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„Promotionsendung“: Fans haben Helene Fischer satt – bei Klein gegen Groß erneut im Mittelpunkt

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Von: Jonas Erbas

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Schlager-Queen Helene Fischer neben „Klein gegen Groß“-Moderator Kai Pflaume und Zuschauer-Kommentaren (Fotomontage)
Viele Fernsehzuschauer sind von Helene Fischer genervt: Auch „Klein gegen Groß“ habe sich wie eine „Promotionsendung“ für die 37-jährige Schlager-Queen angefühlt, kritisierte ein Fan (Fotomontage) © Future Image/Sven Simon/Imago & Screenshot/ARD/Klein gegen Groß & Screenshots/Twitter/Facebook

Am Samstagabend hieß es im Ersten wieder: Klein gegen Groß! Moderator Kai Pflaume begrüßte unter anderem Schlager-Queen Helene Fischer, die auch selbst gegen eine junge Kandidatin antrat. Viele Fernsehzuschauer reagierten indes genervt. Sie kritisieren, dass die 37-Jährige inzwischen dauerhaft im Mittelpunkt steht.

Berlin - Bei Klein gegen Groß treten junge Talente im Kindesalter in verschiedenen, teils irrwitzigen Herausforderungen gegen gestandene Stars an. Am Samstagabend (20. November) lud Moderator Kai Pflaume (54) zu einer neuen Runde der beliebten ARD-Sendung ein. Mit dabei: Schlager-Queen Helene Fischer (37), Komiker Kurt Krömer (47) und Schauspieler Heino Ferch (58).

Doch insbesondere die „Atemlos durch die Nacht“-Interpretin stand, wie schon in den Wochen zuvor, ganz klar im Mittelpunkt der Sendung. Dass die 37-Jährige aktuell derart viel Sendezeit bekommt, passt jedoch nicht allen Zuschauern. Im Netz kritisieren sie nicht nur, dass Klein gegen Groß sich wie eine „Promotionsendung“ angefühlt habe, sondern auch die Dauerpräsenz der berühmten Schlagersängerin in Funk und Fernsehen. Extratipp.com von IPPEN.MEDIA berichtet.

Schlager: Helene Fischer bei Klein gegen Groß – Zuschauer kritisieren „Promotionsendung“

Die neuste Ausgabe von Klein gegen Groß versprach beste Unterhaltung, immerhin hatte sich Kai Pflaume nicht nur prominente Gäste, sondern auch talentierte Kids eingeladen. Doch der eigentliche Star des Abends – Schlager-Queen Helene Fischer – polarisierte einmal mehr. Die blonde Chartstürmerin verlor zwar ihr Duell gegen einen jungen Superfan, das Hauptaugenmerk lag dennoch klar auf ihr – wieder einmal.

Schlager-Queen Helene Fischer neben Facebook- und Twitter-Kommentaren
Das Feedback zu „Klein gegen Groß“ fiel gemischt aus: Viele Zuschauer bemängelten, dass Schlager-Queen Helene Fischer zu sehr im Mittelpunkt stand © Screenshot/ARD/Klein gegen Groß & Screenshots/Twitter/Facebook

Dass Helene Fischer und ihr Erfolgsalbum „Rausch“ in verschiedenen Shows und eigens auf die Schlagersängerin zugeschnittenen Produktionen derart viel Sendezeit erhält, sorgte vermehrt für Ärger: „Muss die ARD (...) aus Klein gegen Groß eine Promotionsendung für Helene Fischer machen?“, fragte ein aufgebrachter Twitter-Nutzer. Er kritisierte die „Imagewerbung“ des Senders und beklagt, dass es sogar bei Helene Fischers „Klein gegen Groß“-Wette um ihre Musik ging: Dort trat die 37-Jährige gegen Superfan Giulia (10) an, die behauptete, „alle Helene-Fischer-Songs auswendig“ und „jeden Titel nur anhand einer einzigen Sekunde identifizieren“ zu können. Stark!

In den sozialen Netzwerken wurde diese Wette allerdings teils spöttisch aufgenommen: „Helene Fischer rät mit einem Helene-Fischer-Fan Helene-Fischer-Lieder“, fasste eine Zuschauerin das Gesehene zusammen und urteilte: „So einen Werbedeal musst du erst einmal bekommen.“ In einem anderen Tweet hieß es: „Selbst bei dem Duell gegen ‚Klein‘ geht es – oh Wunder – um Helene Fischer selbst. Natürlich. Was auch sonst? Jetzt mal ehrlich – ernsthaft?“

Schlager: Klein gegen Groß oder Helene Fischer Show? Zuschauer beklagen ihre Dauerpräsenz

Auch dass Helene Fischer den Fokus automatisch auf sich zog, kam bei einigen Zuschauern gar nicht gut an. Ihrer Meinung nach hätten die Kinder, die in spannenden Challenges antraten, die Stars des Abends sein sollen: „Der heutige Abend sollte doch allen Kindern sowie Kandidatinnen und Kandidaten gehören. Ich habe das Gefühl, dass es eine Helene Fischer Show sein könnte. Es sitzen auch andere Mitstreiter auf der Couch, warum dann zu 90 Prozent Kamera auf Helene Fischer?“, beschwerte sich eine Facebook-Nutzerin.

Andere Beiträge fielen ähnlich kritisch aus: „Ich sehe die Sendung sehr gerne, aber bei dieser Ausstrahlung steht mir Helene Fischer zu sehr im Vordergrund. Man kann sagen, dass sie alle 20 Sekunden eingeblendet wird“, hieß es in einem Kommentar, während ein besonders enttäuschter Zuschauer hofft, Helene Fischer werde künftig nicht mehr „auf Teufel komm raus durch alle Sender und Formate gedrückt“ werden.

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