Filmografie des Rammstein-Sängers

Till Lindemann: In diesen Filmen war der Star schon zu bewundern

Till Lindemann kommt zur 25. Verleihung des Deutschen Musikpreises Echo.
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Neben provokanten Musikvideos drehte Till Lindemann als Schauspieler auch vier Filme.

Till Lindemann – Sänger, Dichter, Schlagzeuger und bildender Künstler – ist auch als Schauspieler tätig: Infos zu seinen Filmen und Musikvideos.

  • Till Lindemann ist als Frontmann und Sänger der Berliner Band Rammstein ein internationaler Star mit Millionen von Fans.
  • Als Schauspieler wirkte er zwischen 1999 und 2004 in einigen Filmen unterschiedlicher Genres mit.
  • Unter dem Künstler-Pseudonym Doktor Dick brachte Lindemann 2019 mit der Destillerie Ovin Pion Vodka einen Vodka heraus, der auf 1.000 Stück limitiert war.

Leipzig – Hier wurde Till Lindemann 1963 geboren. Seine Kindheit und Jugend verbrachte der Sohn eines Autors und einer Journalistin in Wendisch Rambow und Rostock. Als er seine erste Karriere als Jugend-Leistungsschwimmer nach einer Verletzung 1979 beenden musste, absolvierte er eine Lehre als Bautischler. 1986 wandte er sich – zunächst in der Freizeit – der Musik zu: als Schlagzeuger, Sänger und Bassist der Punkband First Arsch.

Der Durchbruch gelang Till Lindemann mit der deutschen Metal-Band Rammstein. 1994 in Berlin gegründet, hatte sie Anfang 2018 international 20 Millionen Tonträger verkauft. Zu den erfolgreichsten Songs zählen:

  • Engel (aus dem Album Sehnsucht, 1997)
  • Sonne (aus dem Album Mutter, 2001)
  • Ich tu dir weh (aus dem Album Liebe ist für alle da, 2009)
  • Mein Herz brennt (aus dem Album Mutter, 2001)
  • Keine Lust (aus dem Album Reise, Reise, 2004)

Till Lindemann – seine Filme im Überblick

Die Filmografie von Till Lindemann umfasst vier Filme:

  • Pola X (1999) trägt auch den alternativen Titel „Pierre oder der Kampf mit der Sphinx“ und wurde von Arena Films und Canal+ in der Originalsprache Französisch produziert. Der Spielfilm des Regisseurs Leos Carax wurde 1999 bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes gezeigt. Er basiert auf dem Roman „Pierre oder Die Doppeldeutigkeiten“ von Herman Melville und thematisiert eine inzestuöse Beziehung. Lindemann hat die Rolle eines Musikers inne.
  • xXx – Triple X (2002) ist ein US-amerikanischer Actionfilm des Regisseurs Rob Cohen, der in den Vereinigten Staaten produziert wurde. Dort spielte er 141 Millionen Dollar ein. Fortsetzungen folgten 2005 und 2017. Lindemann tritt zu Beginn des ersten Teils mit der Band Rammstein auf, die sich selbst spielt.
  • Amundsen der Pinguin (2003), ein Tierfilm, wurde in Deutschland produziert und durch die ARD ausgestrahlt. Der Kinderfilm handelt von der zwölfjährigen Anne, deren Onkel von einer Polarstation einen Pinguin mitbringt, den sie Amundsen nennt. Als es Schurken auf den Pinguin abgesehen haben, beginnt eine abenteuerliche Jagd. Till Lindemann besetzt die Rolle des Victor.
  • Vinzent (2004) lautet der Titel eines deutschen Spielfilms aus der Produktion von Ayassi Entertainment, Leuchtkraft und Factory, in dem Lindemann einen Tierschützer mimt. Er erzählt die Geschichte des schüchternen Vinzent, der in einem labyrinthartigen Haus mit eigenartiger Atmosphäre seine Freundin Rose sucht. Die Premiere des Films erfolgte auf dem Shanghai International Film Festival.

Till Lindemann – eine Doku über den Star und seinen Vater

Von dem deutschen Journalisten und freien Autor Thomas Gaevert stammt die Doku „Irgendein Mike Oldfield neuerdings“. Sie handelt von Till Lindemann und seinem Vater, dem Schriftsteller Werner Lindemann. Das Feature wurde 2011 vom SWR produziert und am 10. Oktober 2011 erstmals über den SWR2 ausgestrahlt.

Till Lindemann – die Musikvideos

Till Lindemann polarisiert. Ob mit seinen Texten, bei seinen Live-Auftritten oder bei seinen Musikvideos: Der Frontmann von Rammstein bricht Tabus, provoziert und schockiert. Doch selbst hart gesottene Fans waren nicht amüsiert, als Lindemann Anfang 2020 mit dem Clip zu seinem Song „Platz Eins“ mit knallhartem Sex eine weitere Grenze überschritt. Das siebenminütige Musikvideo wurde zensiert – in der Originalfassung ist es auf einer kostenpflichtigen Erotikseite zu sehen.

Für Aufregung hatte Ende 2019 auch das Musikvideo zu „Knebel“ gesorgt: Es wurde aufgrund seines brisanten Inhalts kurz nach der Veröffentlichung aus dem Verkehr gezogen.

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