Mit dem Rad unterwegs in München

Bekannter Moderator fährt durch München und schimpft über die Zustände in der Stadt: „Ist die Hölle“

Thore Schölermann im Aufzug.
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Thore Schölermann grantelt im Aufzug.

Thore Schölermann ist auf Mission in München unterwegs. Nur mit den Wetter-Widrigkeiten hat der Moderator wohl nicht gerechnet. „Gibt nichts Besch*sseneres“, flucht er auf Instagram.

  • Moderator Thore Schölermann ist mit dem Rad in München auf dem Weg zur Arbeit.
  • Er will sein Bike im Schnee ausprobieren. Das klappt super - doch plötzlich kippt das Wetter und damit auch die Stimmung.
  • Schölermann schimpft auf Instagram: „ist die Hölle“.

München - Moderator Thore Schölermann kennt man aus den ProSieben-Sendung „The Voice of Germany“ und „Taff“. An der Seite von Bald-Mama Rebecca Mir meldete er sich neulich aus dem Backstage-Bereich: Das Studio sei „abgeraucht“. Drehort der Taff-Sendung ist Unterföhring bei München. Dort ist Thore Schölermann, der sonst mit seiner Frau in Köln wohnt, derzeit offenbar für Aufnahmen und dachte sich: Super Idee, einmal umweltfreundlich mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren.

Thore Schölermann (ProSieben/Taff): Radausflug in München wird plötzlich zum Horror-Trip

Das einzige Problem: Zu diesem Zeitpunkt liegt gerade viel Schnee in München. In seiner Instagram-Story erzählt er: „Ich habe mich die Tage so gefragt: ‚Wie ist das eigentlich so bei Schnee? Und mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, geht das?‘“ Ging offenbar sehr gut, wie er in einer Story vom Vortag einblendet: „Ich zeige jetzt mal Bilder von gestern bei Schnee, wie geil das ging“, sagt er.

Thore Schölermann fährt mit Rad durch den Schnee in München.

Glücklich mit verspiegelter Sonnenbrille auf seinem Mountainbike nimmt er ein Schneegeräusch auf, während er mit dem Rad darüber fährt. „Leute, hört mal“, freut er sich. „Ich habe keinen fahren gelassen, hier ist der Schnee unter den Fahrradreifen. Es ist hier gerade Winter-Wonderland.“ Dazu zeigt er seine braunen, selbstgestrickten Socken, die gegen die kalten Füße schützen. Dann switcht Thore Schölermann allerdings wieder zurück zur Anfangsstory, die offensichtlich einen Tag später aufgenommen ist. Hier trägt er eine Maske mit Military-Muster und eine Regenjacke. Der Überschwang? Verflogen.

Thore Schölermann (ProSieben/Taff): „Ist die Hölle“

Resigniert erzählt er: „Wenn‘s kalt ist und Schnee liegt, ist das echt geil. Man rutscht nicht, es ist einfach total cool zu fahren, man kriegt sogar keine nassen Füße. Heute...sieht es ganz anders aus. Es regnet.“ Er filmt auf den Boden: „Das ist der Stand der Dinge: Schneematsch“ und erklärt weiter, wieso er so gar nicht glücklich mit der Lage ist. „Und das ist die Hölle. Das ist wie Fahren auf Eiern. Ich habe mich schon fast zweimal auf die Fresse gelegt“ Pause, dann folgt das trist dreinschauende Resümee: „Schnee ja, Schneematsch nein....Punkt.“

Thore Schölermann ist not amused.

Dazwischen gibt es auf dem Weg noch ein paar aufheiternde Momente mit leuchtenden „Love“-Buchstaben. „Irgendwie ist es auch wunderschön gerade, man spürt das Leben ... Hihiii“. Die halten aber nicht lange an. Im Wechselbad der Gefühle gib es schon kurz danach eine saure Botschaft aus dem Dauerregen: „Wenn ich es mir vorstellen könnte, gibt es nicht viel Besch*sseneres, als hier durch den Regen zu fahren und bis auf die Unterhose nass zu sein.“

Thore Schölermann (ProSieben/Taff): Nass wie ein Pudel mit Wasserlache

Im Spiegel des Aufzugs kommt dann die Schlussbilanz. Thore Schölermann schwenkt auf eine kleine Wasserlache auf dem Aufzug-Boden, wo auch seine in eine wasserabweisende Hülle eingepackten Schuhe sichtbar werden. Sarkastisch fragt er: „Ob ich nass bin? Ne, ich habe mir tatsächlich einfach vor Freude, weil ich hier zu Hause bin, in die Hose gemacht. Alter Schwede.“ Da ist der Fahrradausflug an Tag zwei wohl nicht ganz so toll ausgefallen wie an Tag eins.

Thore Schölermann mit Wasserlache im Aufzug.

Umso besser, wenn man am Ende trotzdem etwas Gutes aus dem nassen Ausflug ziehen kann: „Das Schöne an so Situationen, in denen man Zwischendurch denkt: ‚Boah, ich würde jetzt am liebsten alles hinschmeißen und drauf sche*ßen‘? Wenn man es am Ende geschafft hat“, lacht ein getrockneter und umgezogener Thore Schölermann in die Handykamera. Vielleicht gibt es also ja schon bald einen Fahrrad-Selbsttest 2.0. (jh)

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