Sie überraschte die Zuschauer

Mutiger Aufritt nach Krebsdiagnose: Tagesthemen-Sprecherin trägt keine blonde, mittellange Frisur mehr

Okka Gundel steht im ARD-Studio.
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Tagesthemen-Sprecherin Okka Gundel kehrte nach ihrer Krebs-Behandlung mit kurzen Haaren ins TV zurück.

ARD-Tagesthemen-Moderatorin Okka Gundel hat mit einer Krebs-Erkrankung zu kämpfen. Nach ihrer Chemotherapie kehrte sie mit kurzen Haare ins TV zurück.

  • Tagesthemen-Moderatorin Okka Gundel musste ihre Arbeit lange Zeit aussetzen.
  • Der Grund dafür: Eine Krebsdiagnose.
  • Nun ist sie zurück im TV und zeigt sich mit raspelkurzen Haaren.

Hamburg - Acht Monate war sie von der Bildschirmfläche verschwunden. Eine lange Zeit, in der sich ARD-Tagesthemen-Sprecherin Okka Gundel vor allem auf sich selbst konzentrierte. Wenn auch nicht ganz freiwillig: Sowohl Corona als auch eine schwere Krankheit zwangen die Moderatorin, die normalerweise über Neuigkeiten aus dem Sport berichtet, dazu. Denn Anfang des Jahres erhielt die 45-Jährige die Diagnose Brustkrebs. Ein Schock-Moment für die Journalistin. Sie musste sich einer Chemotherapie unterziehen. Auch sie litt unter einer in vielen Fällen auftretenden Nebenwirkung: Gundel verlor ihre Haare. Nach der Behandlung kehrte sie nun wieder in ihren Beruf zurück. Mit raspelkurzer Frisur zeigte sie sich erstmals im deutschen TV.

ARD: Mutiger Auftritt nach Krebsdiagnose - Tagesthemen-Sprecherin mit kurzen Haaren zurück im TV

Über die Normalität, die sich nun wieder in ihrem Leben durch die Rückkehr ins ARD-Tagesthemen-Studio einstellt, freut sich die Krebspatientin sehr. „Das war ein besonderer Moment“, teilte sie gegenüber Express.de mit. Die Wiederaufnahme ihres Jobs fiel ihr besonders leicht, da auch ihr Arbeitgeber sie mit ihrer schweren Diagnose unterstützt habe, so Gundel. „Meine Chefs haben mir damals viel Mut zugesprochen und gesagt, dass sie auf mich warten. Sie haben zu mir gehalten“, meint sie anerkennend und weiter: „Das hat mich sehr berührt.“

Dass sie sich wieder vor die Kamera stellte, das schien ihr lange kaum vorstellbar. „Jetzt tatsächlich wieder da zu sein ist schön, aufregend und voller Adrenalin“, freut sie sich nun um so mehr. Auf der Social-Media-Plattform Instagram teilte sie diesen besonderen Moment mit ihren Fans. „Neues Leben“, „Neuer Look“, „Gleicher Sender“, fügte sie als Hashtags zu dem Foto ihres neuen Ichs hinzu. Dank ihrer neuen Frisur ist es wohl auch „nach 17 Jahren die erste Sendung ohne Haarprodukt“. Nicht nur ihre Follower brachten ihre Freude über die Rückkehr des TV-Gesichts zum Ausdruck. Auch ihre Kolleginnen kommentierten das Foto, das ihren neuen Look zeigt.

ARD: Tagesthemen-Sprecherin überrascht Fans und Kollegen mit TV-Auftritt nach Krebsbehandlung

Schön, dass sie wieder da sind! Das Publikum hat sie vermisst“, schreibt ein Follower sichtlich erfreut, die Tagesthemen-Sprecherin wiederzusehen. „Steht dir super“, macht ihr ein anderer Fan ein Kompliment zu ihrer neue Frisur. Ihr blondes, mittellanges Haar ist nun nämlich einer frechen, dunkelhaarigen Kurzhaarfrisur gewichen. Doch das tut ihrer Schönheit keinen Abbruch, so sehen es auch viele andere Follower. Im Gegenteil: „Wow, was für ein Look“, „Du siehst super aus“ und „Sieht richtig gut aus“ liest man weiter in den Kommentaren.

Doch viel wichtiger als ihr neues Aussehen ist natürlich, dass es der 45-Jährigen offenbar derzeit so gut geht, dass sie wieder arbeiten kann. Für Tagesthemen-Kollegin Caren Miosga war da sogar ein eigener Instagram-Post wert. Unter dem Selfie, dass die beiden Moderatorinnen im ARD-Studio aufgenommen haben, schreibt sie: „Okka ist wieder da! Ich bin so froh, dass die wundervolle Okka Gundel den bekloppten Krebs überwunden hat und ganz gesund ist. Sieht sie nicht Bombe aus?“, freut sie sich über deren Rückkehr. Da gibt ihr auch ARD-Kollegin und Tagesschau-Sprecherin Judith Rakers recht und schreibt: „Sie sieht wunderschön aus. Vor allem aber sieht sie wie eine Kämpferin aus. Und wie eine Siegerin.“ (jbr)

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