Themenschwerpunkt

20 Jahre „Homo-Ehe“: MDR mit Dokus, Filmen, Talks

20 Jahre „Homo-Ehe“
+
Das homosexuelle Paar Heinz Haare (l) und Reinhard Lüschow hält sich an den Händen. Vor zwanzig Jahren, am 01. August 2001, haben sich die beiden Schwulen das Ja-Wort gegeben und ihre Lebenspartnerschaft amtlich eingetragen.

Der Mitteldeutsche Rundfunk macht zum Jubiläum des Lebenspartnerschaftsgesetzes, das vor 20 Jahren in Kraft trat, das Thema zum Schwerpunkt in mehreren Sendungen.

Leipzig - Vor 20 Jahren - am 1. August 2001 - trat das Lebenspartnerschaftsgesetz in Kraft, was damals oft salopp als Einführung der Homo-Ehe bezeichnet wurde.

Das nimmt der MDR (Mitteldeutsche Rundfunk) zum Anlass für einen Programmschwerpunkt. Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir Vielfalt“ bündelt der MDR dieses Angebot ab Samstag (24.7.) auch in der ARD-Mediathek. Bis zur Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule ab Oktober 2017 ermöglichte das Gesetz über die Eingetragene Lebenspartnerschaft ab Sommer 2001 zwei Menschen gleichen Geschlechts eine Art unvollständige Ehe.

Zu sehen sind beim MDR zum Beispiel die Wissenschaftsdoku „Sex und Identität – Eine diverse Geschichte“, die sich unter anderem mit Transsexualität befasst und die Doku „Unter Männern – Schwul in der DDR“, die bei der Berlinale 2012 Premiere feierte. Außerdem ist der MDR-Sputnik-Talk „Friends Of...“ mit dem schwulen Datingshow- und Tanzshow-Teilnehmer Nicolas Puschmann („Prince Charming“, „Let's Dance“) im Programm. Nur online sind die Doku „LGBTQ in der Provinz – gefährliches Coming-Out“ verfügbar sowie der Spielfilm „Aus der Haut“ und die Reportage „Aufwachsen mit zwei Vätern“.

Der Perspektive von Lesben widmet sich der Hörfunk: In der Gesprächssendung „MDR Kultur trifft“ (24.7., ab 11.00 Uhr) ist die Leipziger Dokumentarfilmerin Barbara Wallbraun zu Gast, die 2019 den Film „Uferfrauen – Lesbisches L(i)eben in der DDR“ herausbrachte. dpa

Auch interessant

Kommentare