Vom Fluchen bis zum Messe-Fehlstart

tz-Beichtstunde: Promis lüften ihre Geheimnisse

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Margarete Bause (56), Grünen-Vorsitzende: "Ich bin passionierte Radlerin. Einmal versperrte ein Sportwagen den Gehsteig. Immerhin: Ein Knöllchen prangte hinterm Scheibenwischer. Doch die Buße von zehn Mark erschien mir zu niedrig. Spontan zückte ich einen Stift und fügte zwei Nullen an. Ob die Bußgeldstelle 1000 Mark bekommen hat, weiß ich nicht."
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Wolff Fuss (38), Sky-Kommentator: "Als Jugendlicher bin ich mit Freunden nachts ins Freibad gegangen. Einmal sind wir erwischt worden, und ich habe mir am Zaun die Hand aufgerissen. Der Polizist sagte nur: „Das ist Strafe genug.“
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Franz Xaver Gernstl (64), Produzent und Dokumentarfilmer („Gernstl unterwegs“, BR): "Ich habe meine Großmutter a bisserl angeschwindelt. Sie hatte Ziegen auf ihrem Hof in Bad Feilnbach (Landkreis Rosenheim). Deshalb gab es immer Ziegenbutter. Einmal hatte ich auf die Frage der Oma, wie sie schmeckt, höflich geantwortet: „Ganz wunderbar!“ Darauf gab sie mir immer ein Packerl als Brotzeit mit. Aber, ehrlich gesagt, hat die Butter greißlig geschmeckt, so wie es im Ziegenstall riecht. Deshalb habe ich sie stets auf dem Weg zur Schule im Wald entsorgt."
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Schauspieler Michel Guillaume (48): "Als ich zwölf Jahre alt war, wohnte ich noch in Milbertshofen schräg gegenüber von einem Polizeiheim. Eines Nachts schlich ich mit einem Kumpel zu den Autos, und wir schraubten das Blaulicht vom Dach und befestigten es dann wieder auf der Motorhaube. Dabei haben wir uns vor Angst in die Hosen gemacht. Erwischt wurden wir nicht. In sicherer Ferne sahen wir dann die ratlosen Polizisten und lachten uns kaputt."
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Jimmy Hartwig (60), Ex-Löwe: "Als HSV-Spieler habe ich früher mal in einem Spiel den Schiedsrichter beleidigt. Ich hielt eine Entscheidung von Wolf-Dieter Ahlenfelder für falsch, da rief ich: „Du Arschloch!“ Meine Mitspieler waren sich sicher, dass ich jetzt vom Platz fliege – ich auch. Aber Herr Ahlenfelder sagte zu mir: „Das heißt ‚Sie Arschloch!‘ – und jetzt: weiterspielen.“
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Sebastian Horn (44), Sänger der Bananafishbones & Liedschreiber fürs Nockherberg-Singspiel: "Ich bin in Greiling (Bad Tölz) aufgewachsen und war als Bub Minis-trant. Heute kann ich nur beichten, dass ich nach dem Nockherberg-Singspiel zu tief ins Glas geschaut habe. In die Kirche bin ich nach der 3. Klasse nicht mehr gegangen. Der Grund: Ich musste lachen, weil einem Bub in der Messe die Glocken runtergefallen sind. Vom Pfarrer hab ich eine Watschn bekommen."
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Erwin Huber (CSU-Politiker, 68): "In meiner Jugend gab’s im Advent die „Engelämter“. Ich war Oberministrant in St. Michael in Reisbach. Wir waren zum Einzug aufgestellt, ich zog die Glocke, die Gemeinde stand auf, wir schritten zum Altar. Ich gab das Zeichen zur Kniebeuge, aber es fehlte der Zelebrant. Nach kurzer Ratlosigkeit trotteten wir zurück, ich empfing eine Maulschelle (die ich nicht als gerechtfertigt, aber auch nicht als Misshandlung begriff). Wir hatten wohl einen Fehlstart hingelegt, weil die Kirchenuhr noch nicht geschlagen hatte."
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Werner Mang (65), Schönheits-Chirurg: "Eigentlich wollte ich ja Missionar werden. Also begann ich als Ministrant in Lindau, damals war ich zwölf Jahre alt. Bei der Christmette habe ich einmal heimlich so viel Wein aus dem Kelch getrunken, dass ich einfach umgefallen bin. Das war mein letzter Auftritt als Ministrant – und den Berufswunsch als Missionar habe ich damit auch begraben."

München - Jeder Mensch tut es: ab und an a bisserl schwindeln oder ein Verbot brechen. Kleine Sünden, die man nicht verrät. Doch viele Prominente waren ehrlich und haben der tz ihr Herz geöffnet.

Wir haben Menschen aus verschiedenen Bereichen, von Sport bis Politik, zu Münchens großer Beichtstunde gebeten. Im vergangenen Jahr gab es bereits in Zusammenarbeit mit Radio Arabella 105,2 die Bettenbeichte. Heute erfahren Sie private Geheimnisse etwa von Bürgermeister Josef Schmid, Ski-Ass Felix Neureuther oder dem Ex-Löwen-Kicker Jimmy Hartwig. Doch lesen Sie selbst und klicken Sie sich oben durch die Fotostrecke!

tz

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