Letzter TV-Auftritt am Sonntag

ARD-Skandal um „Polizeiruf 110“: ARD-Schauspieler sauer wegen Serien-Aus - „Ich bin zum Abfallprodukt geworden“

Klaus Manchen (rechts) hat am Sonntag (14. Juni) seinen letzten Auftritt im ARD-Krimi „Polizeiruf 110“.
+
Klaus Manchen (rechts) hat am Sonntag (14. Juni) seinen letzten Auftritt im ARD-Krimi „Polizeiruf 110“.

Ein wahres Schauspiel-Urgestein wird am Sonntag zum letzten Mal im ARD-Krimi „Polizeiruf 110“ zu sehen sein. „Ich bin zum Abfallprodukt geworden“, sagt der Darsteller.

  • Klaus Manchen ist ein wahres Schauspiel-Urgestein.
  • In der ARD-Krimireihe „Polizeiruf 110“ ist er seit zehn Jahren zu sehen.
  • Nun wurde er nach eigenen Aussagen „lieblos“ rausgeschrieben - am Sonntag ist sein letzter Auftritt.
  • Viele weitere spannende Geschichten aus dem TV-Ressort gibt es in unserer App.

Berlin - Schon vor knapp 40 Jahren war Klaus Manchen (83) in der ersten Ausgabe der ARD-Krimiserie „Polizeiruf 110“ - damals noch in der DDR - zu sehen. Im Rostocker Ermittlerteam spielt er seit knapp zehn Jahren Veit Bukow, den Filmvater von Charly Hübner (47), der in der Serie als "Kommissar Alexander Bukow" im Einsatz ist. Doch am Sonntag (14. Juni) ist Schluss für Klaus Manchen

Video: Polizeiruf 110 - "Der Tag wird kommen"

Schauspiel-Urgestein fliegt nach „Erpressung“ aus ARD-Krimi

Sein Serien-Ende hat der heute 83-Jährige fast schon herausgefordert. Im Gespräch mit der Bild-Zeitung spricht Manchen selbst von einer „kleinen Erpressung“.

Der Schauspieler sei enttäuscht gewesen, wie sich seine Rolle im Laufe der Jahre entwickelt habe. Am Ende sei er nur noch der „liebe Opa gewesen“, so Manchen. Also habe er die Produktion vor ein Ultimatum gestellt: „Schreibt die Rolle um – oder schreibt mich raus!“, wird Manchen zitiert. Die Produktion habe sich prompt für Manchens Serien-Aus entschieden.

Lesen Sie auch: „Rosenheim Cops“ - Detail auf Foto von neuen Dreharbeiten lädt zu wilden Spekulationen ein

Klaus Manchen über ARD-Serienende: „Ich bin zum Abfallprodukt geworden“

Seinen letzten Auftritt in der Folge „Der Tag wird kommen“ empfindet Manchen als lieblos. „Meine Rolle wird unachtsam und gleichgültig entsorgt. Ich bin zum Abfallprodukt geworden“, wird der Schauspieler, der viele Jahre auch auf Theaterbühnen stand, zitiert. Ihm habe die langjährige Arbeit im Rostocker „Polizeiruf 110“ dennoch großen Spaß gemacht. 

Krimi-Aus für Klaus Manchen: Abschied aus dem Filmgeschäft

Mit dem Ende im ARD-Krimi wird Manchen vermutlich seinen Abschied aus dem Filmgeschäft einläuten. Der 83-Jährige geht nicht davon aus, dass ihm noch Rollen angeboten werden, die für ihn interessant wären. Seinen Ruhestand hat sich Manchen in jedem Fall verdient. Seit 1968 spielte er in mehr als 200 Serien und Filmen mit.

Auch Janine Kunze (45) musste sich verabschieden: Das ZDF hat die beliebte Vorabendsendung „Heldt“ gestrichen, in der die Blondine eine der Hauptrollen spielte. 

Künftig sollen ARD und ZDF mehr Filme und Serien in den Mediatheken zeigen.

Das ZDF stellt die Krimi-Serie „Der Kommissar und das Meer“ ein.

va

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

„Schwiegertochter gesucht“: Kandidat unterläuft Fauxpas - laufen ihm nun alle Frauen weg?
„Schwiegertochter gesucht“: Kandidat unterläuft Fauxpas - laufen ihm nun alle Frauen weg?
Annemarie Carpendale: Haar-Überraschung! Was ist denn da passiert? Sie sieht plötzlich komplett anders aus
Annemarie Carpendale: Haar-Überraschung! Was ist denn da passiert? Sie sieht plötzlich komplett anders aus
„Kampf der Realitystars“: Wer ist schon raus? Wer überzeugt und bleibt bis zum Schluss?
„Kampf der Realitystars“: Wer ist schon raus? Wer überzeugt und bleibt bis zum Schluss?
„Kampf der Realitystars“: Gleich in der ersten Folge gibt es mächtig Zoff und einen Regelverstoß
„Kampf der Realitystars“: Gleich in der ersten Folge gibt es mächtig Zoff und einen Regelverstoß

Kommentare