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Uwe und Iris verraten Details über ihre „Bauer sucht Frau“-Zeit - eine Sache hat sie „richtig genervt“

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Uwe und Iris Abel lernten sich bei „Bauer sucht Frau“ auf RTL kennen. Doch die Dreharbeiten waren alles andere als einfach.

Man kennt sie aus der RTL-Serie „Bauer sucht Frau“: Seit 2011 sind Uwe und Iris Abel ein eingespieltes Team und ein Traumpaar. Doch das Kennenlernen im TV war alles andere als einfach.

Dötlingen - Vor zehn Jahren haben sie sich bei der RTL-Dating-Show „Bauer sucht Frau“ kennen und lieben gelernt. Seitdem sind Iris und Uwe Abel ein unzertrennliches und glückliches Traumpaar. Zusammen haben sie jedoch sowohl Höhen als auch Tiefen erlebt. Aufgrund der Corona-Krise und ausbleibender Einnahmen mussten sie ihr Hofcafé schließen. Dann musste Uwe auch noch seine Schweinezucht wegen eines Schweinepest-Falles aufgeben, während Iris später einen schweren Reitunfall erlitt. Noch mehr Infos rund um die TV-Highlights gibt es übrigens mit unserem brandneuen, kostenlosen TV-Newsletter.

Vor Kurzem löste zudem ein aktuelles Foto der ehemaligen „Bauer sucht Frau“-Kandidatin große Sorge bei ihren Fans aus. Dennoch scheint nichts die Liebe zwischen den beiden erschüttern zu können. Wie es zu ihrer schicksalhaften Begegnung im TV kam und was sich damals vor und hinter den Kulissen der TV-Show genau abspielte, verrieten sie nun in einem Interview über ihr Kennlernen.

Bauer sucht Frau (RTL): Kult-Paar Uwe und Iris Abel sprechen über ihr Kennenlernen im TV

Das Gute vorneweg: Iris wurde schon oft gefragt, ob sie nochmals bei der Sendung teilnehmen würde. Ihre Antwort lautet daraufhin eindeutig „Ja, auf jeden Fall“. Allerdings nur unter einer Bedingung: „Aber nur, wenn ich wieder Uwe bekäme“. Das verriet die 52-Jährige in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung, für das vier bekannte Paare, die sich in einer TV-Kuppel-Show kennenlernten, befragt wurden - darunter unter anderem auch der erste „Prince Charming“ und heutige „Let‘s Dance“-Star Nicolas Puschmann mit seinem Partner Lars Tönsfeuerborn.

Bäuerin Iris machte bei „Bauer sucht Frau“ also ihren ganz persönlichen Hauptgewinn. Doch trotz des Happy Ends lief anfangs nicht alles glatt. Kolleginnen der früheren Versicherungsangestellten lästerten in der Mittagspause noch über die Kuppel-Show. Doch da war Iris, die schon immer ein großer Fan der Sendung war, längst als Kandidatin angemeldet und hatte ihre Koffer gepackt, um nach dem Scheunenfest auf Uwes Hof zu fahren. „Ach du meine Güte, wenn ihr wüsstet, wo ich nächste Woche meinen Urlaub verbringe“, dachte sich Iris bei sich. Später hieß sie dann nur noch „die Kollegin aus dem Fernsehen“.

Bauer sucht Frau (RTL): Uwe und Iris Abel von Filmcrew genervt

Während sich Iris selbst mit einem Anruf beim Sender für die Show anmeldete, nachdem sie Uwe im Fernsehen sah, wurde er von seinen Freunden angemeldet. „Die meinten, sie müssten mal was Gutes für mich tun. Im Jahr davor sind drei meiner Familienmitglieder gestorben, ich war allein auf dem Hof“, so Uwe gegenüber der Zeitung. Doch Uwe hatte Zweifel, ob er wirklich die große Liebe finden würde. „Ich hab natürlich nicht damit gerechnet, dass ich da wirklich jemanden abkriege. Ich fand mich nicht so besonders attraktiv“, so der Schweinebauer. Doch dann kam Iris, für die er sich nach dem Ausschlussprinzip auf dem Scheunenfest, wo die Bauern die Wahl zwischen zwei Frauen hatten, entschied. „Die eine ging schon mal gar nicht. Die wirkte nicht ehrlich“, meinte Uwe. Mit ihr hätte er sich nicht vorstellen können, eine Woche auf seinem Hof zu verbringen. Iris sei dann das „geringere Übel“ gewesen, so Uwe lachend.

Doch offenbar wurde die einwöchige Kennenlernphase auf Uwes Hof alles andere als entspannt für die beiden. „In der Hofwoche waren Iris und ich richtig genervt von der Filmcrew“, so der 54-Jährige. Der Grund: „Alles mussten wir für die Kamera dreimal wiederholen, bis nachts um zwei und morgens ab sieben gleich wieder. Und zwischendrin musste ich ja noch auf die Viecher gucken.“ Doch anstatt ihnen das Kennenlernen zu erschweren, bewirkten die Erfahrungen unter den anstrengenden TV-Bedingungen letztendlich das Gegenteil: „Das hat uns zusammengeschweißt. Da wurden wir zum Team.“ (jbr)

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