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Amazon dreht Serie über Luden auf der Reeperbahn

Luden
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Die 80er werden wieder lebendig: Noah Tinwa (l-r), Jeanette Hain, Aaron Hilmer und Henning Flüsloh bei den Dreharbeiten.

Die Hamburger Reeperbahn ist schon ein ganz besonderer Ort. Die Serie „Luden“ führt zurück in die 80er Jahre der sündigen Meile.

Hamburg - Lange Haare, enge Hosen, Schnurrbärte, Prostituierte, Zuhälter und Machtkämpfe auf der Reeperbahn der 1980er Jahre: Die Amazon Studios haben mit den Dreharbeiten für die sechsteilige Hochglanz-Serie „Luden“ begonnen, wie sie in München mitteilten.

Derzeit werde in München vor aufgebauten Kulissen gedreht. Bis Ende Dezember sind weitere Drehtage auch in Hamburg geplant.

Im Mittelpunkt der Serie rund um die berühmte, sündige Meile stehen der Aufstieg und Fall eines Zuhälter-Kartells sowie die Schicksale junger Menschen, die von der Gesellschaft nicht akzeptiert werden und eigentlich nur nach Freiheit und Anerkennung suchen. Ob Drogen, sexuelle Revolution, neongrüne Glitzer-Disco-Partys oder Gewalt - auch der raue Charme der einstigen Glanzzeit soll herüberkommen.

„St. Pauli und dessen Bewohner sind längst zum Mythos geworden“, sagte Produzent Rafael Parente dazu laut Mitteilung. „Kaum ein Ort birgt abenteuerlichere Lebensgeschichten und Schicksale die unterschiedlicher kaum sein könnten. Ich freue mich sehr, dass wir mit Laura Lackmann und Stefan Lukacs ein junges Regieteam an unserer Seite haben, das unsere Vision teilt, 'Luden' authentisch, ohne Ressentiments und mit pointiertem Humor zu erzählen.“

Vor der Kamera stehen unter anderem Aaron Hilmer, („Das schönste Mädchen der Welt“), Jeanette Hain („Babylon Berlin“) und Lena Urzendowsky („Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“). Die Serie soll 2022 auf der Streamingplattform abrufbar sein. dpa

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