Traurige Offenbarung

Beliebte ARD-Kultserie überraschend abgesetzt: TV-Urgestein sehr enttäuscht - „Damit habe ich nicht gerechnet“

Nach fast zwanzig Jahren schließt ARD die Pforten zu der Kult-Serie „Um Himmels Willen“. Ein wahrer Verlust - auch für die Schauspieler. Fritz Wepper erzählt, wie sich die Situation für ihn anfühlt.

Landshut - Für treue Fans der ARD-Kult-Serie „Um Himmels Willen“ muss es ein Schock gewesen sein, als der Sender verkündete, dass nach knapp zwanzig Jahren alles Schluss, aus und vorbei sein soll. Seit Januar 2002 begeisterte die Dienstagabend-Serie Millionen von Fans. Seit der Geburtsstunde mit dabei: Schauspieler Fritz Wepper. Wie verkraftete er eigentlich diese Schocknachricht?

„Um Himmels Willen“ (ARD): Nach 20 Jahren ist Schluss mit der Kult-Serie

Jeden Dienstag um 20.15 Uhr erfreuten sich die Fans an der Geschichte rund um die Nonnen im fiktiven Kloster Kaltenthal. Trotz all der Erfolge, die die Kult-Serie die letzten Jahre einheimsen konnte, hatte „Um Himmels Willen“ in den Wochen vermehrt mit tief sinkenden Quoten zu kämpfen.

Ende November wurde dann schließlich bekannt gegeben, dass die Serie nach insgesamt 260 Episoden abgesetzt wird: „Wir sind der festen Überzeugung, dass man aufhören sollte, wenn es am schönsten ist“, sagte die Leiterin der ARD Gemeinschaftsredaktion Serien im Hauptabendprogramm, Jana Brandt. Doch wie geht es in Zukunft weiter? „Wir setzen auch zukünftig am Dienstagabend auf Unterhaltung für die ganze Familie“, betone Jana Brandt im Anschluss.

„Um Himmels Willen“ (ARD): Schauspieler Fritz Wepper erschüttert - „Große Enttäuschung“

18 Jahre spielte Fritz Wepper den Bürgermeister Wolfgang Wöller. Nicht selten lieferte er sich immer wieder einen neckischen Schlagabtausch mit den Nonnen des Klosters vor Ort. Auch ihn traf das Absetzen der Sendung, wie er selbst gegenüber dem Magazin Super Illu zugab.

Diesen Schritt beschrieb er selbst als „große Enttäuschung“ und auch als unerwartete Überraschung: „Dass es so ad hoc sein würde – damit habe ich nicht gerechnet“. Er hätte seine Rolle gerne noch weiter gespielt, arbeitet jetzt allerdings an würdigen Abschiedsszenen und verrät sogar: „Wir werden eine sehr schöne letzte Szene haben, in der wir ein Lied singen, quasi ein Abschiedslied für die Zuschauer. Dafür haben wir mit einer sehr guten Gesangslehrerin zusammengearbeitet.“ (mrf)

Rubriklistenbild: © Sascha Steinach via www.imago-images.de

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