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Das große Herz der tz-Leser: Bilanz unserer Spendenaktion - helfen Sie jetzt den Menschen aus der Ukraine

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Von: Dorit Caspary

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Tafel-Chefin Hannelore Kiethe bedankt sich bei tz-Chefredakteur Sebastian Arbinger für die Spenden der tz-Leser
Tafel-Chefin Hannelore Kiethe bedankt sich bei tz-Chefredakteur Sebastian Arbinger für die Spenden der tz-Leser. © Marcus Schlaf

Es sind schon lange schwierige Zeiten: Für viele von Ihnen, liebe Leser, für viele Münchner und Kinder und Familien auf der ganzen Welt. Mehr als großzügig ­haben Sie dennoch die ­tz-Hilfsaktion „Gemeinsam gegen Armut“ unterstützt, damit vielen Familien hier in München, aber auch Kindern in Malawi geholfen.

Aktuelle Spendenaktion: Helfen Sie mit tz und Unicef den Menschen aus der ­Ukraine

Liebe tz-Leser, Sie möchten die Kinder und Familien in der Ukraine unterstützen? Unicef hilft direkt und kümmert sich vor Ort um die unschuldigsten Opfer dieses Krieges.

Die Spendenkonten:

Commerzbank
IBAN: DE78 7008 0000 0326 9000 00
BIC: DRESDEFF700
Stichwort: Ukraine

Stadtsparkasse München
IBAN: DE70 7015 0000 0000 2635 25
BIC: SSKMDEMM
Stichwort: Ukraine

Wir helfen Kindern in der Ukraine

Wir wissen, wenn Hilfe gebraucht wird, sind Sie, liebe Leser, da. Die Situation in der Ukraine spitzt sich jeden Tag zu. Kinder flüchten ohne ihre Familie vor dem Krieg, die Gefahr in der Heimat wächst. Schulen, Kindergärten sind zerstört, der Zugang zu sauberem Trinkwasser wird immer schwerer. Unzählige Familie sind aus ihrem Zuhause vertrieben, schwer traumatisiert und auf der Flucht. 7,5 Millionen Buben und Mädchen sind akuter Gefahr ausgesetzt. 55 Kinder pro Minute sind seit der Eskalation des Krieges geflüchtet. Das ist fast jede Sekunde ein Kind.

Wir helfen den Kindern in der Ukraine.
Wir helfen den Kindern in der Ukraine. ©  UNICEF/UN0609212/Modola

Deshalb wollen wir weiter gemeinsam mit Ihnen und Unicef helfen. „Die Situation für die Kinder ist dramatisch“, sagt Michaela Bauer, stellvertretende Leiterin von Unicef Ukraine. „Es fehlt an allem. Besonders die Familien mit Kindern auf der Flucht brauchen dringend Wasser, Nahrung und medizinische Hilfe.“ Unicef ist in der Ukraine und derzeit in sieben Nachbarländern im Einsatz. Entlang der Fluchtrouten und in den Grenzgebieten mehrerer Länder, etwa in Moldau und Rumänien, wurden Anlaufstellen für geflüchtete Kinder und ihre Familien eingerichtet.

In diesen sogenannten Blue Dots (siehe Foto unten) schafft Unicef kindgerechte Orte, an denen sich Mädchen und Jungen erholen können. Mitarbeiter helfen den Kindern, die Erlebnisse zu verarbeiten, und kümmern sich auch um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Mütter von Kleinkindern können sich in geschützte Räume zurückziehen, Eltern über weitere Hilfsangebote informieren. Außerdem erhalten Familien dort Hilfsgüter wie Hygieneartikel und Decken. Unicef weitet seinen Einsatz im Kriegsgebiet fast täglich aus. Dafür brauchen wir Unterstützung. Ihre Unterstützung. Bitte, liebe Leser, helfen Sie den Kinder in der Ukraine!

Service: Mit Ihrer Spende – und sei sie auch noch so klein – unterstützen Sie die tz-Spendenaktion Hilfe für die Kinder in der Ukraine.

Sie möchten per Überweisung spenden? Bitte geben Sie bei Ihrer Überweisung das Stichwort Ukraine an. Bis 100 Euro gilt Ihr Einzahlungsbeleg als Spendenquittung fürs Finanzamt. Bei größeren Beträgen bekommen Sie von Unicef eine Bescheinigung zugeschickt.

Sie möchten direkt online spenden? Unter www.unicef.de/tzhilft oder www.tz.de/tzhilft finden Sie den direkten Zugang zu unseren Spendenkonten.

Jetzt noch ein Versprechen, das die tz und Unicef seit mehr als 30 Jahren halten: Jeder Cent, den Sie spenden, kommt bei den Kindern an. Alle Verwaltungskosten werden aus anderen Töpfen gedeckt, auftretende Kosten werden von Sponsoren übernommen.

Spendenbeispiele: Für 46 Euro kann Unicef einer Familie ein komplettes Hygieneset zur Verfügung stellen.

Für 104 Euro können vier Personen mit Winterkleidung versorgt werden.

Für 185 Euro können fünf Erste-Hilfe-Sets geliefert werden.

­173 525, 96 Euro haben die tz-Leser gespendet: Die Bilanz unserer Spendenaktion für die Münchner Tafel und Malawi

­173 525, 96 Euro sind insgesamt gespendet worden, 101 400 Euro für die Münchner Tafel und 72 115,96 Euro für Unicef. Dafür möchten wir uns von ganzem Herzen bei unseren ­Lesern bedanken. Sie haben aber nicht nur mit großzügigen ­Geldspenden geholfen, sondern auch selbst ­mitangepackt. Wie zum Beispiel die Studierenden der Campus M ­University (siehe ­unten). Und jetzt geht die große Hilfe weiter. Für die Menschen aus der ­Ukraine. Alleine bisher haben Sie Unicef mit rund 150 000 Unicef unterstützt. Ein Überblick über die große Hilfsbereitschaft der tz-Leser.

Das passiert mit Ihrem Geld 

101 400 Euro – diese Zahl macht uns stolz. Dank der Hilfe der tz-Leser kann die Münchner Tafel 1300 Tafelgäste ein ganzes Jahr lang mit Lebensmitteln versorgen. „Die Unterstützung war noch nie so wichtig wie zurzeit“, erklärt Hannelore Kiethe, Chefin der Münchner Tafel. Zehn Prozent mehr Gäste müssen die Organisatoren und rund 800 ehrenamtlichen Helfer seit der Corona-Pandemie versorgen. Inzwischen sind insgesamt 22 000 Münchner darauf angewiesen, einmal pro Woche bei einer der 28 Ausgabestellen das Nötigste für die kommende Woche an Lebensmitteln zu bekommen.

Warten an der Großmarkthalle: Stammgäste und auch viele Familien aus der Ukraine.
Warten an der Großmarkthalle: Stammgäste und auch viele Familien aus der Ukraine. © Michaela Rehle

Jüngste Neueröffnung ist die Ausgabe in Pasing in der Bäckerstraße. Dort hat sich tz-Chefredakteur Sebastian Arbinger ein Bild über die Arbeit der Münchner Tafel gemacht, die mit unserer Spendenaktion Gemeinsam gegen Armut unterstützt wird: „Uns ist es wichtig, genau hier vor Ort in unserer Stadt zu helfen.“

22 000 Menschen versorgt die Münchner Tafel jede Woche mit Lebensmitteln

Allein auf dem Pasinger Kirchplatz von Maria Schutz stehen jeden Mittwoch 200 Gäste in der Ausgabeschlange. Von den Helfern können so 1000 Menschen betreut werden. „Der Bedarf im Münchner Westen ist enorm“, so die Tafel-Chefin. „Wir bräuchten schon jetzt eine zweite Ausgabestelle in Pasing.“ Aber dafür gibt es zum einen derzeit zu wenig Lebensmittel als auch nicht genügend Helfer. Deshalb ihr Appell an den Handel: „Bitte unterstützen Sie uns mit Lebensmitteln, die nicht mehr in den Verkauf können, unsere Gäste benötigen sie so dringend.“ Und ihr Dank an die tz-Leser, den Sebastian Arbinger stellvertretend entgegennahm: „Wir wissen, dass viele Spender selbst genau rechnen müssen, um über die Runden zu kommen. Trotzdem haben sie mehr als großzügig geholfen. Das zeigt einmal mehr, wie groß das Herz der tz-Leser ist.“

Die Liste der Tafelgäste ist lang: Familien und Rentner, Flüchtlinge aus unterschiedlichen Ländern (am Samstag waren es allein 800 Ukrainer an der Ausgabe am Großmarkt), entwurzelte Menschen, Selbstständige und Arbeitslose. Während unserer Hilfsaktion Gemeinsam gegen Armut haben wir einige der Schicksale erzählt, die hinter den Nummern und Namen der Bedürftigen stehen. Und gezeigt, wie sie versuchen, sich ins Leben zurückzukämpfen. Oft hilft ein Rat, ein Gespräch mit den Ehrenamtlichen und das Wissen, nicht alles allein schaffen zu müssen.

„Für uns ist es der schönste Erfolg, wenn Gäste ihren Berechtigungsschein abgeben, weil sie uns nicht mehr brauchen“, so Hannelore Kiethe. „Das ist eine Gemeinschaftsleistung aller Helfer, die sich bei Regen, Schnee oder Kälte hinstellen, der nachhaltigen Unterstützung durch unsere Sponsoren und der einzigartigen Hilfe der tz-Leser. Dafür im Namen aller Tafelgäste ein ganz herzliches Dankeschön.“ Dorit Caspary

Gemeinsam gegen Armut: Professor Heinrich Wiedemann (Campus M University), Claudia Graus (Unicef) und tz-Chefredakteur  Sebastian Arbinger (v.l.)
Gemeinsam gegen Armut: Professor Heinrich Wiedemann (Campus M University), Claudia Graus (Unicef) und tz-Chefredakteur Sebastian Arbinger (v.l.). © Marcus Schlaf

Eine Uni mit Verantwortung

Von Sammelaktionen für die Münchner Tafel bis zur Unicef-Spende – auf die Campus M University ist seit vielen Jahren Verlass. „Die Unterstützung von Unicef hat bei uns eine lange Tradition. Gesellschaftliche Verantwortung wird im Studium gelebt, aber die Unterstützung Bedürftiger geschieht nicht nur durch Spenden, sondern auch durch reale Aktionen“, erklärt Campus-Leiter Professor Heinrich Wiedemann. Und: „Die Campus M University steht für soziale Verantwortung. Zwar hat die Pandemie vieles gestoppt, eines aber nicht: Den Mut und das Engagement unserer Studierenden, die Hilfe wirklich brauchen.“

Für diesen Einsatz ist die Münchnerin Claudia Graus (Unicef) dankbar. „Die Studierenden sind für uns gewandert, haben Spenden gesammelt, damit wir den Kindern in Malawi den Zugang zu Bildung und damit eine Zukunft ermöglichen können. Dass sich junge Menschen während des Studiums so engagieren, sich für andere einsetzen, ist großartig.“ Das finden wir von der tz auch.

Unicef-Pate Mats Hummels war selbst in Malawi
Unicef-Pate Mats Hummels war selbst in Malawi. © Stefan Freund Unicef

Jeder Cent ist eine Hilfe

„Jedes Kind sollte gesund und sicher aufwachsen können“, sagt Fußballer Mats Hummels. Deshalb engagiert sich der BVB-Star seit Jahren für Unicef. In Malawi hat er sich die Projekte des Kinderhilfswerk selbst angeschaut: „Mir ist persönlich klar geworden, wie sehr diese Kinder auf ganz einfache Unterstützung angewiesen sind. Jede Spende, jeder Cent ist eine große Hilfe für diese Kinder.“ Umso mehr hat sich Hummels gefreut, dass er jetzt den großen Scheck der tz-Leser zugunsten von Unicef in Malawi entgegennehmen konnte: „Im Namen der Kinder kann ich einfach nur vielen Dank sagen.“

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