Ergreifend!

„Um Himmels Willen“: Was für ein Ende nach 19 Jahren!

Um Himmels Willen (ARD): „Hindernisse des Herzens“
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Um Himmels Willen (ARD): „Hindernisse des Herzens“

Ein letztes Mal: Nach 19 Jahren lief gestern (15. Juni) die letzte Folge der ARD-Serie „Um Himmels Willen“ mit einem Highlight nach dem anderen. 

Köln – Die erfolgreiche ARD-Serie „Um Himmels Willen“ fand gestern (15. Juni) ihren emotionalen Abschluss mit einer ergreifenden letzten Folge. Nach 19 Jahren stellte das Erste „Um Himmels Willen“ ein, obwohl es sich bei der Serie lange Zeit um die Erfolgreichste im deutschen Fernsehen handelte. Eine Entscheidung, die auch Hauptdarsteller Fritz Wepper (79), der heimlich geheiratet hat, nicht ganz nachvollziehen kann. In einem Interview sagte der 79-Jährige, dass die Absetzung der Serie schwer anzunehmen sei, denn es gäbe keinen Grund dafür. Bis zum Schluss erreichte die Serie um Bürgermeister Wöller (Fritz Wepper) und Schwester Hanna, gespielt von Janina Hartwig (60), rund fünf Millionen Zuschauer und fand nun einen ergreifenden Abschluss mit Gesang, einer Kuppel-Aktion und einer talentierten Poker-Nonne.

Schwester Hanna und Wolfgang Wöller schafften zum Schluss einen „Dirty Dancing“-Moment

Gestern Abend (15. Juni) um 20:15 Uhr flimmerte zum letzten Mal Kloster Kaltenthal mit Schwester Hanna und Bürgermeister Wöller über die Bildschirme. Was hatte die letzte Folge „Hindernisse des Herzens“ zu bieten? So einiges! Zunächst bewies sich Schwester Hanna gewohnt als Probelmlöserin, indem sie nicht nur ihrem Gegenbuhler Wolfgang Wöller half, sich mit seiner kürzlich gefeuerten Sekretärin Frau Laban (Andrea Wildner) zu versöhnen, sondern ihm schließlich sogar den Wahlsieg sicherte. Damit nicht genug, denn Schwester Hanna zeigte außerdem ihre Qualitäten als Kupplerin, indem die Nonne der kleinen Lilly half, ihren verwitweten Vater mit Elisa Lamprecht (Lara Waldow) zu verkuppeln. Aber auch das Kloster Kaltenthal und der Magdalenenorden benötigten jede Hilfe, die sie kriegen konnten. Schwester Hanna schaffte es zwar, den Verkauf des Klosters zu verhindern, aber die finale Rettung in der Not kam von einer anderen Nonne. 

Die Existenz des Klosters und des Magdalenenordens ist schließlich Schwester Felicitas zu verdanken, der die Rettung auf eine recht unkonventionelle Art und Weise gelang. Die Nonne, die von Karin Gregorek gespielt wird, bewies nämlich Zocker-Qualitäten. Schwester Felicitas schaffte es, eine Millionen Euro im Pokern zu gewinnen und so das dringend benötigte Kleingeld für das Kloster einzutreiben. 

Und damit nicht genug, denn die Macher der Serie hatten sich noch einen ganz besonderen Rückblick der vergangenen 19 Jahre ausgedacht. Als Wöller erneut zum Bürgermeister gewählt wurde, leisteten sich die Kontrahenten Wöller und Schwester Hanna eine Gesangsduett mit „Dirty Dancing“-Flair inklusive tanzenden Nonnen. Gemeinsam performten die Zwei nämlich „The Time Of My Life“, um einen Rückblick der schönsten Momente der vergangenen 19 Jahre einzuleiten. Was für ein Ende!

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