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„Wir wurden nicht getrimmt“: Maite Kelly wehrt sich gegen hartnäckige Gerüchte um ihren Vater

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Maite Kelly und die Kelly Family singt
Maite Kelly spricht über ihre Kindheit auf der Bühne © dpa/dpaweb | Ferdinand_Ostrop & dpa | Christoph Schmidt

Keine Schule, dafür ständige Auftritte mit den Geschwistern. Maite Kelly hatte eine schöne Kindheit als Mitglied der Kelly Family. Auf die Bühne ging sie laut eigener Aussage freiwillig.

Köln – Sie kennt die Bühne wie ihre Westentasche: Maite Kelly (42) singt bereits seit ihrer Kindheit regelmäßig vor Publikum. Als Mitglied der mega-erfolgreichen „Kelly Family“ erlangte sie Weltruhm, heute ist das Multitalent als Schlagersängerin und Liedtexterin sowie als Kinderbuchautorin tätig.

In Interviews wird Maite noch immer auf ihre Zeit bei der Familienband angesprochen. Und dabei scheinen sich einige Gerüchte ziemlich hartnäckig zu halten. Fakt ist: Die Kindheit der Kelly-Kids war alles andere als normal. Zusammen mit ihren elf Geschwistern reiste Maite im Bus umher und gab Straßenkonzerte, ihr Vater Dan Kelly unterrichtete die Kinder, die nie einen geregelten Schulalltag erlebten.

Gleichzeitig lernte sie wie alle ihre Brüder und Schwestern einige Musikinstrumente, probierte sich als Tänzerin und ließ ihrer Kreativität auch so freien Lauf. Nicht alle Zuschauer waren begeistert vom unkonventionellen Leben der Kellys. Schon immer gab es Gerüchte, Dan Kelly habe seine Kinder zu den vielen Auftritten gezwungen.

Maite Kelly räumt ein für allemal mit den Gerüchten über ihren Vater Dan Kelly auf

Im Gespräch mit „NDR Schlager“ erzählt Maite Kelly jetzt, wie ihr Alltag als Mitglied der „Kelly Family“ wirklich aussah. „Ich war nie länger als eine halbe Stunde auf der Bühne“, sagt sie über ihre Auftritte als kleines Kind, „ich habe nie Interviews geführt, Autogrammstunden musste ich auch nicht machen. Das war toll, ich war einfach nur Kind. Alles, was wir gemacht haben, war spontan. Das heißt, wir wurden nicht getrimmt, das war gar nicht so.“

Vater Dan Kelly war also keinesfalls der Tyrann, als den ihn einige Publikationen gerne darstellen. Anders schaute es da allerdings unter den Geschwistern aus! Wie Maite im Interview weiter erzählt, war das Zusammenleben unter den Kelly-Kindern nicht immer harmonisch. „Man lernt auf jeden Fall, sich durchzuboxen. Man hat keine andere Wahl. Ich habe ganz gut genervt. Eine große Klappe habe ich schon gehabt“, erzählt sie über ihre Kindheit.

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