Moderator Rudi Cerne warnte noch

„Aktenzeichen XY“ (ZDF): Authentisches Leichenfoto schockt die TV-Zuschauer - Polizei äußert sich 

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Rudi Cerne am Abend bei „Aktenzeichen XY“: ein Phantombild erbrachte in den vergangenen Wochen keine Auflösung.  

In „Aktenzeichen XY“ erhofften sich Ermittler neue Hinweise im Fall eines unbekannten Toten. Was dabei gezeigt wurde, verkraftete nicht jeder Zuschauer.

Update vom 25. September 2019: Knapp eine Woche nach Ausstrahlung der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ konnte die Identität des unbekannten Sprengstoff-Toten aus der Elbe noch immer nicht geklärt werden. Wie Rainer Bohmbach von der Polizei Stade gegenüber der Ippen-Digital-Zentralredaktion erklärt, gingen nach Ausstrahlung des Falls in der TV-Sendung gleich mehrere Hinweise bei den ermittelnden Beamten ein. „Leider ist bislang keine brauchbare Spur, die uns zu dem Getöteten führen konnte, dabei“, erklärt Bohmbach. 

„Aktenzeichen XY“ (ZDF): Authentischen Leichenfoto schockt Zuschauer - „War das echt nötig ...“

Ursprungsmeldung vom 19. September 2019: Ismaning - Nicht selten können Verbrechen tatsächlich durch die Hilfe von TV-Zuschauern aufgeklärt werden, die Sendung „Aktenzeichen XY“ kann bereits seit Jahrzehnten auf der Suche nach Verbrechern helfen. In der aktuellen Ausgabe der ZDF-Sendung erhofften sich Ermittler neue Hinweise zu einem unbekannten Toten, doch Zuschauer zeigten sich von dem Anblick der Leiche entsetzt. So kurios wollen übrigens brutale Räuber bei „Aktenzeichen XY“ ihre Spuren verwischen.

„Aktenzeichen XY“ (ZDF): Wer ist der unbekannte Tote aus der Elbe? 

Wer ist der Sprengstoff-Tote aus der Elbe? Diese Frage stellt sich die Kripo Stade bereits seit dem 10. August. An diesem Tag wird der Tote am Elbstrand bei Stade entdeckt. Doch wer der Mann ist, ist noch immer unbekannt. Wie die Polizei Stade kurz darauf erklärt, konnte die Todesursache mittlerweile durch eine Obduktion ermittelt werden. Demnach starb der Unbekannte durch einen vermutlich selbstgebauten Sprengsatz, etwa 50 Meter vom Ufer entfernt im Wasser.

Ebenfalls unklar ist, ob es sich bei der Sprengung um ein tragisches Unglück oder um Selbstmord handelt. Obwohl die Todesursache klar ist, ist es der Polizei bislang noch nicht gelungen, die Identität des Mannes zu klären. Durch die Ausstrahlung in der Live-Sendung am Mittwoch erhoffen sich Ermittler dann Hinweise zu der Identität, ein Foto der Leiche wurde deshalb ausgestrahlt. Das Bild des unbekannten Toten sehen Sie hier in der aufgezeichneten Ausgabe von „Aktenzeichen XY“ (in der 45. Minute). 

„Aktenzeichen XY“ im ZDF: Zuschauer sind von Leichen-Bild geschockt 

Doch obwohl Moderator Rudi Cerne vor der entscheidenden Szene ausdrücklich warnt, dürften viele Zuschauer den Anblick des toten Mannes unterschätzt haben. Auf der offiziellen Facebook-Seite der ZDF-Sendung häufen sich bereits direkt nach der Ausstrahlung entsetzte Kommentare. „War das echt nötig das Bild von der Leiche zu zeigen? War echt verstörend“, „Ich war nicht vorbereitet, dass ich das Bild einer Leiche sehe“ und „Die Vorwarnung hat nichts gebracht, so schnell konnte ich gar nicht umschalten“ zeigen sich Zuschauer entsetzt. 

Währenddessen scheint es in einem „Cold Case“ wieder Bewegung zu geben. Rund 25 Jahre nach einem Mord sucht die Polizei in Hamburg nun eine Zeugin mit aktuellem Phantombild.

Lesen Sie auch: Georg Köttner hat keinen Moment gezögert, als ihm ein verdächtiger Kleinbus aufgefallen war. Er konnte verhindern, dass eine Zehnjährige missbraucht wurde. Nun hat er bei „Aktenzeichen XY...ungelöst“ mit einem Preis ausgezeichnet.

Video: Zuschauer schockiert - "Aktenzeichen XY... ungelöst" zeigt echte Leiche

Viele Fans von „Aktenzeichen XY“ erklären dabei jedoch auch: „Es wurde vorher gewarnt, man hätte wegschalten können“. Doch die Ausstrahlung des Fotos könnte nun tatsächlich zur Aufklärung des Kriminalfalls beitragen, eine Zuschauerin meldete sich noch in der Live-Sendung mit einem Hinweis. 

Vor wenigen Wochen erhofften sich Ermittler Hinweise in einem Cold Case. Knapp 23 Jahre lang rätseln Ermittler der Kripo Krefeld bereits, doch das Schicksal einer im Dezember 1996 aufgefundenen Leiche ist noch immer ungeklärt.

Unheimliche Erkenntnisse veröffentlichten australische Wissenschaftler nun: Leichen bewegen sich auch noch ein Jahr nach dem Tod.

In einem anderen Fall bei "Aktenzeichen XY" geht es um den Mord an den beiden Prostituierten Anja Witt und Vanessa Wardelmann aus Bremerhaven, wie nordbuzz.de* berichtet.

Durch die aktuelle ZDF-Ausgabe von „Aktenzeichen XY“ erhoffen sich Ermittler neue Hinweise im Fall eines Betonklotz-Werfers aus Münster.

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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