Eurovision Song Contest - das sind die Favoriten und Konkurrenten der Deutschen

Eurovision Song Contest
1 von 8
Deutschland sucht den Superstar ist vorbei, das neue Motto heißt: „Russland sucht den Superstar“. Oder auch: Dita von Teese statt Dieter Bohlen! Am Samstag steigt in Moskau der Eurovision Song Contest 2009. Deutschlands Musik-Fans drücken die Daumen für unseren Beitrag „Miss Kiss Kiss Bang“ von Alex Swings Oscar Sings, mit Sexy-Hexy Dita von Teese als Blickfang. Aber wer sind die Konkurrenten? Der tz-Reporter Jörg Heinrich verrät Ihnen alles über Stars, Skandale und Favoriten.
Eurovision Song Contest
2 von 8
Türkei: Hier gab es im Vorfeld Wirbel um die Sängerin Hadise, die konservativen Türken im offiziellen Video und auf erotischen Fotos deutlich zu offenherzig und zu freizügig bekleidet daherkam. Am Ende durfte die 23-Jährige aber doch noch in ihrem Sexy-Outfit nach Moskau – wo sie mit der Türk-Pop-Nummer „Düm Tek Tek“ (Deutsch: „Bum Bum Bam“) und viel Bauchtanz-Tschaka-Tschaka gute Chancen hat.
Eurovision Song Contest
3 von 8
Frankreich: Die Franzosen haben tatsächlich einen leibhaftigen Superstar am Start: Die 42-jährige Chanson-­Diva Patricia Kaas traut sich mit „Et s’il fallait le ­faire“ („Und wenn es getan werden musste“) aufs Grand-Prix-Parkett – einer klassisch-schönen Franzosen-Ballade, bei der DSDS-Jurorin Nina Eichinger lernen kann, was eine echte Gänsehaut ist. Patricia Kaas ist die umschwärmte Königin von Moskau – selbst, wenn sie nicht gewinnt.
Eurovision Song Contest
4 von 8
Großbritannien: Noch ein Weltstar. Musical-King Andrew Lloyd Webber hat das schmachtende „It’s My Time“ („Ich bin dran“) für Jade Ewen (21) geschrieben und steht ihr am Piano bei. Unser Teilnehmer Alex Christensen fürchtet, dass Lloyd-Webber im Hintergrund trickst: „Er ist ein guter Bekannter von Putin.“ Und Putin ist wichtig beim Song Contest: Georgien wurde wegen des Songs „We Don’t Wanna Put In“ disqualifiziert – ein Spottlied auf den russischen Ministerpräsidenten.
Eurovision Song Contest
5 von 8
Russland: Großer Polit-Ärger beim Gastgeber – ausgerechnet eine Sängerin von Erzfeind Ukraine tritt für Russland an. „Wir brauchen keine Gastarbeiterin“, schimpften viele Russen. Die 21-jährige Anastasija Prikhodko ist Siegerin der siebten Staffel von der russischen Castingshow Russland sucht den Superstar. Prikhodko wurde bei der Grand-Prix-Vorentscheidung der Ukraine disqualifiziert und „wechselte“ dann eben nach Russland. Das Urteil: Eine tolle Frau, singt das nicht so tolle Lied „Mamo“ („Mama“).
Eurovision Song Contest
6 von 8
Griechenland: Frauen, gut hinschauen: Sakis Rouvas ist der Robbie Williams Griechenlands, wenn auch mittlerweile nicht mehr ganz  knackfrisch. 2004 war er bereits Dritter. Diesmal gilt der 37-Jährige mit der zackigen Ricky-Martin-inspirierten Tanznummer „This Is Our Night“ („Das ist unsere Nacht“) als Mitfavorit. Pech allerdings für alle Damen (oder die Herren, die sich für Herren interessieren): Der schöne Mensch ist an Freundin Katia vergeben und seit November Papa.
Eurovision Song Contest
7 von 8
Ukraine: Sängerin Svetlana Loboda ist die Skandal-Diva von Moskau! In ihrem Rocksong „Be my Valentine! (Anti-crisis Girl)“ („Sei mein Geschenk! Anti-Krisen-Mädchen“) geht’s um Telefonsex, der jede Männer-Krise beendet. Dazu lässt sie sich von halbnackten römischen Legionären durch die Halle hieven. Durch einen Sieg will die 26-Jährige Reklame machen für ihre Modelinie „F*ck The Macho“, mit der sie sich für die Rechte misshandelter Frauen einsetzt.
Eurovision Song Contest
8 von 8
Norwegen: Und jetzt müssen alle mitschunkeln: Norwegens Musik-Wunderkind Alexander ­Rybak, geboren in Weiß­russland, hat seinen Beitrag „Fairytale“ („Märchen“) selbst geschrieben, singt und geigt ihn – und ist mit seinem rauschigen Folk-Popsong à la „Griechischer Wein“ der heiße ­Favorit des diesjährigen Eurovision Song Contest. So ein 22-jähriges Talent könnte Dieter Bohlen mal bei Deutschland sucht den ­Superstar ­brauchen.

Am Samstag steigt in Moskau der Eurovision Song Contest - sehen Sie hier die heißen Favoriten und Konkurrenten der Deutschen.

Auch interessant

Kommentare