Nach „Wetten, dass...“-Aus von Markus Lanz

Hartes Urteil der TV-Legende: Thomas Gottschalk spricht Klartext über Markus Lanz bei „Wetten, dass ...“

Moderator Thomas Gottschalk begrüßt Markus Lanz in der Unterhaltungssendung „Wetten, dass..?“
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Moderator Thomas Gottschalk begrüßt Markus Lanz in der Unterhaltungssendung „Wetten, dass..?“

Thomas Gottschalk war das „Wetten, dass...“-Gesicht für viele TV-Zuschauer. 2012 übernahm Markus Lanz die Samstagabend-Show. Acht Jahre später packt der 70-Jährige Moderator aus.

  • Thomas Gottschalk packt aus und erklärt, was der „Wetten, dass...“-Show gefehlt hatte.
  • Markus Lanz wäre ein „Blendend aussehender Streber“.
  • Der 70-jährige Moderator erinnert sich an seinen ersten Gedanken währen der Show.

Berlin - Neun Jahre ist es nun her, nachdem TV-Legende Thomas Gottschalk das letzte Mal die beliebte Samstagabend-Show „Wetten, dass...“ moderierte. Ein Jahr dauerte es, bis das ZDF-Team einen neuen Moderator fand, der in die Fußstapfen von Thomas Gottschalk treten kann. Markus Lanz moderierte von 2012 bis 2014 von nun an die Show und führte das Publikum, wie auch die TV-Zuschauer vor den Fernsehern, durch den Samstagabend.

Zu Gast bei „Baywatch Berlin“, einem Podcast von Fernsehmoderator Klaas Heufer-Umlauf und seinen Mitstreitern Jakob Lundt und Thomas Schmitt, erzählt Thomas Gottschalk, dass er die Moderationen und die Aufmachung der Show genauer unter der Lupe nahm, als Markus Lanz „Wetten, dass...“ übernahm. „So wird das nichts“, war einer seiner ersten Gedanken nach der Show. Wieso Gottschalk den Kopf schütteln musste, erklärt er zusätzlich in einem Beispiel.

Thomas Gottschalk und Markus Lanz: „Der Markus ist ein blendend aussehender Streber“

Thomas Gottschalk befand sich zum neuen Auftakt der Show gerade in einer Kur in Österreich, als Markus Lanz als neuer „Wetten, dass“-Moderator in seine Fußstapfen trat. „Der Unterschied, ist, kurz zusammengefasst, vielleicht der: Der Markus Lanz ist ein blendend aussehender Streber, der alles richtig machen will. Wenn bei mir ein Wettkandidat kam und gesagt hat: ‚Ich kann hundert Liegestütze‘, hab ich gesagt: ‚Ich kann eine und die sieht Scheiße aus, aber ich mach sie jetzt.‘ Der Markus hat gesagt: ‚Ich komm auf 89‘“, erklärt Gottschalk. Die TV-Legende ist der Meinung, dass Markus Lanz zu ehrgeizig an die Show rangegangen ist. Schließlich sei es sein Job gewesen das Publikum und Millionen Zuschauer vor den Fernsehern zu unterhalten und nicht besser als die Kandidaten zu sein.

Die 70-Jährige TV-Legende plaudert weiter aus dem Nähkästchen: hat er sich damals je eine „Wetten, dass...“-Sendung angeschaut, die er selbst moderiert hat? Er habe es zumindest versucht, musste aber dann doch wegschalten: „Ich bin immer nach 30 Sekunden, 90 Sekunden, wie auch immer, ausgestiegen“, gibt er zu. Derzeit ist Gottschalk ein gern gesehener Gast auch in Talk-Shows. Zuletzt war er bei Maybrit Illner in der gleichnamigen Show zu sehen und gab seine ehrlich Meinung über die vergangene US-Wahl zwischen Donald Trump und Joe Biden ab.

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