Schon Corona machte ihm zu schaffen

Nach Unwetter: „Bauer sucht Frau“-Star bangt um seine Tiere und seine Existenz

Schäfer Heinrich gilt als Kult-Kandidat von „Bauer sucht Frau“. Auch er kämpft wegen des Unwetters mit Problemen. Seine berufliche Existenz ist in Gefahr.

Völlinghausen - Die Unwetterkatastrophe fordert in den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen Existenzen und Menschenleben. Starkregen und Hochwasser sorgen für Verwüstung.

Bauer sucht Frau (RTL): Ex-Teilnehmer bangt nach Unwetter um seinen Hof

Davon blieben auch ansässige bekannte Persönlichkeiten nicht verschont. So auch der ehemalige „Bauer sucht Frau“-Teilnehmer Schäfer Heinrich. Sein Betrieb in Völlinghausen in Nordrhein-Westfalen wird seit Tagen von dem Unwetter heimgesucht. Ein großes Problem für den Landwirt, der um seine Ernte fürchtet.

Gegenüber der Zeitung Bild erklärt er sein Dilemma: „Meine Gerste und Hafer auf den Feldern werden vom Sturm zerdrückt. Ich kann sie nicht ernten und dreschen, weil sie zu nass sind und platt am Boden liegen.“ Und weiter: „Meine ganze Ernte ist dadurch gefährdet. Hier sind 200 Liter Regen gefallen, das gab es noch nie. In den letzten Jahren hat mir schon die schwere Dürre zu schaffen gemacht, jetzt ist es der Regen. Wenn das so weitergeht, ist mein ganzes Geschäft zerstört.“

Auf Fotos sieht man den 54-Jährigen in Gummistiefeln in einer großen Pfütze stehen. Traurig blickt er der Kamera entgegen. Eigentlich würde er um diese Jahreszeit mit der Ernte beginnen, doch nun heißt es abwarten. Denn das Korn ist durchfeuchtet und kann so nicht gut gelagert werden. Eine Trocknung wäre mit sehr hohen Kosten verbunden.

Bauer sucht Frau (RTL): Schäfer Heinrich hat Angst um seine Tiere

Doch dabei bleibt es nicht, auch für seine Schafe entstehen Folgeprobleme. Denn die bekommen normalerweise Weiden und Gräser. Nur ist das durch das Unwetter stark verschmutzt. Durch das verunreinigte Essen bekommen die Schafe gesundheitliche Probleme. Schäfer Heinrich dazu: „Das Futter für die Schafe vermischt sich mit dem Dreck und Schlamm, meine Schafe bekommen dadurch Darm- und Magenprobleme. Daran können sie eingehen.“

Den Schaden, den Schäfer Heinrich durch die Unwetterkatastrophe davontragen wird, schätzt er selbst bereits auf etwa 10.000 Euro. Der kommt für den Bauern zur Unzeit. Denn schon durch Corona sah sich der Mann in einer Notlage und wurde finanziell schwer getroffen. Damals sagte er: „Ich muss schon sehr, sehr kämpfen.“

Auch Sarah Engels zeigte, welche Ausläufer der Fluten direkt vor ihrer Haustüre zu sehen waren.

Rubriklistenbild: © Jennifer Zumbusch/IMAGO

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare