„Das wars. Hat mir immer Spaß gemacht.“

Thomas Gottschalk überrascht mit Aus-Ankündigung: Er schmeißt bei einem Format hin

Man gewinnt den Eindruck, als denke Thomas Gottschalk noch lange nicht ans Aufhören. Umso mehr überrascht nun die Nachricht, dass er in einem Format das Handtuch wirft.

Stuttgart - Entertainer Thomas Gottschalk ist aus dem TV einfach nicht wegzudenken. Zwar könnte sich der 70-Jährige aufgrund seines Alters schon längst aus dem Arbeitsleben zurückziehen, doch Gottschalk ist noch immer präsent. Nachdem Dieter Bohlen die Finalshows der RTL-Castingsendung „Deutschland sucht den Superstar“ absagte, sprang er beispielsweise kurzerhand ein und ersetzte den Pop-Titan.

Mit Günther Jauch und Barbara Schöneberger durchläuft er regelmäßig die RTL-Sendung „Denn sie wissen nicht, was passiert“. Was auch immer der Grund für seine Arbeitswut ist - ob seine mickrige Rente, die er bis auf den Cent offen legte, oder einfach nur die große Leidenschaft für seinen Beruf - Gottschalk denkt offenbar noch lange nicht ans Aufhören. So der bisherige Eindruck. Doch nun überrascht der TV-Star mit einer Ankündigung.

Thomas Gottschalk macht Schluss - und verkündet das Aus

Denn laut der Deutschen Presse Agentur (dpa) bestätigte eine Sprecherin des Südwestrundfunks (SWR), dass Gottschalk seinem SWR-Podcast „Podschalk“ ein Ende setzt. Die neueste Folge „Flieg weiter, Papagei!“ wird demnach auch seine letzte sein. Seit Anfang 2020 hatte Gottschalk in dieser Sendung in regelmäßigen Abständen mit SWR3-Moderatorin Nicola Müntefering über aktuelle Themen geplaudert. In seiner nun letzten Episode verkündete Gottschalk dann auch selbst sein Aus und lieferte zugleich eine Begründung.

Er kritisierte beispielsweise, dass ein Teil seiner Zitate aus dem Podcast in der Klatschpresse in falsche Zusammenhänge gesetzt wurde. Viele seiner Äußerungen im Podcast seien zum Teil missverständlich herübergekommen oder medial übertrieben dargestellt worden. Solchen Ärger wolle er sich künftig ersparen. „Das Problem ist, dass unser kleiner Podcast, den wir beide (Gottschalk und Müntefering, Anm. d. Red.) genossen haben, der wurde zu einer Zitatenquelle für Menschen, denen ich diese Zitate so einfach nicht gegeben hätte“, erklärt Gottschalk sein Podcast-Aus in der letzten Episode.

Weiter erzählt er: „Dem konnte ich nicht mehr widersprechen, weil ich hatte es ja gesagt, aber nicht für die (Redakteur:innen der Klatschpresse, Anm. d. Red.). Und mein Problem ist, dass ich jedem Menschen, der mich was fragt, eine Antwort gebe. Aber diese Antwort ist für diesen Menschen. Und wenn du es zertrittst, wenn du es analysierst, wenn du es aus dem Zusammenhang nimmst, dann ist es eben plötzlich was Anderes, als das, was ich sagen wollte. Und die Zeiten, wo ich vorher sagen konnte: ‚Ich bins doch‘, die sind vorbei.“ Nichts, was er sage, wäre „von Bösartigkeit, von irgendeiner Art von Hass“ getrieben, da es das Wort in seinem Lexikon gar nicht gäbe.

Thomas Gottschalk beendet SWR-Podcast

Final erklärt Thomas Gottschalk also sein Ende mit dem SWR-Format. „Ich erzeuge Missverständnisse, die man sich mir und anderen ersparen kann.“ Und weiter: „In diesem Sinne sage ich leider: Das wars. Hat mir immer Spaß gemacht.“

Rubriklistenbild: © Henning Kaiser/picture-alliance

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