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„Mir wurde geraten, in Rente zu gehen“: Gottschalk steigt bei einer Sendung aus

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Von: Marc Dimitriu

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Thomas Gottschalk hört beim SWR3 auf.
Thomas Gottschalk hört beim SWR3 auf. © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Thomas Gottschalk hört beim Radio auf. Nach zwei Jahren verlässt er den SWR3. Er hat schon Pläne für seine freie Zeit.

Baden-Baden - Moderator Thomas Gottschalk gibt an diesem Samstag, den 6. November, nach zehn Jahren sein Comeback bei „Wetten, dass..?“. Doch im Radio heißt es hingegen Abschied nehmen. Nach knapp zwei Jahren beendet der Moderator sein Gastspiel bei der Popwelle SWR3. Dort sei er am 8. November zum letzten Mal gemeinsam mit Constantin Zöller zu hören, wie der Südwestrundfunk am Donnerstag in Baden-Baden mitteilte.

Thomas Gottschalk steigt beim SWR3 aus: „Geraten in Rente zu gehen“

Gottschalk hoffe, wieder mehr reisen und dadurch mehr Zeit in den USA verbringen zu können. Seit kurzem dürfen geimpfte Europäer nämliche zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie wieder in die Staaten einreisen. Der „Wetten, dass..?“-Moderator lebte lange Zeit in den USA, zog aber, nachdem sein Haus 2018 wegen der Waldbrände in Kalifornien komplett niedergebrannt war, wieder nach Deutschland.

Die Sendung „Gottschalk & Zöller“ lief seit Januar 2020 wöchentlich immer am Montag. Gottschalk sagte dem Südwestrundfunk zufolge: „Das waren doch immerhin zwei Jahre und mir haben in dieser Zeit mehr als ein bis zwei Hörer geraten, endlich in Rente zu gehen.“ Dies tue er aber nicht. Der 71-Jährige schloss nicht aus, auch in Zukunft mal wieder Radio zu machen. „Mit mir ist zu rechnen. Nicht mehr wöchentlich, aber irgendwann bin ich zurück.“

SWR3-Co-Moderator wird Zusammenarbeit mit Gottschalk vermissen

SWR3-Programmchef Thomas Jung würdigte die Verdienste des Moderators: „Die Hörerinnen und Hörer haben dieses Duo abgefeiert.“ Und Gottschalk hat sich auch noch nicht ganz von der Popwelle verabschiedet. „Ich freue mich, dass Thomas für Specials mit Consi weiter zur Verfügung steht.“ Co-Moderator Zöller wird die Zusammenarbeit mit dem TV-Urgestein vermissen. „Wie ich in Zukunft ohne Thommy und seine 70er-Jahre-Rocknummern mit achtminütigen Gitarrensoli leben soll, ist mir noch nicht ganz klar.“ Den bisherigen Sendeplatz wird zukünftig wieder die Sendung „SWR3 PopUp“ füllen. (md mit dpa)

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