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Flüchtlingskrise in Europa

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Flüchtlinge sind am Passauer Bahnhof auf dem Weg zu einem Sonderzug, der nach Düsseldorf fährt.

Die Flüchtlingskrise beherrscht Europa. Warum kommen die Menschen zu uns? Wo kommen sie her? Und wer bekommt Asyl? Die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Die wichtigsten Fakten der Flüchtlingskrise in Europa auf einen Blick

  • Millionen von Menschen sind derzeit weltweit auf der Flucht, laut der Uno sind es mehr als 60 Millionen.
  • Es ist die größte Flüchtlingswelle seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges.
  • In der Europäischen Union sind 2014 insgesamt über 600.000 Asylanträge gestellt worden.
  • Bis Ende Dezember 2015 kamen mehr als eine Million Flüchtlinge in Europa an. Die meisten nehmen den Weg über die so genannte Balkanroute.
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Warum kommen die Flüchtlinge?

Ein Großteil der Flüchtlinge flieht vor dem Bürgerkrieg in Syrien und dem Terror von Machthaber Baschar al-Assad, aber auch vor der Terror-Miliz Islamischer Staat (IS) und aus wirtschaftlicher Not.

Woher die Flüchtlinge kommen und welche Routen sie nehmen sowie alle aktuellen Entwicklungen der Flüchtlingskrise in Europa lesen Sie auf unserer Themenseite auf Merkur.de.

pak

Europäische Flüchtlingskrise

Keine Flüchtlingsaufnahme: EU-Kommission verklagt drei Länder

Nachdem sich Ungarn, Polen und Tschechien weiterhin weigern, bei der Flüchtlingsaufnahme aktiv zu werden, kommt es nun zu einer Klage durch die EU-Kommission. Eine Hintertür bleibt den Ländern offen.
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Bis zu 3000 Euro

Regierung will Rückkehr-Prämie für abgelehnte Asylbewerber

Die Bundesregierung will die freiwillige Rückreise für abgelehnte Asylbewerber in ihre Heimat attraktiver machen. Bis zum 28. Februar kann laut Bundesinnenministerium eine zusätzliche "Reintegrationsunterstützung" von bis zu 3000 Euro beantragt werden.
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Verfahrensfehler der Behörden

Abgeschobener Afghane wird nach  Deutschland zurückgeholt

Wegen eines Verfahrensfehlers muss das Bundesamt für Migration einen bereits abgeschobenen Afghanen aus Kabul zurückholen. Schon innerhalb von zehn Tagen könnte Haschmatullah F. wieder in Deutschland sein.
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Bericht 

Bamf hat Sicherheitslücken bei Zugriff auf Asylakten

5000 Mitarbeiter des Bamf können auf das Asylverfahrenssystem zugreifen. Dort sind private Informationen der Antragsteller gespeichert. Wer auf diese zugreift, ist allerdings nicht nachvollziehbar.
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Über 15 000 Tote seit 2013

Mehr als 3000 Tote und Vermisste im Mittelmeer seit Jahresbeginn

Auf der gefährlichen Flucht über das Mittelmeer sind seit Jahresbeginn bereits mehr als 3000 Menschen ums Leben gekommen. Die meisten Opfer gab es auf der Route zwischen Libyen und Italien.
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Erneute Tragödie

Über 30 Flüchtlinge vor Libyens Küste ertrunken

Vor der Küste Libyens sind am Samstag mehr als 30 Menschen ertrunken. 60 Flüchtlinge wurden bei einem Einsatz gerettet, teilte die libysche Marine mit.
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Papua-Neuguinea

Polizei stürmt australisches Flüchtlingslager in Manus: "Sie zerstören alles"

Australien möchte keine Bootsflüchtlinge im eigenen Land haben. Bei der Räumung eines geschlossenen australischen Auffanglagers in Papua-Neuguinea soll es nun zu dramatischen Szenen gekommen sein.
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Flugausfälle und Verspätungen

Flucht aus Abschiebe-Unterkunft: Chaos am Flughafen Hamburg

Eine Stunde Stillstand am Hamburger Flughafen: Aus einer Abschiebe-Unterkunft am Airport flüchtet ein abgelehnter Asylbewerber und löst damit einen größeren Einsatz der Bundespolizei aus. Es war nicht das erste Mal, dass jemand von dort verschwand.
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Vor Justizministerkonferenz

NRW-Minister will Falschangaben von Asylbewerbern bestrafen

Düsseldorf - Nordrhein-Westfalens Justizminister Peter Biesenbach (CDU) setzt sich dafür ein, dass Falschangaben von Asylbewerbern etwa über Alter oder Herkunft künftig unter Strafe gestellt werden.
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Zahlen des Bundeskriminalamtes

Jeden Tag wird ein Flüchtlingsheim Ziel eines Anschlags

Seit 2015 sinkt die Zahl der Flüchtlinge in Deutschland, deshalb verzeichnet das BKA auch weniger Anschläge auf deren Unterkünfte. Doch die Zahl der Straftaten ist noch immer bemerkenswert.
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