Gemeinsam bei „Wer stiehlt mir die Show?“

Sticheleien in TV-Show! Joko gesteht, wie er wirklich über Thomas Gottschalk denkt: „Kann nur nach unten treten“

Bei „Wer stiehlt mir die Show?“, klaute Thomas Gottschalk die Moderation von Joko Winterscheidt - und stichelte dann heftig gegen ihn. Nun verriet Joko, was er von Gottschalks Aussagen hielt.

  • Mit seiner neuen Sendung „Wer stiehlt mir die Show?“ gelang Joko Winterscheidt ein Riesenerfolg.
  • Vor kurzem luchste Thomas Gottschalk im die Show ab - und stichelte danach heftig gegen Joko.
  • Nun gab Joko Winterscheidt deutlich an, was er von Gottschalks Aussagen hielt.

Berlin - Mit seiner neuen Sendung „Wer stiehlt mir die Show?“ feiert Joko Winterscheidt aktuell vielleicht den Show-Erfolg des noch jungen Jahres. Das heißt, wenn man dazu überhaupt noch Jokos Sendung sagen kann. Denn das Konzept sieht ja schließlich vor, dass jede:r Kandidat:in als Gewinn die Moderation der Sendung in der darauffolgenden Woche erhalten kann.

Am Dienstagabend beispielsweise wird Schauspieler Elyas M‘Barek sein Debüt als Showmaster geben. Er ist aber nicht der Erste gewesen, der Joko Winterscheidt vom Moderationspult vertrieb.

Denn in der dritten Sendung gelang das niemand Geringerem als der TV-Legende schlechthin: Thomas Gottschalk. Er moderierte folgerichtig die Ausgabe am 26. Januar und fiel besonders durch einige fiese Sticheleien gegen Joko auf - bevor er schlussendlich das Finale und damit die Sendung an M‘Barek verlor. Joko Winterscheid erzählte nun, wie er Gottschalk in seine Show lockte - und packte sogleich noch aus, wie er nach den fiesen Sprüchen aus der Sendung über den ehemaligen „Wetten, dass..?“-Moderator denkt.

Thomas Gottschalk stichelt in TV-Show gegen ihn: So denkt Joko Winterscheidt über die TV-Legende

Im Interview mit der FAZ gab Joko Einblicke in ein Gespräch mit Gottschalk, in dem es um seine Teilnahme an der Show ging. „Als ich ihn davon überzeugen wollte, mitzumachen, war seine zweite Frage: ‚Bist du dir ganz sicher, dass ich die Show moderieren darf, wenn ich gewinne?‘ Als ich das bestätigt habe, war er dabei“, so der Moderator.

Nachdem er die Show an Gottschalk verloren habe, sei ihm total klar gewesen, dass dieser wohl versuchen würde, die Situation maximal auszukosten. Das tat der 70-Jährige dann auch mit reiheinweise Sprüchen, die auf Jokos Konto gingen. Im Interview machte Winterscheidt dann deutlich, was er von Gottschalk und seiner Moderation aus der Sendung so hielt. „Mein Arbeitsethos ist: Ich möchte nie nach unten treten. Das ist für Gottschalk schwer - er kann nur nach unten treten“.

Thomas Gottschalk moderiert „Wer stiehlt mir die Show?“: Darum fühlte Joko sich wie Richard Gere

Deutliche Aussage von Joko Winterscheidt. Nimmt er Gottschalk seine zahlreichen Gemeinheiten aus der Sendung etwa übel? Mitnichten! Denn stattdessen schwärmt der 42-Jährige in den höchsten Tönen von seinem Konkurrenten. Dass Gottschalk nur nach unten treten könne, liege nämlich daran, dass „über ihm keiner mehr kommt. Also tritt er nach unten, macht das aber so souverän, dass man sich kaputt lachen muss“. In seinen Augen habe die TV-Legende eine unglaubliche Gabe darin, Leute „so sympathisch zu verarschen, dass der Verarschte selbst am lautesten lacht“.

Für den eigentlichen Show-Herren war es beinahe ein kleiner Traum, in einer Show von Thomas Gottschalk dabei zu sein. Ihn habe die ganze Situation extrem an „Wetten, dass..?“ erinnert. „Ich habe mich ein bisschen wie Richard Gere gefühlt, der gleich zum Flieger muss“, gibt Joko Einblicke. Aus dem Schwärmen kommt er kaum mehr heraus. „Es ist schwer zu beschreiben, wie es ist, so einer lebenden Legende beim Arbeiten zuzusehen. Für Gottschalk ist das eigentlich keine Arbeit, er macht das mit so einer Leichtigkeit, Schlagfertigkeit, Professionalität und Herzlichkeit. Ich wünschte, ich hätte etwas von ihm lernen können, aber dafür war ich viel zu fasziniert“.

„Wer stiehlt mir die Show?“ (ProSieben): Kann Joko Winterscheidt seine Show zurück erobern?

Die Chance, etwas von Gottschalk zu lernen, hat Joko Winterscheidt nun aber erstmal verpasst. Denn Elyas M‘Barek luchste dem Showmaster die Sendung am vergangenen Dienstag wieder ab. Ob der Schauspieler ebenso schlagfertig und leicht durch die Sendung führen kann, wie Gottschalk, können die Fans am Dienstagabend ab 20.15 Uhr auf ProSieben sehen.

Für Thomas Gottschalk hingegen gab es kürzlich mächtig Ärger. Eine WDR-Sendung, in der er zu Gast war, bekam nach einigen Aussagen der Gäste zum Thema Rassismus eine heftigen Shitstorm ab. (han)

Rubriklistenbild: © Screenshot: Joyn

Auch interessant

Kommentare