Hoffnung für andere Betroffene

Amira Pocher gibt Einblick in ihre dunkle Vergangenheit: „Ich war so kaputt damals“

Emotionale Szenen bei Amira Pocher. Die Frau von Comedian Oliver gab nun höchst private Einblicke in die dunklen Momente ihrer Vergangenheit.

Köln - Oliver und Amira Pocher sind nun schon seit vier Jahren ein Paar. Sind mittlerweile verheiratet und haben einen gesunden Sohn. Das Promi-Paar wirkt glücklich, sein Leben scheint trotz jüngstem Corona-Fall perfekt - das war es jedoch nicht immer.

Oliver Pocher (RTL): Frau Amira gibt Einblicke in ihre traurige Jugendzeit

Amira Pocher wuchs zusammen mit ihrem zwei Jahre älteren Bruder und ihrer alleinerziehenden Mutter auf, mit der sie sich in Teenager-Jahren des Öfteren stritt. Aufgrund von Konflikten mit ihr und ihrem Stiefvater lebte die gebürtige Klagenfurterin zeitweise sogar in einem Kriseninterventionszentrum, wie sie unlängst in einem RTL-Interview erzählte. 

Wirklich helfen konnte man ihr dort aber auch nicht zwingend. Die Streitereien hinterließen bei Pocher tiefe Spuren. Im gemeinsamen Podcast „Die Pochers hier“ mit Oliver Pocher sprach die 27-Jährige nun über die damalige schwierige Situation - und gab Anlass zur Hoffnung.

Seit 2016 liiert und vergangenem Jahr verheiratet: Amira und Oliver Pocher.

Oliver Pocher (RTL): Frau Amira über dunkle Vergangenheit: „Ich war so kaputt damals“

In der aktuellen Ausgabe erzählt sie von dem „vielen Streit zu Hause“, der damals an der Tagesordnung war: „Ich habe angefangen, mir selbst weh zu tun. Ich hatte mit 13 schon Suizidgedanken. Ich stand da schon mal mit dem Messer in der Küche, da war ich noch nicht mal zehn Jahre alt“, erzählte sie. „Ich war so kaputt damals - am Boden und am Ende.“

Die Österreicherin lieferte allerdings auch wichtigen Trost und Hoffnung für andere Menschen in scheinbar ausweglosen Lagen: Denn mittlerweile haben sich die Wogen glücklicherweise geglättet, wie Pocher ausführt. „Das ist alles Schnee von gestern. Meine Mutter ist eine tolle Mama und hat ihre Fehler eingesehen, so wie auch ich meine Fehler eingesehen habe.“

Auf eine außergewöhnliche Weise haben Oliver und Amira Pocher auf Instagram bekanntgegeben, dass sie Kind Nummer zwei erwarten.

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen oder Suizidgedanken, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000.Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de. Bleiben Sie gesund!

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa / Tobias Hase

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