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Verlust von Richard Lugner: Sein letzter Wunsch blieb unerfüllt

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Mit dem Tod von Richard „Mörtel“ Lugner bleiben nicht nur seine junge Ehefrau zurück, sondern auch nicht umgesetzte Pläne mit ihr.

Wien – Richard Lugner, Baulöwe, Medienpersönlichkeit und seit kurzem sechsfacher Ehemann, ist am 12. August in Wien im Alter von 91 Jahren gestorben. Im Fokus der Medien standen neben seinen baulichen Visionen auch immer wieder seine kurzlebigen Ehen mit sehr viel jüngeren Frauen. Es ist noch nicht lange her, da fand er noch einmal eine neue Liebe. Für sein Privatleben hatte er Pläne.

Richard Lugner und seine Frauen: „Mörtel“ war ein Lebemann

Wer „Mörtel Lugner“ hörte, dachte trotz des Spitznamens nicht nur an die Bautätigkeiten des gebürtigen Wieners, der in Österreich unter anderem für seine 1990 gebaute „Lugner City“ bekannt ist. Über sein Heimatland hinaus machte er sich einen Namen mit Prominenten, die er immer wieder als Highlight auf den Wiener Opernball lockte. So schaffte er es, Reality-Star Kim Kardashian (43), Baywatch-Ikone Pamela Anderson (57) oder auch Schauspiel-Legende Sophia Loren (89) als Gäste zu gewinnen. Lugners Schicksal war es, von schönen Frauen umgeben zu sein. Auch aus seinen privaten Beziehungen machte er kein Geheimnis.

Seine der Öffentlichkeit bekannten Frauen hatten alle Spitznamen für die Dauer der Beziehung: Ob „Bambi“, „Hasi“, „Käfer“, „Katzi“ oder „Kolibri“ – seine Begleiterinnen präsentierte Lugner stolz, mit einigen kam es schnell zur Hochzeit. Aus der Beziehung zu Christina („Mausi“) entstand das dritte Kind Jaqueline (*1993). Zusammen hatten sie eine eigene Reality-TV-Show, „Die Lugners“. “Mausi“ Haidinger (58) verrät nun auch weitere Details zu seinen letzten Stunden. 2021 lernte er seine letzte Begleiterin kennen. Am 1. Juni 2024 heiratete er die 48 Jahre jüngere Simone Reiländer (42) noch auf dem Wiener Standesamt. Zwei Monate später ist er tot. Sein größter Wunsch sei es laut BILD noch gewesen, einen kirchlichen Segen zu erhalten. .

Richard „Mörtel“ Lugner: Einer seiner letzten Wünsche blieb unerfüllt

Wie BILD erfuhr, sollte am 12. Oktober, einen Tag nach Lugners Geburtstag, Dompfarrer Toni Faber (62), der „Popstar unter Österreichs Geistlichen“, die Zeremonie im Wiener Stephansdom durchführen. Allerdings nur als Segen offiziell kirchlich heiraten durfte er Simone nach katholischer Überzeugung nicht. Seit 63 Jahren war er mit seiner ersten Frau, seiner Jugendliebe Christine Gmeiner (84) offiziell kirchlich verheiratet. Mit ihr entstanden auch die beiden Söhne Andreas (*1963) und Alexander (*1966). Die Ehe wurde 1978 zwar geschieden, aber nicht annulliert. Deshalb ist nach Kirchentradition keine weitere Eheschließung möglich.

Ein Bild vom Hochzeitstag mit seiner Simone: Am 1. Juni 2024 heiratete Richard Lugner seine Simone. Kurz darauf ist er tot. Mit ihr in Verbindung stand sein letzter Wunsch.
Ein Bild vom Hochzeitstag mit seiner Simone: Am 1. Juni 2024 heiratete Richard Lugner seine Simone. Kurz darauf ist er tot. Mit ihr in Verbindung stand sein letzter Wunsch. © IMAGO/Manfred Siebinger

Ein viertes Kind, eine Tochter (*1985), stammt aus einer außerehelichen Beziehung mit Jeannine Cutter (58). Nach dem Segen mit Ehefrau Nummer sechs war im kommenden Oktober nach biblischem Brauch ein Festmahl, die Agape, für alle Gäste geplant sowie eine rauschende Hochzeitsparty, die zeitgleich auch eine Geburtstagsparty zum 92. von „Mörtel“ werden sollte. Der Event-Profi überließ nichts dem Zufall, die Planungen sollen schon am Laufen gewesen sein. Auch für die Hochzeitsreise war alles vorbereitet: Noch im August sollte es auf die griechische Insel Kreta gehen. Nun wird bereits spekuliert, wer das Vermögen von Richard Lugner erben wird. Verwendete Quellen: BILD, bunte.de, krone.at

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