Umbruch in ARD-Serie

„In aller Freundschaft“: Star wird aus der Serie geschmissen - heftige Kritik: „Ich würde heucheln ...“

Seit 13 Jahren spielt er die Rolle des Hann-Peter Brenner in der Sachsenklinik: Michael Trischan (links). 
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Seit 13 Jahren spielt er die Rolle des Hann-Peter Brenner in der Sachsenklinik: Michael Trischan (links). 

Für viele Fans der ARD-Serie „In aller Freundschaft“ ist das ein Schlag: Einer der Hauptdarsteller wird die Serie verlassen - nicht ganz freiwillig! 

  • Umbruch bei der ARD-Sendung „In aller Freundschaft“. 
  • Einer der Hauptfiguren wird die Sachsenklinik verlassen - auf Wunsch der Produktionsfirma. 
  • Er war seit 13 Jahren dabei. 

Leipzig - Er war 13 Jahre dabei, nun endet seine Zeit in der ARD-Erfolgsserie „In aller Freundschaft“. In einem Interview mit dem MDR und in einem Facebook-Post erklärt Michael Trischan seinen Ausstieg. Er spielte Hans-Peter Brenner in der Sachsenklinik. Doch nach 24 Staffeln wird damit Schluss sein.

 "Ich hätte nie geglaubt, dass aus ursprünglich angedachten 15 Drehtagen bei 'In aller Freundschaft' 13 spannende und schöne Jahre werden. Schon nach fünf Jahren dachte ich: 'Was soll jetzt noch kommen?' Und es kamen noch so viele wundervolle Geschichten für Hans-Peter Brenner. Der Zuspruch der Zuschauer hat dazu einen großen Teil beigetragen und dafür möchte ich mich herzlich bedanken! Es ist ein tolles Gefühl, wenn einem die Herzen zufliegen", sagte er im MDR-Interview

„In aller Freundschaft“: Schauspieler lässt durchblicken, dass ARD-Ausstieg nicht ganz freiwillig ist

Der 58-Jährige bedankt sich bei Fans und Kollegen: "Es waren für mich glückliche Berufsjahre, mit traumhaften Kollegen und einem unschlagbaren Team hinter der Kamera.“

Doch der Schauspieler lässt auf Facebook auch durchblicken, dass sein Abgang nicht ganz freiwillig erfolgt! Es war wohl eher der Wunsch der Produktionsfirma Saxonia Media: "Um eine so langlaufende Serie aber immer interessant zu gestalten, bedarf es auch der Veränderung. Diese steht nun an. [...] Einerseits verstehe ich die Entscheidung, Platz zu machen für neue Handlungsstränge und Rollen, die auch notwendig sind. Anderseits bedauere ich diese Entscheidung! Ich würde heucheln, wenn es nicht so wäre."

Doch noch müssen die Millionen Zuschauer nicht sofort auf das gewohnte Gesicht in der Sachsenklinik verzichten. Bis in die Wintermonate hinein wird Trischan noch als Mediziner vor der Kamera stehen. Somit wird die beliebte Hauptfigur noch bis März 2021 im weißen Kittel im Fernsehen unterwegs sein. 

Nach Corona-Pause: „In aller Freundschaft“ dreht wieder

Fans von „In aller Freundschaft“ (ARD) schockiert: „Jugendwahn schlägt hoffentlich nicht zu!“

Die Fans sind trotzdem schockiert: „Lieber Herr Trischan, ich werde Ihre Rolle sehr vermissen“, „Schade, hätten die Drehbuchautoren nicht machen sollen, ein nicht angepasster Arzt, etwas komisch, er wird fehlen! Der Jugendwahn schlägt hoffentlich nicht zu!“, „Damit verliert die Sachsenklinik einen ihrer wertvollsten Charaktere“ oder „Manche Entscheidungen kann und will man einfach nicht nachvollziehen“, heißt es in den Kommentaren unter dem Facebook-Post des Schauspielers. 

Trischan soll auch nicht für immer und ganz aus der Serie verschwinden - hin und wieder solle er sich an seiner alten Arbeitsstelle blicken lassen, so jedenfalls der Plan. Brenner werde „ab und zu in der Sachsenklinik vorbeischauen", verrät Trischan. Was damit genau gemeint ist und in welcher Form das passiert, bleibt aber noch rätselhaft.

Wut gab es auch beim WDR, als sich dieser von einem Moderator trennte. Auf ZDF geht es hingegen mit einer Lieblingsserie der Zuschauer nach Corona erstmal weiter: „Bergdoktor“-Star Ronja Forcher machte die Fans mit einem Foto vom Set glücklich.

Bei einem TV-Talk des MDR verplapperte sich indessen Andy Borg mit einem Protz-Satz völlig.  "Rosenheim Cops" (ZDF): Diese Bilder sind selbst in der Corona-Krise ungewöhnlich. Indessen verärgerte RTL seine Zuschauer mit einer Neuigkeit: „Ein Grund, es nicht anzuschauen.“ Star-Moderator Felix Moese verkündete auf Facebook, dass er nicht länger bei seinem Sender bleiben kann.

mag

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