Reality-Serie auf VOX

Ab in die Ruine (VOX) – vom baufälligen Objekt zum Wohntraum

Die Hausbesitzer Petra Fischer (l) und Ralf Höfner stehen vor ihrem mit ökologischen Baustoffen sanierten Haus
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Bei „Ab in die Ruine“ steht auch nachhaltiges Sanieren auf dem Programm

Bei „Ab in die Ruine“ (VOX) wird gehämmert, gebohrt, gemauert und verputzt.

  • Bauprojekte, Sanierungen und Umgestaltungen: Bei „Ab in die Ruine“ nehmen heruntergekommene Objekte neue Formen an.
  • Alles zu den Darstellern der Doku-Soap und welche Projekte sie realisieren.
  • Das sind die Sendetermine und so kann man sich bewerben.

Köln – „Ab in die Ruine“ auf VOX ist eine Reality-Serie über Eigenheimbesitzer, die ihr handwerkliches Geschick bei der Umsetzung privater Bauprojekte unter Beweis stellen. In Eigenregie verwandeln sie Baustellen und renovierungsbedürftige Häuser mit viel Fleiß und kreativen Ideen in ihre Traumobjekte. Es wird gehämmert, gebohrt, gemauert, verputzt und eben alles, was auf einer Baustelle an Aufgaben anfällt.

Für manchen Hobby-Handwerker geht mit den Renovierungsarbeiten ein wahrer Traum in Erfüllung, für andere ist es eher ein Albtraum und sie geraten schnell an ihre Grenzen. Denn nicht selten geht beim Umbau auch etwas schief und unvorhersehbare Schwierigkeiten tauchen auf. Die Sendung zeigt, wie anstrengend und nervenaufreibend die Umbauarbeiten sein können, doch gleichzeitig auch wie erfüllend die Ergebnisse sind.

Welche Bauprojekte von der Kamera begleitet werden

Bei „Ab in die Ruine“ nehmen die Teilnehmer alles selbst in die Hand, um ihr Eigenheim von einer Baustelle in ihre persönliche Traumimmobilie zu verwandeln. Die Bauobjekte sind dabei unterschiedlich – sei es ein 100 Jahre alter Bahnhof, ein geerbtes Haus der Großeltern oder eine erworbene Ruine. Häufig handelt es sich bei den Bauprojekten um Renovierungen oder Ausbauten, beispielsweise des Dachgeschosses oder anderen Teilen des Hauses. Doch eines haben alle Projekte gemeinsam: Sie sind auf ihre Weise ganz besonders und bergen ihre ganz individuellen Überraschungen.

Von Hämmern, Bohren, Schrauben, Verputzen bis Tapezieren werden alle typischen Handwerkerarbeiten vor der Kamera gezeigt. Genauso wie im echten Leben sind die Hobby-Handwerker manchmal am Verzweifeln, denn auch bei ihren Arbeiten geht mal was schief und Zeitpläne verzögern sich. Auch kommt es gelegentlich zu Rückschlägen, größeren Problemen oder es geht etwas zu Bruch.

Wer die Teilnehmer der Handwerker-Show sind

Einige der Teilnehmer von „Ab in die Ruine“ sind mittlerweile zum richtigen Kult geworden. Echte Fans der Sendung verfolgen gespannt seit Jahren die Bauprojekte und begleiten die Handwerker auf ihrem persönlichen Weg von der Baustelle zum Traumhaus. Die Zuschauer haben die Darsteller ins Herz geschlossen, denn es müssen oft aufkommende Herausforderungen auf den Baustellen überwunden werden, die eben auch im wahren Leben auftreten. Die Probleme werden von den Protagonisten meist mit viel Humor, Improvisation und manchmal auch mit zwei linken Händen gelöst. Dabei treten nicht selten auch Meinungsverschiedenheiten, Stress oder auch lustige Auseinandersetzungen zwischen den Hobby-Heimwerkern auf, denn die Darsteller sind ganz normale Menschen mit alltäglichen Problemen.

Hier einige Hobby-Handwerker im Überblick:

  • Steffani und Bernd: Umbau eines 100 Jahre alten Hauses
  • Ingo und Marion: Bau eines Wintergartens und Weinkellers
  • Marcel und Chris: Sanierung eines Hauses
  • Claudia und Frank: Umbau eines ehemaligen Frisörsalons
  • Brigitte und Nadine: Abriss einer Wohnküche
  • Sandra und Andcej: Bau einer Wellness-Oase
  • Ehepaar Tina und Mario Piva: Sanierung eines alten Bahnhofs

Sendetermin und wieso man die Sendung nicht verpassen sollte

Die Erstausstrahlung von „Ab in die Ruine“ erfolgte 2011. Mittlerweile erscheint die zehnte Staffel immer sonntags um 18.15 Uhr auf VOX. Die ausgestrahlten Folgen stehen im Online-Stream auf TVNOW zum Nachschauen zur Verfügung. Hier können Zuschauer die Sendung verfolgen und sich regelmäßig über das mehr oder weniger gute Gelingen der Hobby-Handwerker amüsieren. Ob bei den Umbauarbeiten immer alles glatt läuft sowie weitere spannende und inspirierende Geschichten aus dem Heimwerker-Alltag sind hier zu sehen.

Zuschauer begeistert die Verbindung der Genre Heimerker-Show und Doku-Soap. Besonders spannend ist es, den Prozess der Projekte mitverfolgen zu können. Wie zügig kommen die Hobby-Heimwerker voran? Geht alles gut? Wie wird das Endergebnis aussehen? Die Bauprojekte ziehen sich über mehrere Folgen oder sogar Staffeln, wodurch die Spannung steigt. Zuschauer bekommen nebenbei außerdem nützliche Tipps zum Handwerken und es wird jedes Mal deutlich, wie erfüllend die Umsetzung eigener Do-it-yourself Projekte sein kann.

Welche Darsteller in der aktuellen Staffel zu sehen sind

In der aktuellen Staffel von „Ab in die Ruine“ sind Steffani und Bernd wieder dabei, die aus der Heimwerker-Sendung gar nicht mehr wegzudenken sind. Das Paar kaufte vor sieben Jahren ein 100 Jahre altes Haus im niedersächsischen Stollhamm und wird seitdem bei ihren Umbauarbeiten von der Kamera begleitet. Aus dem Wohnzimmer entstand bereits ein Raum ganz im Nordsee-Charakter. Außerdem wurde aus dem Dachboden ein Fitness-Studio. Dabei wurde der Kamin entfernt und Fenster kamen rein, damit beim Trainieren der Ausblick auf den Deich genossen werden kann. Am Rest des Hauses sind aber noch alle Hände voll zu tun. Die Umbauarbeiten des Paares können die Zuschauer wieder regelmäßig bei „Ab in die Ruine“ verfolgen.

Auch bei Marcel und Chris wird wieder gebohrt, gehämmert und gesägt. Das Paar aus Berlin hat seine Wohnung gekündigt und zieht nun ins Grüne. Das alte Haus, das sie erworben haben, gleicht jedoch einer Ruine und ist längst noch nicht fertig renoviert.

Auch das Mutter-Tochter-Gespann Brigitte und Nadine zeigt wieder seine handwerklichen Fähigkeiten. Im Ruhrpott wird die Wohnküche abgerissen, damit ein offener Wohnraum entsteht. Aber auch Deko darf in den vier Wänden nicht fehlen und so wird aus einem Birken-Ast eine neue Lampe kreiert.

Bewerben kann sich jeder Hobby-Handwerker mit Eigenheim

Wer auch sein Eigenheim renovieren und dabei seine handwerklichen Fähigkeiten vor der Kamera zeigen möchte, kann sich ebenso bei „Ab in die Ruine“ bewerben. Egal, ob ein Umbauprojekt geplant ist, Renovierungen anstehen oder Teile des Hauses ausgebaut werden sollen, solange in Eigenregie persönliche Träume umgesetzt werden, ist jeder Hobby-Heimwerker hier genau richtig. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und so wächst jeder Handwerker an seinen Aufgaben. Alle Infos zur Sendung und das Bewerbungsformular gibt es online auf VOX.

Wenn die Kosten des Umbaus die Träume übersteigen

Nicht immer geht beim Umbau der Bauprojekte alles glatt und manchmal tauchen immer mehr Probleme auf. „Ab in die Ruine“ zeigt auch geplatzte Träume und wann die eigenen Pläne und Projekte abgebrochen werden müssen. Ganze zehn Jahre arbeitet das Ehepaar Tina und Mario Piva an seinem Traum. Der alte Bahnhof Walsum in Duisburg sollte in Eigenregie zu ihrem Wohnhaus mit anliegender Gaststätte werden. Doch das Projekt wurde für das Paar zur immer größeren finanziellen und psychischen Belastung. Die Sanierung des 100 Jahre alten Bahnhofs wurde unterschätzt und war irgendwann für Ehepaar Piva nicht mehr realisierbar.

Einige Zeit später stand das 220 Quadratmeter große Objekt für 559.000 Euro zum Verkauf im Internet. Diese Entscheidung fällt das Paar aufgrund des verschlechterten gesundheitlichen Zustandes von Frau Piva. Das Bauprojekt hat dem Paar die Augen geöffnet und verdeutlicht, dass Gesundheit für sie an erster Stelle steht. Sie wollen lieber ein kleines Haus oder eine Eigentumswohnung beziehen, auch wenn für sie mit dem Verkauf des alten Bahnhofs ein Lebenstraum platzt.

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