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92 Stunden! Sie sind Weltmeister im Dauerfernsehen

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Der Weltrekordversuch fand in einem Wiener Einrichtungshaus statt, initiiert vom Elektronik-Riesen LG.

München - Die Weltmeister im Dauerfernsehen kommen aus Österreich! Fünf Kandidaten haben seit vergangenen Dienstag versucht, den bestehenden Rekord eines Kanadiers zu brechen. Mit Erfolg.

Satte 92 Stunden, also fast vier Tage und Nächte, haben die TV-Junkies vor der Glotze ausgeharrt. Die tz erreichte einen von ihnen, den Medizinstudenten Johannes Spilka (19) aus Innsbruck, am Sonntagmittag am Telefon.

Herzlichen Glückwunsch zum Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde. Sind Sie 92 Stunden wirklich ganz ohne Schlaf ausgekommen?

Johannes Spilka: Nicht ganz. Erlaubt waren fünf Minuten Pause pro Stunde. Die habe ich mir so aufgespart, dass ich zwischen Donnerstag und Freitag eine und zwischen Freitag und Samstag gut zwei Stunden schlafen konnte.

Jetzt ist Sonntagmittag. Haben Sie sich schon ordentlich ausgeschlafen? 

Spilka: Ja, ich habe etwa 13 Stunden geschlafen und fühle mich total fit (lacht).

Warum haben Sie bei der Aktion mitgemacht?

Medizinstudent Johannes Spilka.

Spilka: Ich träume seit jeher davon, einmal im Guinness-Buch der Rekorde zu stehen. Mein Großvater hat die Bücher schon gesammelt, wir haben die Kollektion seit 1969 daheim stehen. Als ich von dieser Dauerfernseh-Aktion hörte, war das meine Chance. Und jetzt habe ich es geschafft. Das ist einfach cool (lacht).

Sie kannten Ihre Mitbewerber nicht. Gab es Streit ums Programm?

Spilka: Nein, wir hatten das Glück, dass Sky an der Aktion beteiligt war. Insofern hatten wir Zugriff auf super Sachen.

Was habt Ihr alles angeschaut?

Spilka: Viele US-Serien wie House of Cards, dann Champions League natürlich und haufenweise Filme. Honig im Kopf etwa – da waren wir uns schnell einig, dass wir den sehen möchten. Der hat mir persönlich am besten gefallen. Wirklich sensationell.

Wann haben Sie zum ersten Mal gespürt: Ich bin hundemüde?

Spilka: In der zweiten Nacht zwischen drei und vier Uhr. Da hat mein Körper gesagt: Du musst jetzt schlafen und ich musste kämpfen. Um halb fünf war ich dann aber wieder putzmunter. Ich habe mich nach kleinen Tiefs immer recht schnell wieder berappelt.

Durften Sie Kaffee trinken oder andere Wachmacher?

Spilka: Ja, aber ich habe drauf verzichtet. Meistens ist man nach einer kurzen Wach-Phase dann umso müder. Das war mir zu heikel (lacht).

Wie fühlt sich der Körper nach so vielen Stunden ohne Schlaf an?

Spilka: Was wir alle festgestellt haben: Man wird langsam – im Kopf, im Handeln, im Sprechen. Wir wurden ja von sogenannten Zeugen überwacht, die geschaut haben, ob wir nicht doch einnicken. Wenn wir mit denen gesprochen haben, waren die Unterschiede, gerade am letzten Tag, schon enorm. Die Zeugen wurden ja alle vier Stunden ausgetauscht (lacht).

Können Sie sich an alles erinnern, was Sie gesehen haben? Wissen Sie noch, wie die letzte Staffel „House of Cards“ ausgegangen ist?

Spilka: Ganz ehrlich – ich habe irgendwann den Überblick verloren. Ich kann mich an den einen oder anderen Film erinnern, aber an andere auch nicht (lacht). Aber das ist ja egal, das Ergebnis zählt.

Interview: Stefanie Thyssen

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