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Udo Lindenberg: «Mit diesem weggetretenen Kriegsverbrecher kann man nicht mehr reden»

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Sänger Udo Lindenberg
Sänger Udo Lindenberg © Frederic Kern via www.imago-images.de

Rockmusiker Udo Lindenberg (76) ist der Meinung, dass Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nichts bringen würden.

Stuttgart - «Ich glaube, mit diesem weggetretenen Kriegsverbrecher kann man nicht mehr reden», sagte Lindenberg der «Stuttgarter Zeitung» und den «Stuttgarter Nachrichten» (Freitag). «Man kann nur hoffen, dass es Lösungen gibt, vielleicht aus seinem direkten Umfeld, dass er endlich abtritt, beziehungsweise abgetreten wird.»

Er sei selbst überrascht, dass sein Song «Wozu sind Kriege da» aus dem Jahr 1981 heute wieder «von erschreckender Aktualität» sei. «Der brutale Krieg in der Ukraine, mitten in Europa, das hätte sich niemand mehr vorstellen können. Wir dürfen aber auch all die anderen Kriege nicht vergessen, im Jemen, Sudan, Mali, Syrien. Die Menschheit muss bald mal die Kriege beenden, sonst beenden die Kriege die Menschheit», sagte Lindenberg.

Für das größte aktuelle Problem halte er trotzdem die Klimakrise. Diese «dürfen wir nie vergessen, auch wenn Corona und der Krieg in der Ukraine gerade alles überlagern». (dpa)

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