"Fürstenfeld"-Trio

Schock: STS wollen nie mehr live auftreten

STS
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STS ziehen sich endgültig von der Bühne zurück.

Wien - Vor drei Jahren hatten STS ("Fürstenfeld") eine Abschiedstournee angekündigt – und klar gemacht, dass es danach nur noch einzelne Auftritte geben würde. Jetzt der Schock für alle Fans des Trios:

STS werden nie mehr zusammen auftreten. Den Grund teilte die Band am Donnerstag mit: eine Arthrose im Schulter­gelenk von Günter Timischl. Nein, es gibt keinen Streit ums Geld, keine persönlichen Animositäten, keine Star-Allüren. Das hat eh nie zu STS gepasst. Die drei Österreicher Gert Steinbäcker, Günter Timischl und Schiffkowitz sehen einfach die Endlichkeit der Dinge und akzeptieren sie. Das war wohl generell das Geheimnis ihres erstaunlichen Erfolgs: Sie haben die Musik gespielt, die sie selbst gern hören – und nichts erzwingen wollen.

Keiner hätte damals vor 30 Jahren geglaubt, dass Fürstenfeld („I wui wieda haam …“) ein so unglaublicher Erfolg wird. Dass die drei kauzigen Alpen-Barden noch Jahrzehnte später große Säle und Open-Airs füllen und weitere Hits haben sollten – darunter Großvater, Irgendwann bleib i dann dort oder Überdosis G’fühl. STS – das ist null Glamour, aber auch null Größenwahn.

So wirkt Musik auf unseren Körper

Musikwirkung auf den Körper
Elektropop (z.B. Lady Gaga, Alejandro):  Bei einem Tempo über 72 bmp haben Musikstücke insbesondere auf Frauen aufputschende Wirkung. Frequenz: 80 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Rock/Pop (z. B. U2 – Beautiful Day): Gut für Männer, da sie häufig zu höheren Blutdruck als Frauen neigen. Ihre Leistung wird durch hohe motorische Erregung beeinträchtigt. Aus diesem Grund führen bei Männern tendenziell ruhigere, fließende Klänge zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit. Frequenz: unter 72 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Akustik/Folk/Blues (z. B. Jack Johnson – Wasting Time): Ruft stärkste Reaktion des Körpers hervor, da das Tempo einem verlangsamten Herzrhythmus ähnlich dem Schlafzustand entspricht. Dabei kommt es beim Zuhörer zur größten Entspannung, zur Beruhigung der Atmung und zur Entkrampfung der Muskulatur. Frequenz: 60 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Klassik (z. B. Wolfgang Amadeus Mozart – „Lacrimosa“ aus dem Requiem):  Die klassischen Klänge im langsamen Tempo helfen bei Schlafstörungen und lösen körperliche Verspannungen. Daher wird heute häufig in Zahnarztpraxen oder OP-Sälen klassische Musik zur präoperativen Angstreduktion der Patienten abgespielt. Frequenz: 65 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Oper (z. B. Guiseppe Verdi – „Triumphmarsch“ aus der Aida): Kann die Konzentrationsfähigkeit fördern und sich positiv auf den Blutdruck auswirken. So führte Verdis emotional mitreißende Opernmusik aus Aida in wissenschaftlichen Untersuchungen zu einer Blutdrucksenkung um durchschnittlich 5 mmHg bei den Zuhörern. Frequenz: 100 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Heavy Metal (z. B. Metallica – Enter Sandman): Das Lied beschleunigt die Herz-Kreislauf-Aktivität, da das Tempo dem Herzschlag während höherer Belastungen entspricht. Daher kommt es zu einer aufputschenden Wirkung. Frequenz: über 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Hard Rock (z. B. AC/DC – Highway To Hell): Hard Rock-Musik im schnellen Tempo wie dieser Klassiker kann zum Abbau von Aggressionen beitragen und helfen, Ängste und Frustrationen zu überwinden. Frequenz: im Mittel bei ca. 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Latino-Pop (z. B. Shakira – Waka Waka): Der beschwingte, lateinamerikanische Rhythmus im schnellen Tempo bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung und kann helfen, melancholische Augenblicke zu überbrücken. Frequenz: ca. 125 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Chanson (z. B. Beispiel: Udo Jürgens – Aber bitte mit Sahne): Hat einen anregenden Effekt, hilft gegen Müdigkeit. Hat eine Stimmung-aufhellende Wirkung und verbessert die Leistungsfähigkeit. Frequenz: 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Schlager (z. B. Jürgen Drews – Ein Bett im Kornfeld): Das mittlere Tempo erzeugt Ausgeglichenheit und hilft gegen Stress-Symptome. Kann darüber auch motivationssteigernd wirken. Frequenz: 110 Hz. © dpa

Selbstbewusst waren sie aber schon, wenn sie den Begriff „Austro-Pop“ freundlich, aber bestimmt für sich ablehnten. Sie sahen sich in der Tradition angelsächsischer Singer-Songwriter, die alles besingen, was sie gerade bewegt. „Die Tradition gab es bei uns halt nicht, deswegen wusste niemand, in welche Schublade er uns stecken soll“, hatte Gert Steinbäcker, das erste „S“ des Bandnamens, dem Münchner Merkur vor einigen Jahren im Gespräch gesagt. Aber das müsse man, sagte der Musiker, den Fans ihrer Musik nicht erklären. Auch 39 Jahre nach der Gründung nicht.

Z. G.

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