Moderatorin ist jetzt auch Mama

Andrea Kaiser: "Im Moment ist es einfach nur schön"

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Kurz vor der Geburt ließ sich Andrea Kaiser von einem Tiertrainer erklären, wie sich Hunde an Babys gewöhnen können.

München - Demnächst startet bei Sat.1 die nächste Staffel der wunderbaren Welt der Tierbabys. Moderatorin Andrea Kaiser ist neuerdings Mama. Wir trafen sie zum Interview.

So geht gutes ­Timing: Bis in die allerletzten Züge ihrer Schwangerschaft hinein stand Andrea Kaiser noch vor der Kamera – für vier neue Folgen ihrer Sat.1-Reihe Die wunderbare Welt der Tier­babys. Ab nächster Woche Sonntag werden sie ausgestrahlt, zur Einstimmung gibt’s an diesem Wochenende eine Wiederholungsfolge – und anschauen kann sich die Moderatorin all das nun schon mit ihrem Sohn im Arm: Der kleine Tim erblickte am 13. Juni das Licht der Welt. Wie sich die frisch gebackenen Eltern fühlen – Kaiser ist mit dem französischen Rallyefahrer Sébastien Ogier verheiratet –, und worum es in der neuen Tierbaby-Staffel geht, erzählt die Münchnerin im ­Gespräch mit der tz.

Frau Kaiser, herzlichen Glückwunsch zur Geburt ­Ihres Sohnes Tim. Wie geht es Ihnen?

Andrea Kaiser:  Wir sind total happy! Inzwischen durften wir auch nach Hause, und – wenn man das nach so wenigen Tagen überhaupt sagen kann – Tim ist bis jetzt sehr brav, schreit wenig und schläft sehr viel (lacht).

Die Geburt verlief etwas anders als gedacht: sein Köpfchen war zu groß, Ihre Hüfte zu schmal, dann Kaiserschnitt statt natürliche Geburt … Die ersten Tage waren sicher hart, oder?

Das stimmt. Tim hatte anfangs noch ein kleines Sauerstoffproblem. Die Ärzte, die übrigens einen ganz tollen Job gemacht haben, haben gecheckt, was man checken kann. Und nun wissen wir: Er ist ein kerngesundes Kerlchen. Aber – ich denke, das kann jede Mama und jeder Papa nachvollziehen –, es war eine extrem aufregende Zeit.

Fühlt sich das Mamasein so an, wie Sie sich das vorgestellt haben?

Ganz ehrlich: Ich konnte mir das überhaupt nicht vorstellen. Ich habe mich einfach überraschen lassen. Und im Moment ist es noch unkompliziert und einfach nur schön. Mein Mann und ich schauen uns ab und zu an und sagen: „Wahnsinn, wir sind jetzt echt Eltern.“ Es ist eine spannende neue Herausforderung.

In der kommenden Woche startet die zweite Staffel Ihrer Sendung „Die wunderbare Welt der Tierbabys“. Sie moderieren nicht nur, sondern haben sich für eine Folge auch selbst beraten lassen. Es ging um die Frage, wie bereitet man einen Hund darauf vor, dass bald ein Baby zur Familie gehört.

Genau. Wir hatten einen sehr netten Trainer, der darauf spezialisiert ist, Kinder und Hunde aneinander zu gewöhnen. Das ist ja nicht immer ganz einfach. Die Eltern meines Mannes hatten zum Beispiel Angst vor der Situation und haben gefragt: Wie soll das gehen: Ein Hund und ein Baby?

Und – wie kann das gehen?

Ein wichtiger Punkt ist, dass man den Hund nicht vom Kind weghält. Das würde die Neugierde nur noch größer machen. Oder, während man das Kind wickelt und sich nicht um den Hund kümmern kann, sollte man ihn mit einem Fressspielzeug ablenken.

Haben sich Ihre Hündin und der kleine Tim schon aneinander gewöhnt?

Es läuft super. Als wir nach Hause kamen, hat sich Gypsy total gefreut, sie hat die Hand des Kleinen abgeleckt, manchmal haben wir sogar den Eindruck, sie passt ein bisschen auf das Baby auf. Es funktioniert gut. Ich glaube, die beiden werden mal richtig gute Freunde. Beim Deutschlandspiel am Dienstagabend haben vier zu viert auf der Couch gelegen. Und die Katze lief auch noch rum. Nur unsere beiden Pferde waren nicht dabei (lacht).

Ein Leben ohne Tiere können Sie sich nicht vorstellen, oder?

Das stimmt. Ich bin selbst so groß geworden: Ein Kuh- und ein Schweinestall waren meine zweite Heimat sozusagen. Mein Mann ist auch in der Natur aufgewachsen. Es hat uns beide glücklich gemacht. Ich habe zum Beispiel nie Videospiele gespielt und kann heute immer noch melken. So etwas wünsche ich mir auch für unser Kind.

Sie haben Ihre Sendung hochschwanger zu Ende gedreht. Jetzt, wo Ihr Sohn da ist – legen Sie eine längere Pause ein?

Wenn Tim fit ist, das ist immer die Voraussetzung, werde ich am 16. Juli in Berlin am Boxring stehen. Tim wird in der Zeit vom besten Papa der Welt und meiner Mutter betreut. Ich bin mir sicher, das klappt. Und ich freue mich jetzt schon, auch mal wieder gut gestylt vor der Kamera zu stehen (lacht).

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