soll dabei nicht ganz unschuldig gewesen sein. Der Lebensgefährte der 22-Jährigen starb am ersten Tag des neuen Jahres im Bundesstaat Florida. Die Todesursache war höchstwahrscheinlich eine Drogen-Überdosis.

David Stern

Der ehemalige NBA-Chef starb am 1. Januar 2020 im Alter von 77 Jahren an den Folgen einer Hirnblutung. Der Jurist übernahm 1984 als Commissioner die NBA von Larry O’Brien. Bis 2014 leitete er die NBA und machte sie zu einer der größten und populärsten Profiligen. 

Hans Tilkowski

Der einstige Torhüter der deutschen Nationalmannschaft starb im Januar im Alter von 84 Jahren nach langer Krankheit. Der Keeper stand im legendären WM-Finale von 1966 (2:4 n.V.) im Kasten der deutschen Nationalmannschaft.

Ferdinand Schmidt-Modrow

Schauspieler Ferdinand Schmidt-Modrow verstarb mit nur 34 Jahren an einem Speiseröhrendurchbruch. Bekannt wurde Schmidt-Modrow durch seine „Dahoam is Dahoam“-Rolle als Pfarrer Simon Brandl. Er war zudem Teil des Singspiel-Ensembles auf dem Nockherberg und wirkte in der ARD-Produktion „Sturm der Liebe“ mit. An der Seite von Jürgen Vogel spielte er 2008 im Filmdrama „Die Welle“ mit.

Joseph Hannesschläger

Joseph Hannesschlägers wichtigste Rolle war die des Kommissars Korbinian Hofer in der ZDF-Vorabendserie „Rosenheim-Cops“, in der er 17 Jahre lang zu sehen war. Nach Angaben auf seiner Homepage hat Hannesschläger im Laufe seiner Karriere in mehr als 45 Theaterstücken und rund 40 Kino- und Fernsehproduktionen mitgespielt. Er trat auch als Kabarettist auf und hatte mit „Discotrain“ auch seine eigene Band. Er verstarb im Alter von 57 Jahren.

Sophie Kratzer

Die ehemalige Eishockey-Nationalspielerin und Olympiateilnehmerin erlag einem Krebsleiden. Sie wurde nur 30 Jahre alt. Mit dem ESC Planegg feierte Kratzer große Erfolge. Unter anderem wurde sie siebenmal deutscher Meister und gewann 2010 die Elite Women‘s Hockey League sowie 2012 den Elite Women‘s Hockey League Super Cup. Auch mit der deutschen Nationalmannschaft erlebte die 30-Jährige zahlreiche Höhepunkte. Zweimal, 2011 und 2016, stieg Kratzer mit dem DEB-Team in die Top-Division bei Weltmeisterschaften auf. 2014 nahm sie für Deutschland an den Olympischen Spielen teil.

Terry Jones

Schauspieler starb im Alter von 77 Jahren. Er wirkte in Filmen wie „Das Leben des Brian“ und „Die Ritter der Kokosnuss“ mit. Die Komikertruppe Monty Python feierte in den 70er Jahren mit Fernsehserien und eben den Filmen wie "Die Ritter der Kokosnuss" riesige Erfolge. Kultstatus hat bis heute die Bibel-Satire "Das Leben des Brian" - der Film über einen falschen Messias brachte allerdings gläubige Christen auf die Barrikaden. 

Gudrun Pausewang

Pausewang veröffentlichte mehr als 90 Bücher, knapp fünf Millionen wurden davon verkauft. Bekanntheit erlangte die 91-Jährige vor allem durch Kinderbücher. Neben „Die Wolke“ erreichten auch „Die Not der Familie Caldera“ und „Die letzten Kinder von Schewenborn“ große Berühmtheit. Sie starb im Alter von 91 Jahren.

Kobe Bryant

Die Basketball-Legende kam bei einem Hubschrauber-Absturz ums Leben. Mit ihm starben acht weitere Menschen, darunter auch seine 13-jährige Tochter Gianna. Er zählt auch nach seinem tragischen Tod zu den besten Basketballspielern aller Zeiten. 20 Jahre lang prägte der Lakers-Star die NBA und feierte zahlreiche Erfolge. Er wurde nur 41 Jahre alt.

Kirk Douglas

Hollywood-Legende Kirk Douglas, Vater von Michael Douglas, verstarb im Alter von 103 Jahren. Kirk Douglas war einer der letzten Überlebenden aus dem „Goldenen Zeitalter“ Hollywoods. Seinen Legendenstatus hatte der einstige Frauenschwarm durch eine Vielzahl von Rollen für die Ewigkeit erworben. Seine wohl bekannteste ist die des Titelhelden in „Spartacus“ (1960), Stanley Kubricks Monumentalfilm über den Anführer des Sklavenaufstands im antiken Rom.

Joseph Vilsmaier

Über die letzten drei Jahrzehnte produzierte Vilsmaier zahlreiche erfolgreiche Filme und TV-Produktionen, wie sechs Folgen der Tatort-Reihe. Zu den bekanntesten Filmen zählen „Stalingrad“ (1993), „Die Geschichte des Brandner Kaspar“ (2008). Im Jahr 1995 wurde Vilsmaier mit seinem Film „Schlafes Bruder“ international bekannter und wurde sogar für einen Oscar nominiert. Er starb im Alter von 81 Jahren.

Albert Uderzo

Der Zeichner der weltberühmten Asterix-Comics starb im Alter von 92 Jahren. Gemeinsam mit Autor René Goscinny gehörte er zu den „Vätern“ der Comicserie um ein Dorf voller unbeugsamer Gallier, die den römischen Besatzern die Stirn bieten. 

Barbara Rütting

Schon zu Zeiten ihrer Schauspielkarriere deutete sich an, dass sich Barbara Rütting nicht vor politischen Themen scheut. Sie spielte insgesamt 45 Hauptrollen, darunter Antikriegsfilme und gesellschaftskritische Werke wie „Die letzte Brücke“, „Canaris“, „Stadt ohne Mitleid“, oder ihr preisgekröntes Debüt-Stück „Geierwally“. Sie verstarb im Alter von 92 Jahren.

Rüdiger Nehberg

Rüdiger Nehberg ,auch „Sir Vival“ genannt, setzte sich für bedrohte indigene Völker ein, machte sich für Menschenrechte auf der ganzen Welt stark und gilt in Deutschland als Survival-Legende. Er verstarb im Alter von 84 Jahren.

Ernst-Georg Schwill

Nach dem Mauerfall war er in TV-Krimis wie dem ARD-„Tatort“ zu sehen. In etlichen Folgen, die der RBB verantwortete, sorgte Schwill als unverzichtbarer Assistent Lutz Weber mit unverkennbarer „Berliner Schnauze“ für Lokalkolorit. Auch in der Romanverfilmung „Der Turm“ nach dem Buch von Uwe Tellkamp spielte Schwill mit.

Dieter Laser

Der Schauspieler ist aus vielen deutschen Film- und TV-Produktionen bekannt. Der gebürtige Kieler arbeitete aber auch mit mehreren Hollywood-Stars zusammen, wie zum Beispiel John Malkovich, Glenn Close oder Burt Lancaster. Wer sich im Genre Horror auskennt, dem mag er wohl aus „Human Centipede“ von Regisseur Tom Six bekannt sein. Dort spielte er 2009 den Dr. Heiter.

Ulrich Kienzle

Der frühere Fernsehjournalist verstarb im Alter von 83 Jahren. Kienzle war vor allem als Moderator des Politikmagazins „Frontal“ bekannt geworden. Als Journalist machte er sich zudem besonders als Nahost-Experte einen Namen.

Leon Boden

Der in Kiel geborene „Charakterkopf“ wirkte in zahlreichen deutschen TV-Produktionen mit, außerdem lieh er US-amerikanischen Größen des Filmgeschäfts für deutsche Übersetzungen seine Stimme. Dazu zählen die Stars Will Smith, Wesley Snipes, Denzel Washington oder auch Jason Statham. 

Norbert Blüm

Norbert Blüm war von 1972 bis 1982 Mitglied des Deutschen Bundestags. Von 1982 bis 1998 war Blüm als Teil der Regierung von Bundeskanzler Helmut Kohl Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung. Große Aufmerksamkeit erregte Blüm einst mit einer Plakataktion im Jahr 1986, als er sich im Kittel vor einer Litfaßsäule fotografieren ließ. Hinter ihm prangte der Spruch: „Denn eins ist sicher - die Rente.“ Der Satz „Die Rente ist sicher“ wurde daraufhin ein beliebtes Sprichwort.

Otto Mellies

Der Schauspieler starb im Alter von 89 Jahren. Er war langjähriges Ensemblemitglied im Deutschen Theater in Berlin. Im Jahr 2012 erhielt er beim Deutschen Filmpreis eine Auszeichnung in der Kategorie «Beste Männliche Nebenrolle» für den Film «Halt auf freier Strecke».

Ron Holzschuh

Ron Holzschuh wurde einem breiteren Publikum neben seiner Rolle in „Alles was zählt“ zuvor auch als eine der Hauptrollen in den Telenovelas „Verbotene Liebe“ und „Eine wie Keine“ bekannt. Darüber hinaus wirkte er auch in Serien „Anna und die Liebe“ und „Unter uns“ mit. Der 50-Jährige starb nach kurzer schwerer Krankheit.

Roy Horn

Der in Nordenham bei Bremen* geborene Dompteur und sein Partner Siegfried Fischbacher werden für ihre Auftritte als „Siegfried und Roy“ mit weißen Tigern und Löwen weltbekannt, und sind vor allem im Norden Deutschlands sehr beliebt der er immer wieder in Hamburg und Bremen Shows spielte. Im Jahr 2003 endet seine Karriere nach einem Tigerangriff.

Little Richard

Der als Gründungsvater des Rock geltende Musiker inspirierte zahlreiche Kollegen, darunter auch Weltstars wie Buddy Holly, Jerry Lee Lewis und Elvis Presley. Wie Chuck Berry oder Fats Domino schuf Little Richard in den 50er Jahren ein neues Musik-Genre, das sich vom Blues hin zum neuen Stil Rock 'n' Roll entwickelte.

Jerry Stiller

Der Schauspieler ist im Alter von 92 Jahren verstorben. Er war vor allem für seine Rolle als exzentrischer Schwiegervater Arthur Spooner in der Serie „King of Queens“ bekannt. Er wurde 1927 in New York geboren. Seine Vorfahren waren jüdische Immigranten aus Russland und Österreich. Stiller wurde für große Preise wie den Emmy oder den Grammy nominiert, gewann aber nie einen.

Michel Piccoli

Piccoli starb im Alter von 94 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls. Mehr als 60 Jahre stand Michel Piccoli* vor der Kamera und auf der Bühne. Er hat in mehr als 220 Filmen mitgewirkt, darunter in Klassikern wie „Tagebuch einer Kammerzofe“, „Der diskrete Charme der Bourgeoisie“ und „Das große Fressen“.

Irm Hermann

Hermann spielte mit zahlreichen bekannten Regisseuren. Mit Werner Herzog drehte sie „Woyzeck“ neben Klaus Kinski, Hans W. Geissendörfer verpflichtete sie für „Ediths Tagebuch“, für Ulrike Ottinger stand sie etwa in „Johanna D'Arc of Mongolia“ vor der Kamera. Mit Christoph Schlingensief drehte sie „Das deutsche Kettensägenmassaker“ und „Die 120 Tage von Bottrop“.

Christo

Der Künstler Christo, der vor 25 Jahren das Reichstagsgebäude in Berlin verhüllte verstarb in New York im Alter von 84 Jahren. Zu den berühmtesten seiner weltweit realisierten Projekte zählten die safranfarbenen Tore im New Yorker Central Park („The Gates“), die schwimmende, mit Nylongewebe bezogene Stege auf dem Wasser des Iseo-Sees in der Lombardei („Floating Piers“) sowie der 1995 verhüllte Berliner Reichstag und die verpackte Pont Neuf in Paris.

Werner Böhm

Werner Böhm wurde Anfang der Achtziger als Gottlieb Wendehals berühmt. Dieses war mehr eine Rolle als ein Pseudonym. Mit dem Lied „Polonäse Blankenese“ eroberte Böhm 1981 Platz 1 der deutschen Charts. m Jahr 1995 heiratete Böhm seine Noch-Ehefrau Susanne. Sie trennte sich dem Bericht nach im vergangenen Jahr von dem Musiker. Gemeinsam haben sie einen elf-jährigen Sohn.

Bonnie Pointer

Als Gründungsmitglied der Soul-Disco-Gruppe „The Pointer Sisters“ stand die R&B-Stimme Jahre lang mit ihren drei Schwestern auf der Bühne. Pointer starb im Alter von 69 Jahren. Ihre größten Erfolge feierten die Sängerinnen mit Pop- und Disco-Songs wie „Fire“, „He's So Shy“, „Slow Hand“. Der Hit „I'm So Excited“ ist weltweit bekannt.

Jean Kennedy Smith

Sie war die letzte überlebende Schwester des ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy (1917-1963). Von 1993 bis 1998 arbeitete Sie als US-Botschafterin in Irland. Jean Kennedy Smith wurde 92 Jahre alt.

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