Ehrliche Worte im TV-Interview

Als Sylvie Meis herzergreifende Geschichte im Interview erzählt, muss Moderatorin unter Tränen pausieren

Sylvie Meis berichtet in einem TV-Interview von der schwersten Zeit in ihrem Leben und wird dabei ganz emotional. Auch ihre Gesprächspartnerin kann die Tränen kaum unterdrücken.

Köln - Ihre Fans kennen Sylvie Meis vor allem strahlend lächelnd und mit ihrer sonnig-fröhlichen Art. Im Leben der 43-Jährigen ging es jedoch nicht immer nur rosig zu. Vor zwölf Jahren wurde bei ihr Brustkrebs diagnostiziert und sie führte einen langen Kampf mit der lebensbedrohlichen Krankheit. Heute ist sie zum Glück wieder gesund und glücklich. In einem emotionalen Interview blickt die gebürtige Holländerin nun zurück auf diese schlimme Zeit. Dabei rührt sie auch ihre Gesprächspartnerin zu Tränen.

Sylvie Meis spricht über Brustkrebs-Diagnose und wird ganz emotional

Bei „VIPstagram” spricht Sylvie Meis mit Tanja Bülter und Kena Amoa über ihre schlimme Diagnose und verrät, wie ihre Familie damit umgegangen ist. „Brustkrebs ist nicht nur, was einer Frau passiert - die ganze Familie lebt mit”, lässt sie verlauten, „Es ist so konfrontierend”. Obwohl sie mit Sohn Damián heute offen darüber spricht, hätte sie die Krankheit damals vor ihm geheim gehalten. „Wenn die Haare wieder angefangen haben, zu wachsen, hat er immer über meinen Kopf gestreichelt und immer gesagt - Mama, jetzt bist du glücklich”, erzählt die ehemalige „Supertalent”-Jurorin und wird dabei sichtlich emotional. „Ihn zu sehen jeden Morgen, das ist was mir damals so viel Kraft gegeben hat”. Nachdenklich fügt sie auch hinzu: „Am Ende möchte man leben für die Kinder, alles erleben, was sie noch vorhaben im Leben”.

Sylvie Meis spricht über Kampf mit Brustkrebs - Tanja Bülter ist zu Tränen gerührt

Diese ehrlichen Worte treffen vor allem Tanja Bülter besonders. „Ich muss mal kurz Pause machen”, gesteht sie mit Tränen in den Augen. Denn die Moderatorin teilt das gleiche Schicksal wie ihr Gegenüber: Letztes Jahr bekam auch sie die Brustkrebs-Diagnose. Mittlerweile hat sie die Krankheit überwunden, die Erinnerung daran wiegt aber noch schwer. „Ich werde nie den Moment vergessen, wie ich das meinen Kindern erzählt habe”, besinnt sich die 49-Jährige, macht aber auch deutlich: „Ich hatte wirklich Situationen vor Augen, wo ich gesagt habe - Sterben kommt hier überhaupt nicht für mich in Frage”.

Auch wenn es bestimmt angenehmere Themen zu bereden gibt - es ist einfach nur schön zu sehen, dass die beiden Frauen, nachdem sie so viel überwinden mussten, nun zusammen zurückblicken und sich auf eine Zukunft voller Gesundheit und Familienglück freuen können. (le)

Rubriklistenbild: © Screenshot/RTL/VIPstagram

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