Kurzarbeit in der Gastronomie

Tim Mälzer (Vox): Coronavirus-Knaller in ZDF-Show - Koch kann Tränen nicht zurückhalten

Tim Mälzer bangt wie viele seiner Kollegen wegen der Corona-Krise um seine Lebenswerke. Nun brach der Vox-Koch bei "Markus Lanz" in Tränen aus.

  • Mit seinen 49-Jahren ist Tim Mälzer eine echte Koryphäe in der Gastronomie
  • Viele seiner ca. 240 Mitarbeiter befinden sich wegen Corona momentan in Kurzarbeit
  • Bei "Markus Lanz" brach der Vox-Koch in Tränen aus und sorgte sich um die Zukunft der Restaurants

Hamburg – Aufgrund der Coronavirus-Pandemie steht es momentan schlecht um einige Gewerbebereiche. Ganz besonders stark hat es wohl die Gastronomie erwischt. Seit Wochen müssen Restaurants nun schon ihre Türen geschlossen halten, und können wenig tun, um ihre Existenz zu sichern. Auch wenn langsam einige Lockerungsmaßnahmen vom Bund getroffen werden, sieht die Zukunft der Gastronomen noch lange nicht rosig aus. Auch TV-Koch Tim Mälzer* (49) scheint die Ungewissheit zu quälen. Der 49-Jährige ließ bei "Markus Lanz" seinen Emotionen freien Lauf.

Tim Mälzer (Kitchen Impossible): Corona sorgt für Krisenzeiten in der Gastronomie

Das Ende der Pandemie ist noch lange nicht in Sicht. Noch immer kontrolliert das Coronavirus unseren Alltag und schränkt diesen deutlich ein - geschlossene Geschäfte und Restaurants, Einreisebeschränkungen, Kontaktverbot und Maskenpflicht prägen das Bild in Deutschland. Doch nun zeigt sich endlich ein kleines Licht am Ende des Tunnels, wie nordbuzz.de* berichtet. Bund und Länder wollen ab dem 9. Mai unter strengen Auflagen die Öffnung der Gastronomie nach und nach wieder erlauben, dass berichtet zumindest die Nachrichtenagentur dpa, nach einem Gespräch mit dem Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.

Tim Mälzer (Kitchen Impossible): Corona-Knaller bei "Markus Lanz" - Vox-Koch den Tränen nahe

Auch in der Talkrunde bei "Markus Lanz" wurde gestern Abend kräftig über das Coronavirus diskutiert. Besonders die Lockerungsmaßnahmen und das Corona-Hilfspaket standen im Fokus der ZDF-Sendung. Neben TV-Host Markus Lanz waren Politiker Hubertus Heil (SPD), Karl Lauterbach (SPD), Katja Suding (FDP) und Koch Tim Mälzer* mit von der Partie. Unter anderem macht Arbeitsminister Hubertus Heil in der Sendung klar, wie es derzeit um die Kurzarbeit-Quote in Deutschland steht: "Kein Staat kann einen Arbeitsplatz garantieren, aber wir können darum kämpfen. Wir haben in der ersten Strecke mit den Akutmaßnahmen die Brücken gebaut. Das betrifft die Arbeit von Herrn Mälzer, wo 98 Prozent der Menschen in Kurzarbeit sind." 

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Markus Lanz heute um 23:40 Uhr im ZDF. Morgen inna @zdfmediathek Ich bin dabei. - Einschalten lohnt sich. Es war ein gutes, emotionales und meistens ruhiges Gespräch. Mit dabei: Hubertus Heil, Politiker Der Bundesminister für Arbeit und Soziales und SPD-Politiker äußert sich zur Wirksamkeit der Corona-Hilfspakete. Und er erläutert seine weiteren Pläne zur Stützung des Arbeitsmarktes. Karl Lauterbach, Politiker Zahlreiche Bundesländer lockern ihre Corona-Maßnahmen. Der SPD-Gesundheitsexperte und Epidemiologe spricht über das Risiko, das die Öffnung des öffentlichen Lebens in sich birgt. Katja Suding, Politikerin "Es muss jetzt Lockerungen geben", sagt die stellvertretende FDP-Vorsitzende. Sie skizziert die gesundheits- und wirtschaftspolitischen Ideen und Konzepte der Liberalen. Tim Mälzer, Koch ⬅️ Das bin ich 👊 Der Fernsehkoch beschäftigt in seinen Betrieben rund 200 Mitarbeiter. Er äußert sich zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Gastronomie und erläutert seine politischen Forderungen. Olaf Sundermeyer, Journalist Auf sogenannten "Hygiene-Demonstrationen" versammeln sich regelmäßig Leugner der Gefahren durch das Coronavirus. Sundermeyer erklärt, welche Gruppierungen hinter dieser Bewegung stehen.

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Diese Aussage musste der Starkoch wohl erstmal verdauen, denn als seine Meinung gefragt war, kämpfte Tim Mälzer sichtlich mit den Tränen "Ich bin gerade echt angefasst. Ich verarbeite die Informationen". Auch wenn der 49-Jährige andere Einkommensstränge durch TV-Shows wie "Kitchen Impossible"* hat, geht wohl auch an ihm die aktuelle Corona-Situation nicht schonungslos vorbei, sodass Mälzer zwischenzeitlich sogar das Studio verlassen musste. Schon vor wenigen Wochen gab der Vox-Koch zu, dass er wegen Corona nicht nur mit seinen Restaurants kurz vor dem Bankrott stehe, sondern auch vor der privaten Insolvenz. Denn Mitarbeiter- und Warenkosten können derzeit einfach nicht gedeckt werden. 

Tim Mälzer (Kitchen Impossible): Starkoch sorgt sich wegen Corona um seine Mitarbeiter

Tim Mälzer fehlt in der derzeitigen Corona-Situation sichtlich die Perspektive: "Wir sind alle unter einem enormen Stress. Ich habe aktuell 240 Mitarbeiter. 'Die Bullerei' ist mein Schlachtschiff, aber ich habe auch Läden, die rein faktisch geschlossen werden müssen. Ich subventioniere aus meinem eigenen Geld. [...] Wie soll unser Geschäftsmodell mit den Einschränkungen aussehen? Ich möchte meinen Ansprüchen gerecht werden. Ich schaffe es nicht zu fordern, zu liefern und Umsatz zu generieren."

Tim Mälzer bangt wie viele seiner Kollegen wegen der Corona-Krise um seine Lebenswerke. Nun brach der Vox-Koch bei "Markus Lanz" in Tränen aus.

Tim Mälzer hat aber nicht nur Angst um die Zukunft seiner Lebenswerke in der Corona-Krise, sondern auch um die seiner Mitarbeiter: "Jetzt sind meine Läden dicht, ich muss sie selber subventionieren. Ich rede hier nicht über meine Existenz, sondern über eine ganze Branche und über Mitarbeiter, für die ich eine Verantwortung habe. Wenn einem das erst so vorgeführt wird, dann ist das so krass. [...] Das Konzept Kurzarbeit würde einfach zu kurz reichen, '60 Prozent ist nichts für Mitarbeiter der Gastronomie'." Auch wenn Arbeitsminister Hubertus Heil dem 49-Jährigen während der ZDF-Sendung "Markus Lanz" keinen Masterplan vorlegen konnte, zauberte er ihm in dieser schwierigen Zeit wenigstens ein Lächeln auf die Lippen: "Ich sage Ihnen aber, Herr Mälzer, ich war mal bei Ihnen essen. Und ich würde sehr gerne wieder dorthin."

Nachdem Tim Mälzer sich sichtlich beruhigt hatte, war der TV-Koch sogar zum Scherzen aufgelegt, zauberte ein Face-Shield hervor und fragte: "Ist das eine Option fürs Restaurant? Man kann essen, man kann sogar die Mimik des Gegenübers sehen." Schön, dass der Starkoch aus Hamburg* sich wieder gefangen hat und auch in einer so ungewissen Situation Lust zum Scherzen findet, denn auch mit kleinen Schritten kommt man bekanntlich ans Ziel. Nicht nur Existenz-Sorgen hatte der TV-Koch, sondern auch sein Gewicht plagte Tim Mälzer, wofür er sich in Diäten stürzte.

Quelle: nordbuzz.de

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © picture alliance/Ursula Düren/dpa/TVNOW/Severin Schweiger/Montage

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