Provokante Sätze von Anja Reschke

Auschwitz-Kommentar in Tagesthemen löst Debatte aus

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Anja Reschke löste eine große Debatte aus.

Berlin - Mit einem provokanten Satz leitete leitete NDR-Moderatorin Anja Reschke ihren "Tagesthemen"-Kommentar ein. Die Debatte ist nun groß.

„Auschwitz, Holocaust – ich kann’s nicht mehr hören. Es muss doch mal Schluss sein!“ Mit diesem provokanten Satz leitete NDR-Moderatorin Anja Reschke ihren Kommentar in den Tagesthemen von Mittwochnacht zum Thema das Grauen von Auschwitz, 70 Jahre nach der Befreiung, ein: Nach einer Studie wollten 58 Prozent der Deutschen, dass ein Schlussstrich gezogen werden soll um die Judenverfolgung im Dritten Reich. Reschke: „Dieser Teil unserer Geschichte ist in seiner Abartigkeit so einzigartig, dass er gar nicht vergessen werden kann.“ Und: „In der Geschichte gibt es keinen Schlussstrich.“

Auch die Opfer, die überlebt haben, könnten keinen Schlussstrich ziehen. Reschke habe nach Doku-Bildern aus Auschwitz nicht schlafen können, sie habe umgeschaltet und eine Pegida-Demo gesehen. „Da ist mir dann wirklich schlecht geworden.“ Ihr Kommentar sorgt für eine gewaltige Resonanz im Netz. Das Video erhielt etwa bis zum Donnerstagabend 30 000 "Gefällt mir" auf Facebook und wurde 1,5 Millionen Mal aufgerufen. Tausende geben ihre Meinung dazu ab, es gab leider auch antisemitische Hetze.

tz

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