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„Werde es genießen“: Bernhard Brink schaut trotz Kritik die Fußball-WM in Katar

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Berhard Brink, daneben die WM-Erföffnungsfeier in Katar
Berhard Brink will sich den Spaß am Fussballgucken nicht verderben lassen © IMAGO / Stephan Wallocha & IMAGO / Xinhua

Viele Menschen werden dieses Jahr die Fußball-WM in Katar boykottieren. Bernhard Brink ist keiner von ihnen. Der Schlagersänger möchte das Sportevent trotz scharfer Kritik weiterhin genießen.

Berlin - Von Beginn an wurde die Entscheidung kritisiert, die Fußball-WM 2022 in Katar auszutragen. Mittlerweile wird die Liste mit Gründen, die Weltmeisterschaft zu boykottieren, immer länger. Neben furchtbaren Arbeitsbedingungen rund um den Bau der Stadien, die bereits tausende von Todesopfern gefordert haben, scheint das Fußballevent seine Prioritäten auch nicht mehr auf die Weltoffenheit zu legen, für die sie eigentlich steht. In Katar wird die LGBTQ+ Community nicht nur unterdrückt, sondern die Auslebung der Sexualität kann mit dem Tod bestraft werden. Vor ein paar Wochen erst sorgte der katarische WM-Botschafter, Khalid Salman, im Interview mit dem ZDF für einen Aufschrei. Er betitelte Homosexualität als „geistige Krankheit“.

Auch wenn Khalid Salman sich bereits auf Twitter zu der Kritik geäußert hat, mit der Erklärung, dass seine Aussage aus dem Zusammenhang gerissen wurde und „Jeder“ bei der WM willkommen sei, sie aber ihre Religion deshalb nicht ändern werden, sind viele Menschen immer noch empört. Mehrere Personen des öffentlichen Lebens sprachen sich bereits gegen das Sportevent aus. Zu diesen Stars zählt Bernhard Brink (70) jedoch nicht. Der Schlagersänger äußerte sich jetzt öffentlich und gab bekannt, dass er die Fußball-WM mitverfolgen wird. Neben den zahlreichen und lauten kritischen Stimmen gibt es nämlich auch viele Menschen, die sich die Freude am Sport nicht nehmen lassen wollen.

Bernhard Brink möchte Fußball-WM trotz Kritik genießen

Im Interview mit „Meine Schlagerwelt“ erzählte Schlagerkollege Eric Philippi (25) zum Beispiel zum Thema Fußball-WM: „Ich bin hin- und hergerissen. Was die Menschenrechtssituation vor Ort angeht, finde ich es sehr bedenklich.“ Weniger Gedanken scheint sich jedoch Bernhard zu machen. Ebenfalls gegenüber „Meine Schlagerwelt“ machte der Musiker deutlich: „Ich werde meinen Plan danach ausrichten, dass ich so viele Spiele wie möglich sehen kann. Natürlich schaue ich mir das an und werde es genießen.“ 
 

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