Die Kehrseite des Show-Erfolgs

Bares für Rares: Krasse Vorwürfe und gemeine Zuschriften! Händlerin spricht Klartext

Über dem Erfolgsformat „Bares für Rares“ ziehen jetzt auch dunkle Wolken auf - eine Händlerin erklärt, womit sie zu kämpfen hat.

  • Esther Ollick zählt zum Händler-Team von „Bares für Rares“ (ZDF/ZDFneo).
  • Sie hat mit bösen Zuschriften und Vorwürfen zu kämpfen.
  • Jetzt wehrt sie sich über Instagram.

Köln - Esther Ollick zählt ganz sicher nicht zu den bekanntesten Händlerinnen der ZDFneo- und ZDF-Erfolgsreihe „Bares für Rares“. Da gibt es andere, die länger oder häufiger oder auffälliger in der Fünfer-Konstellation im sagenumwobenen „Händlerraum“ dabei sind. Aber: Die selbsternannte „Möbelaktivistin“ sammelte schon viele Sympathien bei vielen Zuschauern. Nur eben nicht bei allen.

„Bares für Rares“ (ZDF/ZDFneo): Händlerin Esther Ollick reicht‘s - Sie wehrt sich gegen böse Zuschriften

Jetzt reicht es ihr nämlich. Wie sie bei Instagram erklärt, erreichen sie leider sehr unverschämte Nachrichten. „,Weshalb sitzt du eigentlich in der Sendung, wenn du sowieso nichts kaufst?‘ - eine Frage, die mir seit Anfang 2017 immer wieder gestellt wird. Und das ist noch freundlich formuliert!“, erklärt sie. Und deutet auch später in ihrem langen Statement noch mal an, dass es nicht bei freundlichem Hinterfragen bleibt.

Sie verblüffe es, „was sich Menschen anmaßen und einfallen lassen, um anderen Menschen weh zu tun und sie zu beleidigen!“. Die „Bares für Rares“-Händlerin weiter: „Mir ist bewusst, dass niemand, der sich mit wirklich sinnvollen und ausfüllenden Dingen beschäftigt, auf so unsinnige Gedanken und Ideen kommt und seine Mitmenschen absichtlich emotional verletzten möchte.“

Zum Glück scheinen die bösen Zuschriften in der Minderzahl zu sein. Diese nimmt sie sich aber offenbar viel zu sehr zu Herzen. „Seit bald vier Jahren habe eine Vielzahl verschiedener freundlicher und liebevoller aber auch beleidigender Nachrichten und Kommentare erhalten“, erklärt Ollick. „Ich habe mich fast daran gewöhnt, es trifft mich immer weniger aber über die Menschen, die hinter solchen Aktionen stecken, mache ich mir mehr Gedanken als mir lieb ist.“

„Bares für Rares“ (ZDF/ZDFneo): Händlerin Esther Ollick kauft nur spezielle Stücke

Esther Ollick (r.), hier bei einem Backstage-Spaß-Video, das auf ihrer Homepage zu finden ist.

Und dann nimmt die Möbel-Expertin und -Händlerin doch noch Stellung dazu, warum sie vermeintlich so selten zuschlage in der ZDF-/ZDFneo-Sendung. Sie habe weit über 100 Objekte gekauft in den 132 Folgen, in denen sie dabei war. „So viel zu ‚NICHTS‘“. Sie seien nun mal ein bunt gemischtes Händlerteam mit einer Vielfalt an Charakteren.

Sie selbst gehöre zu den Vintagehändlern und verdiene ihr Geld mit der Verarbeitung und dem Upcycling von Möbelstücken. „In der Sendung wird ,meine Ware‘ nicht oft angeboten und ich kaufe DIE Objekte, an die ich trotzdem glaube und das, was mich persönlich anspricht. Und als Vintagehändlerin und Upcyclerin sind das selten Schmuck, Kunst und andere Luxusgüter.“ Zudem schaue sie natürlich auch aufs Budget. Dass Esther Ollick also eine Halskette für Tausende Euro kauft, werden die „Bares für Rares“-Zuschauer nicht so schnell sehen. Diese wunderten sich, wie viel beim Weihnachtsspecial im ZDF ein Teller eingebracht hat. (lin)

Rubriklistenbild: © Screenshot

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