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Stets wie aus dem Ei gepellt: Max Raabe wird 59

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Max Raabe und Palast Orchester
Max Raabe mit seinem Palast Orchester diesen Sommer beim Auftritt im Schloss Neuhardenberg. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

Er vermag sein Publikum mit Neuinterpretationen von Schlagern aus den 20er und 30er Jahren zu begeistern. Derzeit ist er mit dem Programm „Guten Tag, liebes Glück“ unterwegs - wenn er denn auftreten darf.

Berlin - Eigentlich hätte Max Raabe diesen Sonntag seinen Geburtstag auf der Bühne in Leipzig feiern wollen. Doch daraus wird nichts. Das geplante Konzert ist in den Mai 2022 verlegt worden - „auf behördliche Anweisung“, um das Corona-Virus einzudämmen.

Auch andere seiner in der Adventszeit geplanten Auftritte müssen erst einmal ausfallen, wie es auf der Website des Sängers, der heute 59 wird, und seiner Musiker (www.palast-orchester.de) heißt. Ab Januar wollen die Künstler dann ihre bereits 2020 aufgrund der Pandemie verlegten Termine nachholen.

Geboren am 12. Dezember 1962 im nordrhein-westfälischen Lünen, hat Max Raabe schon als Jugendlicher viel und gern gesungen. In Berlin studierte er Operngesang, 1986 gründete er zusammen mit Kommilitonen das Palast Orchester. Seitdem hat sich der Bariton mit seinem Repertoire aus Schlagern und Chansons im Stil der Comedian Harmonists etabliert. Er wurde vielfach mit Preisen ausgezeichnet. Sein Live-Album aus der „MTV Unplugged“-Reihe (2019) erreichte - genau wie sein Erfolgsalbum „Für Frauen ist das kein Problem“ (2013) - den zweiten Platz der Charts.

Er hat es aus der Nische in den Mainstream geschafft. Immer elegant gekleidet, das blonde Haar streng zurückgekämmt und auf Etikette bedacht, ist Max Raabe aus der aktuellen deutschsprachigen Musiklandschaft nicht mehr wegzudenken. Mit dem Programm „Guten Tag, liebes Glück“ ist er seit 2020 auf Tour. dpa

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