Interview

Stefan Mross lebt im Wohnmobil - „Camping ist absolut geil“

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Luxus-Wohnmobil statt Luxus-Suite: Moderator Stefan Mross und seine Anna-Carina leben seit drei Monaten auf einem Campingplatz in der Nähe von Rust

Stefan Mross (42) hat das Größte: Über zehn Meter lang und knapp zweieinhalb Meter breit ist sein neues Zuhause: ein Wohnmobil. Wir haben ihn zum Interview erreicht.

Rust - Auch wenn Stefan Mross es bis jetzt nur gemietet hat, so ist der Erfolgs-Trompeter mit seinem Luxus-Wohnmobil so glücklich wie nie. Seit drei Monaten steht er auf einem Campingplatz in der Nähe von Rust, wo er seine Erfolgsshow Immer wieder sonntags aufzeichnet. Die tz hat ihn dort erreicht, zwischen Rasenmähen und Würstel grillen.

Herr Mross, Sie könnten sich doch die tollsten und luxuriösesten Hotels leisten...

Stefan Mross: Ich hatte die Hotelzimmer so satt! Ich habe 30 Jahre lang, jedes Jahr in 250 Hotelbetten geschlafen. Ich konnte die Teppiche, Betten, Badezimmer und Gardinen nicht mehr sehen, konnte sogar nicht mehr richtig schlafen. Irgendwann hab ich mir gesagt, entweder ich muss den Beruf wecheln oder mir was einfallen lassen.

Dann kamen Sie auf die Idee mit dem Wohnmobil....

Mross: Ja, ich liebe es, wir sind viel freier. Es ist ja auch so groß wie ein Linienbus.

Da kann man sich so schnell nicht auf die Nerven gehen. Ist Ihre Freundin Anna-Carina denn immer dabei?

Mross: Ja, Gott sei dank ist Anna immer dabei. Sie kennt das gar nicht anders, denn sie kommt aus einer Schaustellerfamilie. Sie muss sich eher umstellen, wenn sie im Haus ist. Sie sagt oft, Schatz wir sind die glücklichsten Menschen in diesem Ding. Noch ist es geliehen, aber ich überlege mir wirklich, ob ich mir so eins hole.

Wie muss ich mir das vorstellen, Stefan Mross, eben noch auf der Bühne und dann in der Schlange vor den Gemeinschaftsduschen?

Mross: Die Leute schauen natürlich schon, wenn der Mross da plötzlich aus dem Campingwagen steigt. Aber Camper sind ja ziemlich cool, die sind ein eigenes Volk. Und ich gehör auch dazu, beim Geschirrspülen stehen wir halt dann nebeneinander.

Ganz nah bei den Fans...

Mross: Klar gibt es Autogrammwünsche, aber das stört mich nicht, sonst hätte ich den falschen Beruf.

Für ihre Auftritte brauchen Sie aber auch viel Garderobe. Haben Sie das alles dabei?

Mross: Alles! Meine komplette Kleiderstange ist dabei, eine Waschmaschine ist drin, Bügeleisen, Bügelbrett, ein Rasenmäher, alles komprimiert auf vier Rädern. Mein Gaskocher steht draußen, an dem ich mir meine Spiegeleier brate. Ich bin schon ein spießiger Camper. Ich hab’ auch mein Kräuterbeet mit Lavendel und Basilikum – nur ein Gartenzwerg fehlt mir noch.

Campen ist für Sie ja nichts Neues.

Mross: Richtig, meine Eltern und ich waren Dauercamper am Mondsee im Salzburger Land und mit meinem Bruder bin ich im Zelt nach Jugoslawien gefahren, da haben wir uns auch nichts anderes leisten können.

Und was machen Sie wenn es regnet?

Mross: Gibt es sowas? In Rust nicht! (lacht) Wir haben bis jetzt auch keine Regensendung gehabt, wir hatten echt Glück. Und abgesehen davon, ist es total geil, wenn der Regen aufs Dach prasselt, man macht den Ofen an, zündet eine Kerze an, ach, das ist klasse.

Und kuschelt sich aneinander....

Mross: Ja, genau.

Und denkt vielleicht ans Heiraten. Haben Sie schon heimlich Ja gesagt?

Mross: Also ich habe davon nichts mitbekommen...

Ihre Freundin ist Sängerin – gibt es bald eine CD zu zweit?

Mross: Das entscheidet das Schicksal oder besser das Publikum. Wir haben jetzt im Herbst unsere erste Single-Veröffentlichung, ein Duett. Wir probieren gerade ein bisschen rum.

Haben Sie auch mal Ferien?

Mross: Auch im Herbst. Wir planen in Richtung Mazedonien und Griechenland zufahren – natürlich mit dem Wohnmobil. Das ist absolut geil, den Tempomat auf 100 eingestellt und los geht‘s.

Das Interview führte Maria Zsolnay

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