„aumio“-App

„Höhle der Löwen“-Aufreger: Dieser dramatische Pitch bringt Fans in Rage

Die Investoren Carsten Maschmeyer (r.) und Nils Glagau überlegen, ob sie in „Aumio“ investieren sollen
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Carsten Maschmeyer (r.) und Nils Glagau überlegen, ob sie in „Aumio“ investieren sollen

Die „Höhle der Löwen” sorgte in letzter Zeit für die ein oder andere Kontroverse. Jetzt ernten die „aumio”-Gründer scharfe Kritik von den Zuschauern...

Köln - Die „Höhle der Löwen” hat in letzter Zeit für einige Diskussionen gesorgt, nicht zuletzt mit den „Pinky Gloves“. Jetzt bringt ein dramatischer Pitch der „aumio“-Gründer die Fans erneut in Rage. Felix (32), Jean (29), Simon (28) und Tilmann (29) arbeiten seit zwei Jahren an ihrer Idee,  in die sie bereits 250.000 Euro gesteckt haben. Das Ziel der „aumio”-App ist es, Kinder und Jugendliche auf die richtige Umlaufbahn bringen. Von den Gründern wünschen sie sich 150.000 Euro für zehn Prozent ihres Produkts. Das Gründer-Quartett appellierte in der Sendung an die Elternherzen der Löwen, denn die App soll vor allem Kindern und Jugendlichen helfen, die unter psychischen Belastungen leiden. Laut der Gründer sollen etwa sechs Kindern pro Schulklasse mit Problem wie ADHS, Angstsymptomen oder auch Wutanfälle leiden.

Die App soll den Kindern als „digitaler Coach“ dabei helfen, mit ihren Herausforderungen umzugehen. Die „aumio“-App soll deshalb auch als medizinisches Produkt zertifiziert werden. In der Probephase soll die App kostenlos heruntergeladen werden können, danach greift ein Abo-Modell. Die Kosten sollen bei 10 bis 15 Euro im Monat liegen. Um die Löwen von ihrer Idee überzeugen, spielten die Gründer eine meditative Übung mit ihnen durch. Das scheint gewirkt zu haben, denn die Löwen wirkten gleich interessiert an dem Produkt.

Dient die „Höhle der Löwen” nur als kostenlose Werbung?

Obwohl Ralf Dümmel und Georg Kofler direkt raus sind, bekommen die Gründer von Maschmeyer und Glagau ein Angebot. Die beiden wollen 150.000 Euro für 20 Prozent; zehn Prozent für jeden Löwen. Zufrieden waren die Gründer mit Angebot jedenfalls nicht und boten 12 Prozent für die 150.000 Euro - das wollen Glagau und Maschmeyer aber auch nicht. Da die Gründer nicht mehr als zehn Prozent abgeben wollen, kam es zu keinem Abschluss. Obwohl Dagmar Wöhrl gemeinsam mit Carsten machen, das Angebot lautet 15 Prozent für 150.000 Euro. Klingt fast wie das Angebot, dass sich die Gründer vor ihrer Teilnahme gewünscht haben! Nach längerem Zögern steigt jedoch auch Maschmeyer aus und wirft den Gründern vor, es nicht zu schätzen zu wissen, so erfahrene Investoren an ihrer Seite zu haben.

Auch die Zuschauer kritisieren die „aumio“-Gründer. Sie vermuteten wieder kostenlose Werbung, und auch Löwin Dagmar Wöhrl vermutete, dass die Gründer gar keinen Löwen suchten, sondern die Sendung nur als PR nutzen wollten. Das könnte jedoch nach hinten losgehen! „Diese Leute, die nur für Werbung in die Sendung kommen, aber ein realistisches Angebot nicht annehmen, nerven mich.”, ärgert sich ein Twitter-User. Bei einem anderen Pitch flossen hingegen schon wieder die Tränen*, wie fuldaerzeitung.de berichtet. Und im Interview mit Extratipp.com* erklären Marschpat Gründer:innen Carina und Patrick warum es in der „Höhle der Löwen“ nicht zu einem Deal kam. *tz.de, Extratipp.com und fuldaerzeitung.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA

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